Deutschland bleibt auf Impfstoff gegen H1N1 sitzen

44 Millionen Dosen muss man wieder loswerden - 6 Millionen wurden verbraucht

Die Deutschen wollen sich einfach nicht impfen lassen, für die bundesdeutschen Behörden ist es zum Verzweifeln.

Dabei haben sich die Medien alle Beine ausgerissen, vor der Gefahr der sich als erwiesenermassen harmlos verlaufenden Schweinegrippe zu warnen, aber auch wirklich alle. Es hat nicht genützt, nur fünf Prozent der Bevölkerung hat sich impfen lassen. Darunter wird Personal der Polizei, der Feuerwehr und sonstige Behörden zählen, die im Falle einer Katastrophe durch die Pandemie das öffentliche Leben "in Schuss" halten sollen.

Nicht mal die Mediziner liessen sich vom Robert-Koch-Institut überzeugen und von den fürchterlichen Viren ins Bockshorn jagen, 15 Prozent liessen sich impfen, hiess es.

Nun muss man das teure Zeug los werden, Deutschland will verkaufen. Jetzt darf man drei mal raten, wer mit dem Engpass-Serum beglückt werden soll, darauf kommt man nicht von allein: ausser osteuropäischen Ländern ist Afghanistan im Gespräch. Das nennt man dann Deutsche Entwicklungshilfe. Der Karzai wird schon begeistert mitmachen, muss doch jetzt guten Willen zeigen.

Da die schlimme Grippewelle ausgeblieben ist, droht man sie für Januar oder Frühjahr in mutierter Form an, die dann noch viel schlimmer zuschlagen - könnte, trotz jetzigem Wellental, meint Gesundheitsminister Philip Rösler und bekommt wie immer volle Unterstützung von Jörg Hacker.

Quelle: http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/17/0,3672,7956561,00.html

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