Die Bedrohung durch die Polizei ist zu hoch

Die Scheinheiligkeit der amerikanischen Polizei macht sogar Law and Order-Konservative schon langsam nervös. Das New Yorker Polizeidepartment rivalisiert mit dem schwarzen Gemeinwesen in Ferguson in Bezug auf die Ermordung von Gemeindemitgliedern.

Wir werden stĂ€ndig daran erinnert, wie gefĂ€hrlich es ist, ein Polizist zu sein. Insgesamt 50 Polizisten wurden laut Berichten im vergangenen Jahr bei der „DienstausĂŒbung“ getötet, aber die Polizei selbst schaffte es, 1.029 Amerikaner im selben Zeitraum umzubringen, von denen die meisten unbewaffnet und unschuldig waren.

Anders gesagt, jede Begegnung zwischen der Öffentlichkeit und der Polizei ist ĂŒber 20mal so gefĂ€hrlich fĂŒr die Öffentlichkeit als fĂŒr die Polizei.

Das sollte Fragen aufwerfen ĂŒber die fehlende ZurĂŒckhaltung der Polizei beim Einsatz von tödlicher Gewalt als Mittel der ersten Wahl. Dennoch verteidigen Behörden und weiße Gemeinschaften unweigerlich die Gewalt der Polizei gegenĂŒber der Öffentlichkeit.

HĂ€tten die Amerikaner eine einigermaßen ordentliche Erziehung, dann wĂŒssten sie, dass die Macht auf dem Beispielsfall beruht. Die Polizei, wie der exekutive Bereich, haben sich jetzt selbst ĂŒber das Gesetz gestellt. Die Gesetze, die fĂŒr die Öffentlichkeit gelten, gelten nicht fĂŒr die Polizei, PrĂ€sidenten der Vereinigten Staaten von Amerika, vom PrĂ€sidenten bestellte Beamte, NSA und CIA.

Dieser > Weblink fĂŒhrt zu zwei kurzen Videos ĂŒber den Polizisten Grant Morrison von der Polizei von Montana, der in zwei verschiedenen VorfĂ€llen zwei unbewaffnete Fahrer ĂŒber den Haufen schießt, die er bei routinemĂ€ĂŸigen Verkehrskontrollen angehalten hat. In beiden FĂ€llen bestehen Morrisons Handlungen darin, dass er ObszönitĂ€ten herumschreit und drauflos ballert. Morrison macht einen völlig verrĂŒckten Eindruck. Es ist unerklĂ€rlich, dass Montana einen bewaffneten Irren auf die Straße und Autos aufhalten lĂ€sst. Versuchen Sie mal, das zu tun.

Eindeutig sind die Polizisten privilegiert und dadurch unberechenbar.

Laut Nachrichtenmeldungen wurden in den acht Jahren dessen, was Irakkrieg genannt wird, mehr BĂŒrger der Vereinigten Staaten von Amerika von der Polizei umgebracht, als Soldaten der Vereinigten Staaten von Amerika im Krieg getötet wurden. In anderen Worten, die Polizei in den Vereinigten Staaten von Amerika bildet eine grĂ¶ĂŸere Gefahr als gegnerische KrĂ€fte fĂŒr Soldaten der Vereinigten Staaten von Amerika, die ein fremdes Land ĂŒberfallen haben.

Neulich hörte ich, wie ein Beauftragter der New Yorker Polizei auf NPR (= der amerikanische „Kultursender“) die Gewalt der New Yorker Polizei gegen Eric Garner verteidigte, die zu Garners Tod gefĂŒhrt hat. Der Polizeibeauftragte sagte, dass Garner seinen Tod mehr oder weniger selbst verursacht hat, weil er nicht schnell genug die Anweisungen der Polizei befolgte. Als er gefragt wurde, ob der Verkauf von losen Zigaretten aus einer Packung eine Tat ist, die dermaßen gefĂ€hrlich ist, dass sie die Verwendung von verbotenen WĂŒrgegriffen durch die Polizei rechtfertigt, sagte der Beauftragte, dass Garners VerkĂ€ufe von losen Zigaretten die Stadt New York um hunderte Millionen Dollars an Steuereinnahmen brĂ€chten, die fĂŒr mehr und bessere Schulen und KrankenhĂ€user verwendet werden könnten.

Ich war ĂŒberrascht, zu hören, dass der Verkauf von „loosies“ ein MilliardengeschĂ€ft ist. Irgendwie scheint das Ă€hnlich unglaubwĂŒrdig zu sein wie alles, was die Behörden uns sagen.

Andere LĂ€nder schaffen es, PolizeikrĂ€fte zu haben, die ihre BĂŒrger nicht willkĂŒrlich niederschießen. Dennoch werden die meisten Amerikaner die Polizei unterstĂŒtzen, bis es sie selbst erwischt. Denken Sie daran, dass Sie sich jedesmal, wenn Sie sich ins Auto setzen, einer viel grĂ¶ĂŸeren Gefahr seitens der Polizei aussetzen, als Ihnen von Terroristen droht.

Artikel zum Thema

09.01.2015 Mörderische Polizei: Manager fĂŒr Öffentliche Sicherheit schmeisst Job

Orginalartikel „The Police Threat Is Too High“ vom 10.Januar 2015

Quelle: http://antikrieg.com/aktuell/2015_01_10_diebedrohung.htm