Al Gores neue unkorrekte Korrektur zum Nordpolareis

Saale12Janklein
(Foto: copyright by JĂĽrgen Michel, Germany)

Der ehemalige Vize-Präsident und Friedensnobelpreisträger Al Gore sprach am 14. Dezember auf dem Weltklimagipfel über die Folgen des Klimawandels.

Der Inhalt seines und der anderer Vortragender sollte normalerweise durch fundierte Sachkenntnisse für sich sprechen. Der dänische Ministerpräsident Lars Løkke Rasmussen fühlte sich veranlasst, dem Gesagten das nötige fehlende Gewicht zu geben, indem er über die Reden von Al Gore, Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger und dem britischen Kronprinz Charles sagte (1)

„Sie kommen ja nicht fĂĽr loses Gerede. Hier ist eine bisher nie gesehene Entscheidungskraft versammelt.“

Als ob ein Titel eine Aussage wahrer machen wĂĽrde.

Die Qualität der Aussagen des populistischen Al Gore sollte immer mit Vorsicht zu geniessen sein. Auch auf seiner Rede klopfte er ungeniert Stammtisch-Sprüche und versuchte diese mit wissenschaftlichen Erkenntnissen unterlegt als Tatsachen zu verkaufen.

Nur wurde er diesmal sofort bei gefährlichen Lügen ertappt und kurz darauf von dem von ihm zitierten Wissenschaftler widerlegt, der in der Times klarstellte, dass er das so mit den 75 Prozent nicht gesagt hätte und Al Gore auf unveröffentlichte Diskussionen über das Klima mit ihm bezogen hätte, die schon vor längere Zeit geführt wurden.

„Es ist mir unklar, wie diese Zahl zustande gekommen war auf Grundlage der Informationen, die ich dem BĂĽro von Al Gore zur VerfĂĽgung gestellt hatte.“

sagte er.

Al Gores BĂĽro brachte anschliessend eine formale Korrektur heraus und klopfte neue SprĂĽche, indem erklärt wurde, dass sich Al Gore nur versprochen hätte und sagen wollte „fast eisfrei“. (2)

Fast ist ein dehnbarer Gummibegriff und wiederum nicht greifbar, es entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage. Al Gore sagte am Montag auf der Klimakonferenz

„Es sind neue Zahlen. Einige Modelle ergeben gemäss Dr. Maslowski eine 75-prozentige Wahrscheinlichkeit, dass die nordpolare Eiskappe in fĂĽnf bis sieben Jahren während der Sommermonate komplett schmelzen könnte.“

Die Erde mit ihrem Sonnensystem und unsere Galaxie liegt auch fast in der Mitte vom Mittelpunkt des Universums – oder etwa nicht? Das mĂĽsste mal wissenschaftlich untersucht werden.

Quellen:
(1) http://www.ksta.de/html/artikel/1260789921753.shtml
(2) http://www.timesonline.co.uk/tol/news/environment/copenhagen/article6959509.ece