Pakistan: Zwei Erdbeben und zwei Milliarden Dollar

Heute kommen Regierungsvertreter aus 30 Staaten in Tokio zusammen, um über Geldtransfers an die Regierung der Atommacht Pakistan zu beraten. Auch der pakistanische Präsident Asif Ali Zardari reiste dafür nach Japan. Bereits gestern gaben die Vertreter der Staaten USA und Japan bekannt, dass sie der Regierung in Islamabad (die unterstützt durch die neue Regierung in Washington mit den herrschenden Milizen und Stämmen im Swat-Tal nahe Afghanistan im März einen Friedensvertrag unterschrieb, 1), jeweils eine Milliarde Dollar schenken (2).In der Nacht zum heutigen Freitag gab es dann im zeitlichen Abstand von 2 Stunden 2 Erdbeben im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet. (3)

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Die CDU hat ĂĽbrigens gestern die grosse Koalition gekĂĽndigt

Das Nachrichtengeschäft macht schlecht, korrupt, zynisch und hässlich. Da ich nicht so werden will, versuch ich´s jetzt schon wieder mit Information statt Verblödung. Die Bundesregierung ist eine Art Wohngemeinschaft in einem gigantischen Palast mit vielen Angestellten, deren gigantischen Miete diejenigen bezahlen, welche von den jeweiligen Bewohnern des Palastes ausgeplündert werden. Und den gemeinsamen Mietvertrag dieser WG, der am 27.September ausläuft, den hat die CDU gestern gekündigt.

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23.April, BrĂĽssel: Geberkonferenz um Piraten-Assets den Geldhahn zuzudrehen

Was gestern Abend US-Aussenministerin Hillary Clinton gestern Abend ankündigte, war immerhin nicht das übliche Blutbad für den guten Zweck. Die (offiziell) 2.Somalia-Invasion nach 1992 fällt (zumindest vorläufig) aus. Stattdessen gab´s mal was neues: den Piraten-Assets soll auf einer Geberkonferenz am 23.April in der EU-Hauptstadt Brüssel mit den Mitteln des 21.Jahrhunderts der Geldhahn zugedreht werden. Sie müssen sich jetzt diesen Satz, genauso wie die Überschrift, mit Anführungszeichen geflutet vorstellen, aber so hat das die US-Aussenministerin gestern Abend gesagt.

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Das ehrgeizige Program von Hugo Chavez: das neue Weltgeld – eine ”trikontinentale Utopie” nimmt Gestalt an

Während die Großen dieser Welt in London versammelt waren (G20) und danach in Straßburg (NATO), war der venezolanische Präsident auf Tournee im Süden des Planeten.  Wichtigste Etappen seiner Tournee: Teheran, Tokyo und Peking. In einem telefonischen Gespräch mit Walter Martínez, dem Programmleiter der Sendung Dossier de la Venezolana de Televisión von Teheran aus am 3. April mit Chávez hat dieser den ”hochfliegenden geostrategischen” Einsatz erklärt. Chávez befand sich an Bord eines kubanischen Flugzeugs, geliehen von Fidel und Raúl Castro – wie er in der Unterhaltung erklärte – weil das Präsidentenflugzeug eine Panne hatte beim Zusammenstoß mit einem Vogel (ein Papagei), der direkt in einen Flugzeugmotor geflogen war.Hier das Wichtigste an den von Chávez gelieferten Informationen:

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