Fragen an das Gesundheitsministerium zur Schweinegrippe (A/H1N1)
Fragen von Gert Flegelskamp an das Gesundheitsministerium zur Schweinegrippe
Gert Flegelskamp
Rhönstr. 17
63071 Offenbach
01.08.2009
Mail: gert@flegel-g.de
An das
Gesundheitsministerium
der Bundesrepublik Deutschland
eMail: poststelle@bmg.bund.de
z. Hd. der Gesundheitsministerin Ulla Schmidt
des StaatssekretÀrs Dr. Klaus Theo Schröder
und der parlamentarischen StaatssekretÀre/StaatssekretÀrin Rolf Schwanitz, Marion Caspers-Merk
Betr.: Fragen an das Gesundheitsministerium zur Schweinegrippe (A/H1N1)
Sehr geehrte Damen und Herren,
entspricht es den Tatsachen, dass die amerikanische Gesundheitsministerin Kathleen Sebelius einen Erlass unterzeichnet hat, der den Herstellern von Impfstoffen gegen die Schweinegrippe vollstĂ€ndige rechtliche ImmunitĂ€t bei allen Strafverfahren garantiert, die im Zusammenhang mit neuen „Schweinegrippe“-Impfstoffen angestrengt werden könnten?
Plant das Gesundheitsministerium fĂŒr Deutschland ein gleiches oder Ă€hnliches Vorgehen? Wer ĂŒbernimmt in Deutschland die rechtliche Verantwortung, wenn der Impfstoff von einem amerikanischen Pharmakonzern entwickelt und vertrieben wird, der aufgrund des Erlasses der US-Gesundheitsministerin auch gegen rechtliche Schritte aus dem Ausland (hier Deutschland) nicht beklagbar ist, wenn als Folge der Impfung unbekannte Nebenwirkungen mit nicht absehbaren Folgen auftreten?
Welches wissenschaftliche Institut hat den nötigen wissenschaftlichen Beweis fĂŒr das Vorliegen des Influenza-A-H1N1-Virus erbracht. FĂŒr einen solchen Beweis ist es nach meiner Kenntnis erforderlich, dass Virus nach wissenschaftlichen Kriterien vollstĂ€ndig zu isolieren, zu bestimmen und mit einem Elektronenmikroskop zu fotografieren.
Wer ist in der Bundesrepublik Deutschland fĂŒr die ZĂ€hlung eindeutig nachgewiesener Infektionen mit dem Influenza-Virus A/H1N1 zustĂ€ndig und wie wird sichergestellt, dass nicht nur bloĂe VerdachtsfĂ€lle ohne wissenschaftlichen Nachweis in die offizielle ZĂ€hlung der stattgefundenen Ansteckungen gelangen? Normale Arztpraxen haben weder die GerĂ€te noch das erforderliche Fachwissen, den eindeutigen Nachweis ĂŒber die definitive Ansteckung mit dem Virus zu fĂŒhren.
Ist es richtig, dass 1976 in Fort Dix in New Jersey (USA) eine Schweinegrippe aufgetreten ist, die ebenfalls als „sehr bedrohlich“ eingestuft wurde und sich in der Folge ca. 40 Millionen Amerikaner in einer groĂ angelegten Impfkampagne haben impfen lassen, von denen als Folge der Impfung ca. 500 am Guillain-Barre-Syndrom und anderen Nebenwirkungen erkrankten? Hat sich nicht die Grippe als relativ harmlos herausgestellt, wĂ€hrend die Impfung fĂŒr die vorgenenannten Erkrankungen verantwortlich war und musste nicht die amerikanische Regierung Schadenersatz leisten? PrĂ€sident Gerald Ford hat sich damals sehr werbewirksam vor laufenden Kameras impfen lassen, obwohl natĂŒrlich kaum jemand sagen kann, ob die Spritze wirklich den Impfstoff oder nur eine harmlose Kochsalzlösung enthielt.
Liegt die Springerzeitschrift WELT richtig, wenn sie in ihrem Artikel vom 27.07. 2009 „Warum die Schweinegrippe ein GlĂŒcksfall ist“ davon ausgeht, dass die geplante Impfkampagne aufgrund des milden Verlaufs der Schweinegrippe lediglich eine Probe fĂŒr den Ernstfall darstellt? Wenn die Zeitschrift richtig liegt, wie beurteilen Sie dann den damit verbundenen immensen Aufwand und die damit verbundenen Kosten? Wie wird das Gesundheitsministerium reagieren, wenn die Krankenkassen wegen dieser Kampagnen evtl. einseitig, also nicht ĂŒber eine generelle und paritĂ€tisch auch von den Arbeitgebern mitzutragende Beitragserhöhung ZusatzbeitrĂ€ge von ihren Mitgliedern fordert, obwohl der milde Verlauf dieser Grippe diesen Aufwand keinesfalls rechtfertigt? Werden die „Impfwilligen“ darĂŒber informiert, dass diese Impfung eigentlich nur eine Probe fĂŒr einen Ernstfall darstellt, der mit der Schweinegrippe entgegen den ersten Berichten der WHO und ihrer panikartigen Reaktion nicht gegeben ist? Wie bewertet das Gesundheitsministerium die Zulassung des Impfstoffes, fĂŒr den weder die sonst ĂŒblichen Zulassungskriterien wie z. B. der Wirkungsgrad noch die damit verbundenen Nebenwirkungen entsprechend den gesetzlichen Regelungen in ausreichendem MaĂe getestet wurden. Wie wollen Sie die Impfung von Schwangeren rechtfertigen, ohne bisher die Kenntnisse ĂŒber allgemeine Nebenwirkungen und Nebenwirkungen insbesondere fĂŒr Schwangere zu besitzen? Wie wollen Sie rechtfertigen, dass Sie, trotz Kenntnis der 1976 in den USA aufgetretenen Folgen als Folge einer Impfung mit einem nicht ausreichend getesteten Impfstoff nun auch in Deutschland eine solche Kampagne durchfĂŒhren?
Ist Ihnen bewusst, dass die Impfung ohne umfassende AufklĂ€rung der Impfwillgen ĂŒber den nicht eindeutig bestimmbaren Wirkungsgrad und die nicht ausreichend anhand von Testergebnissen belegten möglichen Nebenwirkungen ein VerstoĂ gegen das Grundgesetz ist, weil Sie Leib und Leben der sich vertrauensvoll einer Impfung unterziehenden Personen riskieren, obwohl Ihnen die Risiken bewusst sein mĂŒssen? Ist Ihnen klar, dass dann im Falle von durch den Impfstoff hervorgerufenen Krankheiten Sie sich auch nach dem StGB der fahrlĂ€ssigen Körperverletzung, wenn nicht gar der mutwilligen Körperverletzung und bei evtl. auftretenden TodesfĂ€llen als Impffolge der fahrlĂ€ssigen Tötung schuldig gemacht haben?
Ich werde diese Fragen und Ihre Antwort auf meiner Webseite veröffentlichen, weil ich der Meinung bin, dass hier öffentliches Interesse besteht.
Wir danken Herrn Gert Flegelskamp fĂŒr die freundliche Genehmigung, seine Anfrage hier zu veröffentlichen.
