EU-Nationalisten und Globalisten planen den Staatsstreich gegen die Republik

Die Bundesregierung aus SPD, CDU und CSU redet heute ĂŒber eine Entmachtung des Bundesverfassungsgerichtshofes durch das „Begleitgesetz“ zum Lissabon-Vertrag. Gleichzeitig wird in der eu-nationalistischen und globalistischen Presse von einer neuen Ordnung der Welt nach „Kontinenten und Halbkontinenten“ geredet.

Gestern Abend wurde es bekannt – SPD und CDU haben sich offenbar auf ein Begleitgesetz zum Lissabon-Vertrag geeinigt. Nun soll es in letzter Sekunde vor dem beiden EU-Volksparteien drohenden Wahldesaster am 27.September durch das deutsche Parlament gejagt werden, welches dank dem Urteil des Bundesverfassungsgerichtshofs immer noch als Gesetzgeber der Republik fungiert. Nun plant die Bundesregierung als Reaktion auf das Urteil Karlsruhes nach Vorlage einer „Denkschrift“ regierungsnaher Juristen einen kalten Staatsstreich – die Entmachtung des Bundesverfassungsgerichtshofes und somit die Ausserkraftsetzung der Verfassung Artikel 1-20.

Die „Zeit“ (1) meldet:

„Am Montag will die Große Koalition in Berlin erneut beraten. Ein Streitpunkt wird die Stellung des Bundesverfassungsgerichts sein„,

Wir wir heute bereits dokumentierten (2), hatten letzte Woche 30 regierungsnahe Juristen den Wortlaut eines möglichen ErmĂ€chtigungsgesetzes, welches offenbar unter Bruch sĂ€mtlicher Verfassungsregeln nur mit absoluter Mehrheit und nicht mit Zweidrittelmehrheit durch die Parlamentskammern Bundestag und Bundesrat gepeitscht werden soll, zwecks Entmachtung des deutschen Verfassungsgerichtes vorgegeben. Die Juristen riefen zur Unterordnung Karlsruhes unter den „EuropĂ€ischen Gerichtshof“ (EuGh) und damit zum kalten Staatsstreich durch Ausserkraftsetzung der Grundrechte (Artikel 1-20 GG) auf.

Die Bundesregierung plant nun offenbar dieser Vorlage zu folgen.

Von den Abgeordneten der „Parteien“ SPD, CDU und CSU weiss man mittlerweile, dass sie GesetzenwĂŒrfe beschliessen welche sie weder selbst entworfen, noch gelesen haben. Selbst die RegierungsentwĂŒrfe, welche dann das Parlament blind unterschreibt, werden nicht mehr in der Regierung erstellt, sondern wie im Fall von Bundeswirtschaftsminister zu Guttenberg den Gesetzentwurf ĂŒber eine vermeintliche „Zwangsverwaltung“ von Banken z.B. durch eine britische Anwaltsanzlei. (3)

Anzunehmen ist nun, dass die Berliner Junta den Wortlaut der Juristen-„Denkschrift“ fĂŒr die eigene Gesetzesvorlage ĂŒbernimmt. Damit wĂŒrde sie Hochverrat begehen und einen offenen Staatsstreich gegen die Berliner Republik versuchen.

Offenbar als flankierende Massnahme begannen am heutigen Wochenbeginn EU-Nationalisten und Globalisten eine massive Kampfpropaganda gegen die souverĂ€ne deutsche Republik und eine neue Ordnung der Welt „nach Kontinenten und Halbkontinenten“. Konsequent wurde Deutschland dabei als „Reich“ dargestellt. Eine zynische Verkehrung der Tatsachen: das Reich ist die EU, welche undemokratisch und nicht auf dem Boden einer Gewaltenteilung oder durch die Völker bestimmten Verfassung operiert. AuszĂŒge aus einem Artikel der „Welt“:

„Es kann nicht sein, wĂ€hrend die Welt sich, durch die Wirtschaftskrise getrieben, nach Kontinenten und Halbkontinenten neu ordnet, dass das kleine Kap Asiens namens Europa in misstrauische Provinzen zerfĂ€llt.“

Das könnte direkt aus George Orwells Schrift „1984“ sein. Ein mit Leidenschaft vorgetragener Ruf nach Eurasien und der Neuen Weltordnung aus dem Chaos.

