ARD-Deutschlandtrend: Republik klar auf pro-demokratischem Kurs
In der aktuellen Umfrage des ARD-Deutschlandtrends sprechen sich 80 Prozent fĂŒr eine Volksabstimmung vor einer weiteren ErmĂ€chtigung der „EuropĂ€ischen Union“ aus. 58 Prozent sprechen sich fĂŒr „mehr gemeinsame Politik“ der europĂ€ischen Demokratien aus, sechs Prozent weniger als im Vormonat. Die Suggestivfrage nach „wieder mehr alleine handeln“ der eigenen Republik beantworten 39 Prozent der immer noch alleine WĂ€hlenden und Denkenden mit Ja, immerhin sechs Prozent mehr als in der letzten Umfrage des Staatssenders.
77 Prozent stimmen der vom Bundestag am 29.September abgenickten EFSF-ErmĂ€chtigung, dem „Ausbau des Euro-Rettungschirms“, nicht zu. 66 Prozent fordern von den Banken und FinanzglĂ€ubigern Griechenlands einen Schuldenerlass, 53 lehnen eine weiteren Milliarden-Transfer an diese ab.
BezĂŒglich der parlamentarischen Demokratiebewegung in Deutschland sprechen 53 Prozent von der Piratenpartei als einer ernstzunehmenden Partei oder sind zumindest nicht gegenteiliger Meinung und immerhin 15 Prozent der von der ARD Befragten halten die Piratenpartei fĂŒr die einzige Partei in Deutschland, die sich noch „fĂŒr die Freiheit des Einzelnen“ einsetzt. FĂŒr die „pro-europĂ€ischen“ EU-Einheitsparteien im Bundestag ist besonders diese Aussage eine Katastrophe.
63 Prozent halten die Piratenpartei fĂŒr eine Alternative derjenigen, die sonst nicht wĂ€hlen wĂŒrden und immerhin 17 Prozent fĂŒr „eine echte Alternative zu SPD, GrĂŒnen und Linkspartei“. In der Sonntagsfrage steigen die Piraten denn auch um gleich sechs Prozent. Das Ergebnis im Einzelnen (Angaben in Prozent, Differenz zur letzten ARD-Umfrage in Klammern):
CDU und CSU: 32 (-3)
SPD: 30 (+2)
BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen: 17 (-3)
Piratenpartei: 8 (+6)
Die Linke: 6 (-1)
FDP: 3 (-1)
Andere: 4 (-2)
Erfreulich: BĂŒndnis 90/Die GrĂŒnen und Die Linke als undemokratische, inhaltslose, rĂŒckstĂ€ndige und wertlose Organisationen saufen ab. Weniger erfreulich: Vorbild und Ursuppe von GrĂŒnen und Die Linke – die SPD – legt immer noch zu. Auch wie von allen antidemokratischen und „pro-europĂ€ischen“ FunktionĂ€ren ausgerechnet Wolfgang SchĂ€uble auf die Zustimmung von immerhin 51 Prozent als dem z.Z. beliebtestem Parteien-FunktionĂ€r („Politiker“) kommt, ist einigermaĂen unverstĂ€ndlich.
Insgesamt kann man aber sagen: die Republik Deutschland ist, wegen immer noch ausbleibender tektonischer Verschiebungen, in der Tat mitten in Europa. Also so eine Ăberraschung. Auch der Kontinent hat sich bislang trotz stĂ€ndiger „mehr, mehr“-Rufe der bizarren „Pro-EuropĂ€er“ immer noch nicht ausgedehnt. Inmitten dieses Kontinents also liegt unsere Republik und sie ist auf klarem pro-demokratischen Kurs.
Halten wir ihren Kurs auf dieser Bahn.
(…)
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