N.S.U. und Kinderpornografie: den Namen des Kriminaldirektors bitte!

Bevölkerungskontrolle Recht, Justiz Spionage, Attentate Staatsaffären

Wer war der pädophile B.K.A.-Beamte, der zusammen mit MdB Edathy auf der Kundenliste des kanadischen Kinderporno-Händlers stand?
Gibt es einen Zusammenhang mit dem Verlauf der Ermittlungen zu dem am 12. November 2011 so plötzlich entdeckten "Nationalsozialistischen Untergrund" N.S.U., dem ein Untersuchungsausschuss unter Vorsitz von MdB Edathy folgte?

Am 1.12.2011 wurde von der ARD auf Phoenix die Sendung "Vor Ort: Deutscher Bundestag" ab 8.45 Uhr ausgegestrahlt. Schwerpunkte der Bundestagsdebatte an diesem Tag waren:

- zweite und dritte Lesung zur Gesundheitlichen Versorgung, Rechte von Menschen mit Behinderung
- NATO-Operation Active Endeavour
- Rechte Gewalt seit 1990
- EU-Operation Atalanta
- Private Sicherheits- und Militärunternehmen
- EU-Operation ALTHEA
- Aktuelle Stunde zur Weltklimakonferenz in Durban
- Optimierung der Geldwäscheprävention
- Kinderpornographie in Kommunikationsnetzen
- Tag des Barrierefreien Tourismus auf der ITB
- Beziehungen der EU zu Kuba
- Finanzrahmen der EU 2014-2020

Um 10.30 Uhr und 17.45 Uhr wurde live aus Karlsruhe die Erklärungen der Bundesanwaltschaft und des Bundeskriminalamts zum Stand der Ermittlungen in der rechtsradikalen Szene und gegen die Terrorvereinigung "Nationalsozialistischer Untergrund" mit Harald Range (Generalbundesanwalt), Jörg Ziercke (Präsident des Bundeskriminalamt), Rainer Griesbaum (Bundesanwalt) und Otmar Soukup (Leitender Kriminaldirektor) zugeschaltet.

Letzterer verfasste als Mitautor die im Jahr 1994 in der "Zeitschrift für Rechtspolitik" veröffentlichte Abhandlung „Identitätsänderung“, Anfertigung und Verwendung von „Tarnpapieren“: Möglichkeiten der Strafverfolgungsorgane zum Schutz gefährdeter Zeugen vor kriminellen Organisationen.

Nach über mehr als zwei Jahren später werden in den Medien Zug um Zug Meldungen veröffentlicht, die zur aktuellen Staatsaffäre führten.

Jetzt ist es an der Zeit, den Namen des 2012 wegen Erwerbs von Kinderpornografie vom Bundeskriminalamt in aller Stille suspendierten leitenden Kriminaldirektors zu nennen, dessen Name auf der gleichen Namensliste stand wie MdB Edathy.

Der nicht namentlich genannte B.K.A.-Beamte, ein S.P.D.-Mitglied, arbeitete in der Abteilung "Schwere und Organisierte Kriminalität".

Die Zusammenhänge und Widersprüche zwischen der "N.S.U.-Pannenserie" und Politikern und hohen Beamten, die in Kinderpornografie verstrickt sind, sind restlos aufzuklären.

Gegen den betreffenden Kriminaldirektor leitete die Mainzer Staatsanwaltschaft im Februar 2012 ein Verfahren ein, welches intern geregelt wurde. In diesen Zuständigkeitsbereich fällt der Raum Mainz/ Wiesbaden. Wiesbaden als eines der zehn Oberzentren des Landes Hessen bildet mit der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt Mainz ein länderübergreifendes Doppelzentrum.

Einer B.K.A.-Mitarbeiterin sei der Name ihres Kollegen im Januar 2012 auf der kanadischen Porno-Kundenliste aufgefallen, hiess es. Die Öffentlichkeit erfuhr nichts von diesen Vorgängen. Der Mann zahlte eine Summe in fünfstelliger Höhe, angeblich ruhte seine Tätigkeit ein Jahr lang und sein Dienstverhältnis wurde anschliessend zum Jahresende 2013 aufgelöst.

Sebastian Edathy (ebenfalls S.P.D.), der auch auf der Liste aus Kanada stand, wurde ab 2012 als Leiter des Untersuchungsausschuss zur Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund ernannt.

Im gestrigen Artikel STAATSAFFÄRE: Was Regierung, Parteien und Bundeskriminalamt zu verbergen haben wurde die zeitliche Abfolge der Enthüllungen und bisherige Massnahmen dargelegt.

Zur weiteren Aufklärung muss der Name des Kriminaldirektors des Bundeskriminalamts veröffentlicht werden, um den Untersuchungen ernsthafte Absichten zu verleihen und dieses unsägliche Theaterspielen zu beenden.

Quelle: http://programm.ard.de/Themenschwerpunkte/Aktuell/Alle-Info-Sendungen/vor-ort--deutscher-bundestag/eid_287257211645109?list=themenschwerpunkt#