Avnery: Israel und das Ende der "zionistischen Linken"
Jerusalem: Wenig wird ĂĽber politische Machtkämpfe, kulturelle Hegemonien und den Aufbau des Parteien-Establishments im ganz normalen Staat Israel berichtet. Eine besondere Rolle, wie ĂĽberall in den kapitalistischen Ländern der „westlichen“ Welt, kommt auch hier den „Linken“ zu: die der Versager, der Wegducker und der Jammerlappen. In Israel fällt diese Rolle u.a. der Meretz-Partei zu. Doch die schmiss jetzt ihren langjährigen Chef Yossi Beilin raus – ein langjähriges Drama fand einen weiteren Höhepunkt, in einem der vielen Staaten der Welt, in dem neuerdings – völlig ungerĂĽhrt und durch eine unterwĂĽrfige „Linke“ liebevoll bedient – die extreme Rechte an der Regierung sitzt und machen kann, was sie will. Hier nun der neue Brief aus Israel, von Uri Avnery. Wie immer ins Deutsche ĂĽbersetzt und erschienen auf „Lebenshaus Alb“. — Das Beilin-Syndrom Von Uri Avnery, 29.12.2007
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