24%: SPD bezahlt Verrat an GDL-LokfĂĽhrern und Bahn

Berlin: Obwohl jetzt durch Konzernmedien und -agenturen alles getan wird, aus nicht nachvollziehbaren GrĂĽnden den RĂĽcktritt von Vizekanzler MĂĽntefering (der den von 60% der Deutschen unterstĂĽtzten Mindestlohn (12) nicht durchsetzen konnte) zum Anlass fĂĽr das Jahrestief der SPD von 24% zu nehmen (1), dĂĽrfte der Grund schlicht in der Tatsache liegen, dass sich die SPD in gewohnt masochistischer Weise in 2 wichtigen Fragen wieder einmal gegen die Deutschen gestellt hat.

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„Politische Streiks“, Lafontaine, DGB: DIE LINKEN HEUCHLER

Berlin: Seit Monaten kämpfen die LokfĂĽhrer der GDL (fast) allein gegen Alle. Die ganze Zeit von Lafontaine dazu kein Wort. Auch von der parlamentarischen Oberschicht der sogenannten „Linken“ im Bundestag – nichts. Die linken Abgeordneten schaffen es noch nicht einmal, sich gegen Lafontaine, Gysi und den Rest der „FraktionsfĂĽhrung“ durchzusetzen, die einen Solidaritätsbeschluss zugunsten der streikenden Proletarier unterdrĂĽcken (1). Und jetzt, JETZT kommt dieser ex-SPD-Vizekanzler an und fordert „politische Streiks“ (2). Ein Albtraum der Falschheit.

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Die Bahn-"Gewerkschaft" Transnet: unsolidarisch, verlogen, panisch

Das hat man davon, wenn man Kollegen im Stich lässt: die angeblich 270.000 Mitglieder starke „Gewerkschaft“ Transnet (1), die zuliess dass die LokfĂĽhrer in den letzten Jahren fast 10% an Lohn verloren, versuchte alles, um deren Streik fĂĽr eine Unabhängigkeit von der Hausgewerkschaft des Bahn-Konzerns DB AG zu verhindern. Sie fiel den eigenen Kollegen nur in den RĂĽcken, sie wollte ihnen Streikbrecher auf den Hals hetzen (7), nur um zu verhindern, dass diese kleine, konservative Gewerkschaft die SPD-gefĂĽhrte DGB-Gewerkschaft als Versager outete. Nun ist es geschehen: der grosse Verlierer des LokfĂĽhrer-Streiks ist schon jetzt die Transnet.

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Silvio Meier-Demo und Jugend-Antifa-Kongress in Berlin

Berlin: Die Parole „Zusammen gehört uns die Zukunft“ – die Anfang der 90er Jahre in Göttingen etwas eigenmächtig in autonomen Gruppen entwickelt wurde welche eine bundesweite Organisierung anstrebten – ist das Motto des diesjährigen Jugendantifakongresses (1), der diesmal in der Stadt tagt die um die Spree herumgebaut wurde (und nicht um das Regierungsviertel, wie die neuesten, urbanen Legenden der Postmoderne besagen). Sicher, die ganz, ganz, ganz Sicheren im Berliner „Anti-Terror-Zentrum“ werden das schon jetzt als Eingriff in ihr Hoheitsgewässer begreifen.

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