Mediendiskussion in Zukunfts- und Kulturwerkstätte Wien

Ăśber Privatleben, (Un-) Fairness und fehlendes Gleichgewicht zwischen Medien und Politik – Am 3. und 4. Dezember 2007 wird es in der Zukunftswerkstätte in Wien eine interessante Diskussionsreihe geben. Am ersten Tag ist das Motto „Macht.Homestory.Politik?“, was u.a. „Hat die Pressefreiheit Grenzen?“ und „Wer braucht Privates öffentlich?“ bedeutet. Am zweiten Tag erwartet die BesucherInnen „Macht.Homestory.Meinung?“ als Losung und dann eine Diskussion „Leben PolitikerInnen nur von Politik?“. Es klingt nach einer längst ĂĽberfälligen Auseinandersetzung, da der Umgang vieler Medien mit der Politik und ihren AkteurInnen mehr als zu wĂĽnschen ĂĽbrig lässt.

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GDL: Des Pudels Kernchen oder die „Beschäftigungsgesellschaft“ der Bahn

Berlin: Radio Utopie am 24.November: „Offenbar setzen Hansen, Mehdorn und die Glaspaläste auf U-Boote und Zuarbeiter in der GDL-Gewerkschaft. Irgendjemand in der Gewerkschaft GDL spielt da falsch“ (1). Heute nun brachte der von der Springer-„Welt“ zum „einflussreich geltenden“ GDL-Bezirksvorsitzenden ernannte Hans-Joachim Kernchen die Zerschlagung der Bahnbelegschaft durch Auslagerung der LokfĂĽhrer in eine „Beschäftigungsgesellschaft“ ins Spiel – ungefragt. Sollte die Bahn ein entsprechendes Angebot machen, wĂĽrde die GDL auch darĂĽber reden, so Kernchen (2). Gleichzeitig wird er bereits seit Wochen vom Berliner MedienklĂĽngel in den Nachrichten plaziert.

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Peter Kabel tut, was er kann – Firmen versenken

Es wird wohl ewig sein Geheimnis bleiben, wieviel Geld der Robert Basic der New Economy Peter Kabel in die Schnapsidee von virtuellen Sammelbildchen im Web gesteckt hat. Vor 10 Monaten gockelte er jedenfalls noch rum und pries seine Neuinvestition jubble.com. Er hätte die Kohle auch aus dem Fester werfen oder seine Ex-Mitarbeiter mal für ein Altster an die Alster bitten können. jubble hat ausgebubbelt. Es sieht jedenfalls verdammt danach aus.

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USA: Bin Laden-Fraktion gegen Gates

Washington: FĂĽr Gläubige an die „Al Kaida / El Kaida/ al qaida“ wird dieser absurde Vorgang, der sich da heute in den Staaten abspielt, wie immer ein Rätsel bleiben. Wer davon ausgeht, dass diese ganze Terror-Nummer sowieso nur ein Kriegsalibi fĂĽr westliche Hornochsen ist, fĂĽr den ist die Sache einleuchtend. Der US-Verteidigungsminister Robert Gates spricht offen aus, dass die fĂĽr USA „militärischer Erfolg allein nicht zum Sieg ausreicht“ (1). Er beklagt den verlorenen Medienkrieg. Als unmittelbare Antwort darauf kommt wieder diese verzweifelte Komikertruppe der Internet-Agenten an und winkt mit einem brandheissen, noch gefääääährlicherem, superbombigem Bin Laden-Video.

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