NATO richtet sich fest in Georgien ein

Etablierung einer MilitÀrleit- und Spionage-Kommandozentrale mit Diplomatenrecht in der Kaukasusrepublik

Was die North Atlantic Treaty Organization einmal in ihren Klauen hĂ€lt, lĂ€sst sie nicht so schnell wieder los. In KĂŒrze wird ein Kommunikationszentrum des MilitĂ€rpaktes (NATO Communications Office) in Georgien errichtet, in dem sĂ€mtliche FĂ€den aller Art der Sammlung von Informationen zusammenlaufen und Anweisungen auf direktem Weg vor Ort ohne viel Umschweife ausgegeben werden.

Die Rechtsgrundlage wurde mit einer Vereinbarung zwischen der NATO und Georgien ĂŒber die Einrichtung des KommunikationsbĂŒros zu dem Status und dem Personal geschaffen, die auf der gemeinsamen Sitzung der parlamentarischen AusschĂŒsse fĂŒr Verteidigung und Sicherheit, EuropĂ€ische Integration und Beziehungen diskutiert wurden. Das Dokument wurde vom stellvertretenden ParlamentssekretĂ€r Irakli Gorduladze den Abgeordneten vorgestellt und dem PrĂ€sidenten zur Ratifizierung vorgelegt. Die Einigung mit der NATO wurde am 23.August diesen Jahres erreicht und am 2.September in Georgien unterzeichnet, so Gorduladze.

Die Abgeordneten hĂ€tten einhellig das Dokument unterstĂŒtzt, schrieb die aserbaidschanische Nachrichtenagentur Trend am heutigen Freitag. Auf der Sitzung sei darauf hingewiesen worden, dass die Vereinbarung die effektive Umsetzung von Entscheidungen aus Strasbourg und dem Bukarest-Gipfel der NATO mit den laufenden Programmen sowie den Prozess der Integration in die Allianz unterstĂŒtzt.

Das NATO Communications Office und die Mitarbeiter erhalten die Privilegien und ImmunitĂ€ten von Diplomaten im Rahmen des Wiener Übereinkommen ĂŒber diplomatische Beziehungen (WÜD), was sie vor strafrechtlicher Verfolgung, Steuern und Zöllen befreit. Gorduladze sagte, dass es somit dem NATO-Personal ermöglicht wurde, sich ungehindert und zĂŒgig bei der Umsetzung der Verpflichtungen mit Bezug auf Georgien im Land bewegen zu können.

Quelle: http://en.trend.az/news/politics/foreign/1748651.html