Minister: Bankkonten in Spanien nur bis 100.000 Euro „heilig“

Dass der in der Schwebe hängende Raubzug in Zypern wie beschrieben nur der Testlauf eines Totalen Kapitalismus und seines ausführenden Finanzsystems "Euro" war, ließ gestern Spaniens Wirtschaftsminister Minister Luis de Guindos durchblicken. De Guindos, bis zum Zusammenbruch erfolgreicher Leiter der Lehman Brothers-Abteilung in Spanien und Portugal, hatte am Freitag wie jeder einzelne Finanzminister der 17 Staaten mit "Euro"-System, unter Rückendeckung aller 27 Staats- und Parteichefs auf dem gleichzeitig stasttfindenden Gipfel des E.U.-Regierungsrates, dem Raubzug gegen Zypern zugestimmt.

Wie "El Pais" berichtet, äußerte sich der Wirtschaftsminister der Monarchie und ex-Lehman-Banker nun vor dem spanischen Senat zu einer potentiellen Enteignung von Bankkonto-Inhabern in Spanien nach gleichem Muster wie in der Republik Zypern:

"Ich werde nicht erklären wie die Eurogruppe Entscheidungen trifft. Was ich sagen werde ist, dass die Position der spanischen Regierung ist, dass Bank-Guthaben unter 100.000 respektiert werden müssen; diese Bank-Guthaben (Einlagen) sind heilig. Die spanischen Sparer sollten ruhig bleiben".

"Eurogruppe" und Regierungsrat der "Europäischen Union" haben sich offenbar zu einem allgemeinen kollektiven Raubzug gegen Bürger mit Bankkonto in allen Staaten mit "Euro"-System entschieden und die Obergrenze in einer Absprache z.Z. mit 100.000 Euro willkürlich festgesetzt. Dabei werden die Themen Schuldenerlass und Bank-Aktionäre peinlichst vermieden und die Inhaber von Bank-Konten heuchlerisch mit den verantwortlichen Bank-Besitzern gleichgesetzt.

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