„Warum denn ließen sich die Russen auf Nato-Mitgliedschaft des ganzen Deutschlands ein? War ihnen die atlantische Einbindung beruhigender als ein ungebundenes, unvorhersagbares Deutschland in der Mitte?“

Der grösste Fehler Gorbatschows war in der Tat die Zustimmung zu einer Übernahme der neuen Berliner Republik im vereinten Deutschland durch die NATO. Das sieht Russland, nach 20 Jahren aggressiver Kriegs- und Ausdehnungspolitik der NATO unter Kollaboration des deutschen „Parteien“-Establishments, heute genauso.

„Und was meinten PrĂ€sident Mitterrand und Kanzler Kohl mit dem Wort, erst die WĂ€hrungsunion mache die europĂ€ische Integration „unumkehrbar“? Sie ahnten, dass, wenn das Eis des Kalten Krieges schmolz, nicht nur schöne versöhnende Motive europĂ€ischer Vergangenheit ans Licht kommen wĂŒrden. Niemand wollte noch einmal ein ruheloses Reich.

Es besteht ein Unterschied zwischen Integration und Assimilation. Das ruhelose Reich ist und bleibt die EU. Eine „Republik der Republiken“, eine Föderation freier Völker und durch Verfassungen gesicherter Staaten, die Idee Europas, wurde durch elitĂ€re Kreise, Logen und Verschwörer verraten.

„1990 begegnete Europa wieder der alten deutschen Frage: Wem gehört Deutschland? Die Antwort lag nicht nur im Zwei-plus-vier-Vertrag und seinen unzweideutigen Grenzbestimmungen. Sie lag im europĂ€ischen Integrations- und im atlantischen BĂŒndnisgefĂŒge.

Das tut sie nicht. Deutschland gehört Deutschland und nichts und niemandem sonst. Nicht einmal Gott selbst.

„Darf man den Richtern in der roten Robe UnverstĂ€ndnis vorhalten? Das Grundgesetz summiert die Erfahrung gebrannter Kinder fĂŒr ein verlorenes Land.“

Gebrannte Kinder, ja. Aber ob dieses Land und sein Grundgesetz verloren ist, das wird sich noch rausstellen.

„…weil EU und Nato dafĂŒr sorgten, dass die deutsche Einheit nicht Revolution wurde, sondern Evolution blieb. „SouverĂ€nitĂ€t?“ Zu den Bedingungen deutschen Wiederaufstiegs gehörten 1949 wie 1990 Verzichte, von ungeliebten Nuklearwaffen bis zur geliebten D-Mark.“

Die organisierte Verwechslung von Machtwillen und Volkswillen gehörte in der Tat zur westdeutschen BRD wie das Ja und Amen zum Partei-GlĂ€ubigen und ihrer KirchgĂ€nger. Wann und wo verzichteten die Deutschen denn jemals auf ihre SouverĂ€nitĂ€t? Und wer bestimmte die „Verzichte“ von 1990? In der Tat sollte man einmal darĂŒber nachdenken, ob man die Revolution von 1989 nicht etwas lĂ€nger hĂ€tte fortfĂŒhren sollen, bis auch der Westblock seine bis heute ĂŒberfĂ€llige Perestroika bekommen hĂ€tte. Nun, dafĂŒr ist ja noch Zeit…

„EuropĂ€ische Integration und atlantisches BĂŒndnis bilden die Ă€ußere Verfassung. Kanzler Kohl nannte 1982, als das BĂŒndnisgefĂŒge in Gefahr war, BĂŒndnisfĂ€higkeit den „Kern deutscher StaatsrĂ€son“. Was 1990 folgte, war nicht Geschenk der Geschichte, sondern Ergebnis deutscher Staatskunst im westlichen Konzert.“

