Wahl im EZB-Direktorium: Das letzte Tabu Westdeutschlands und des Euro-Kapitalismus ist gefallen

Aktuelles Kapital, Ressourcen Kommentar

Ein kurzer Kommentar zur Wahl des Belgiers Peter Praet zum neuen Ökonomen des Frankfurter Währungsdiktators. 

Das Direktorium der "Europäischen Zentralbank" EZB, unser aller Währungsdiktator in Frankfurt, hat heute nicht etwa Schäubles und Steinbrücks und alten Staatssekretär Jörg Asmussen (SPD) als neuen Ökonomen ("Chefvolkswirt", "Chefökonom") der EZB gewählt, auch nicht Benoît Coeure - sondern den Belgier Peter Praet.

Rechnet man jetzt dieses Ergebnis in Fussball um, dann heisst es 2:1 für die französische Linie, also weiteres massives Gelddrucken für die Banken und EVENTUELL auch so ein kleines bisschen Staatsfinanzierung.

Kurze Erläuterung: mit diesem Schritt fällt das letzte Tabu Westdeutschlands und des Euro-Kapitalismus. Für uns und alle normalen Menschen im Währungsbereich ist dieses Ergebnis der Wahlen im EZB-Direktorium ein immerhin kleiner Glücksfall.

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