Chinesische Kriegsflotte wirft Anker im Persischen Golf

Peking schickt zum ersten Mal Kriegsschiffe zu Manöverübungen in iranische Gewässer

Am Morgen des 20.September 2014 trafen Kriegsschiffe der chinesischen Armee in der Hafenstadt Bandar Abbas in der Strasse von Hormus im Iran ein.

Gemeinsam mit der iranischen Marine sind Seemanöver geplant. Admiral Amir Hossein Azad, Kommandeur der iranischen Marineeinheit der First Naval Zone teilte dazu mit:

"Es ist das erste Mal, dass eine Flotte von Kriegsschiffen der chinesischen Armee in die Gewässer des Persischen Golfs einlaufen. Das Ziel ist die gemeinsame Vorbereitung zwischen dem Iran und China für Voraussetzungen zur Schaffung von Frieden, Stabilität, Ruhe, multilaterale und gemeinsame Zusammenarbeit."

Bisher hatte sich die chinesische Regierung in Zurückhaltung mit der Entsendung ihrer militärischen Flotte ausserhalb asiatischer Gewässer im Gegensatz westlicher Mächte geübt. Die immer aggressiver agierende U.S.-Aussenpolitik in Europa, Afrika und Asien führt dazu, dass andere Staaten neue Bündnisse suchen um sich zu schützen.

Die deutsche Regierung hat die falsche Seite gewählt und greift zu militärischen Mitteln, indem sie unter fadenscheinigen Vorschriften in Selbstermächtigung - unter Umgehung rechtlicher Vorschriften und dem Grundgesetz - zuwider handelt und Elitetruppen der Bundeswehr in verschiedene Länder schickt. Allein in diesem Monat in drei Staaten: in den Irak, nach Liberia und in die Ukraine.

Die gesamte deutsche Bundesparteienlandschaft versagt in der Verteidigung unserer Verfassung, die derartige Einsätze verbietet. Anstatt eines eindeutigen "Nein" wird nur herum geeiert und nach neuen Gesetzen gerufen, die Auslandseinsätze als legitim kaschieren sollen. Versteckt werden diese unter Operationen bilateraler und multinationaler Kommandoebenen wie der N.A.T.O. oder Strukturen der Europäischen Union.

Solange es dagegen keinen Widerspruch gibt, wird Deutschland wieder unverblümt als Imperator unter der falschen Flagge "humanitäre Einsätze" oder "Terror-Bekämpfung" versuchen, Teile der Welt zu beherrschen und das weltweite Wettrüsten wird voran getrieben wie obiges erwähnte Manöver zeigt.

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Also falls Sie irgendwas von Attentaten und Inszenierungen, wilden Geschichten und Truppenanforderungen, Krieg in Jemen, Somalia, Eritrea, Irak, Afghanistan, Pakistan und so weiter hören, vergessen Sie´s: die kriegen nix mehr mit.

Ausser einem Fusstritt, vielleicht.

Quelle: http://english.farsnews.com/newstext.aspx?nn=13930629000686