Die ganze hirnlose Arroganz westlich-kapitalistischer Eliten, welche den Kalten Krieg auf der einen Seite reprĂ€sentierte, kommt hier noch einmal richtig zum Vorschein. Nach dem Zusammenbruch des Imperiums Sowjetunion, mitten in einem demokratischen Umbauversuch durch den damals in West- und Ostdeutschland sehr beliebten Michael Gorbatschow, bildete sich die westliche Banken-, MilitĂ€r- und Parteielite des US-Einflussraumes ein, sie persönlich hĂ€tte den Kalten Krieg gewonnen und letztlich die Überlegenheit des eigenen Systems und seiner herrschenden Gesellschaftsstruktur bewiesen. Dabei war bereits in der Finanzkrise 1987 abzusehen, dass genau der Finanzkapitalismus, der jetzt 20 Jahre zu spĂ€t zusammenbricht, schon damals am Ende war. Der Zusammenbruch des Ostblocks verschaffte ihm nur ein riesige grĂŒne Wiese, an der er sich noch einmal sattfrass, bis auch da alles kahl und leer war bis auf Pump gebaute Inseln des Reichtums und eine Bevölkerung , die nun auf Generationen verdammt sein soll das alles abzuarbeiten.

Wer diese Welt nĂŒchtern und nicht besoffen von Nationalismus oder irgendeiner Ideologie betrachtet, der sieht riesiges Elend und ungehemmte Ausbeutung des Menschen durch den Menschen. Die Sicherung dieser Ausbeutung und die Abgrenzung der Ausbeuter von den Ausgebeuteten ist Sinn und Zweck des Eurasischen Reiches namens „EU“ – sonst nichts, gar nichts. Surreale Phrasen, inhaltsloses GewĂ€sch, wilde Versprechungen, das ist genau die „politische Philosophie“ welche der GrĂŒnder und Gottvater der Neokonservativen, Leo Strauss, einmal zu nichts anderem nĂŒtzlich erklĂ€rte, als zur „Verteidigung“ bereits eigenmĂ€chtig durch Eliten getroffener Entscheidungen.

Diese Grundphilosophie, einfach machen und dann dummschwÀtzen, zeichnet bis heute jeden einzelnen EU-Nationalisten und Globalisten aus. Sie sind in jeder Hinsicht ihren Gegnern, den Demokraten und Verfassungspatrioten, unterlegen.

Das wahre Problem sind die Fans without a cause der Neokonservativen. Die gesammelte Hammelherde von Deutschen sollte jetzt endlich den Daumen aus dem Auge ziehen, das Gequatsche lassen und die RealitÀt so sehen wie sie ist.

Wir sehen uns einem Staatsstreich durch die eigene Regierung und deren HintermĂ€nner gegenĂŒber. Und das Schicksal der Republik der Deutschen liegt in unseren HĂ€nden.

(…)

vorhergehende Artikel:
17.08.2009 Juristen fordern zum Staatsstreich auf
04.08.2009 Die AffÀre BRD
31.07.2009 Leuchtturm Prantl ĂŒber Bundestag
01.07.2009 Wir sind souverÀn
25.06.2009 G30 gegen UN-Vollversammlung: Ringen um das Geldsystem und seine Macht ĂŒber die Erde
25.03.2009 USA und China einigen sich auf IWF-WeltwÀhrung SZR, G20-Staaten sollen NATO beitreten
11.02.2009 Karlsruhe: Argumente der BefĂŒrworter von Verfassung und Republik gegen den Lissabon-Vertrag
23.02.2009 Die kommende IWF-WeltwÀhrung SZR, der Weltstaat und die magische KontinuitÀt der Schuld
09.10.2008 Gipfel in Washington: G20 sollen G7 ersetzen
07.10.2008 Der finanzielle Reichstagsbrand: Chronologie eines kalten Staatsstreichs durch eine inszenierte Krise
28.06.2008 “Von Vancouver bis Wladiwostok
”
02.05.2008 Imperium ohne Volk
21.03.2008 ZusammenhÀnge zwischen Irak-Krieg und Mittelmeerunion
04.03.2008 Von der Mittelmeerunion zur Abendlandunion
16.04.2007 Ex-NATO-Offizier zu SchĂ€uble:”kalter Staatsstreich”
12.08.2006 Regierung startet Kampagne gegen Vorgesetzten Grundgesetz

Quellen:
(1) http://www.zeit.de/online/2009/34/grosse-koalition-lissabon-vertrag-einigung
(2) http://www.radio-utopie.de/2009/08/17/juristen-fordern-zum-staatsstreich-auf/
(3) http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article1138590/Steinbrueck-Guttenberg-schiesst-aus-der-Huefte.html
(4) http://www.welt.de/die-welt/debatte/article4335115/Die-europaeischsten-der-Europaeer.html