Bin Laden und Glausamel Killel

Wir befinden uns im Jahre 1965. Ein Frühlingstag. In den Hauptnachrichten des Westens erscheint ein asiatisch aussehendes Gesicht. Die Person sagt, er sei stolz ein Südwest-Vietnamese zu sein. Er sei aber ebenso der Anführer einer weltweit operierenden kommunistischen Guerilla, welche u.a. in Algerien unter dem Namen „Organisation de l‘armée secrète“ (Organisation der geheimen Armee) massenhaft Muslime getötet, am 23. April 1961 einen Generalsputsch in Algier angeführt und am 22. August 1962 ein Attentat auf den französischen Präsidenten Charles de Gaulle verübt habe, mitten im US-gestützten Guerillakrieg der FLN für die Unabhängigkeit Algeriens und mitten in Bemühungen de Gaulles, den Krieg friedlich und durch Verhandlungen zu beenden.

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Was kommt nach dem Kapitalismus?

Der Hilferuf vom Schweizer Josef Ackermann war gut getimed. Es sei an der „Zeit, das Übel an der Wurzel zu packen“, so der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank gestern in Frankfurt. „Es braucht eine konzertierte Aktion von Banken, Regierungen und Notenbanken“, so formulierte „der Chef eines rund 35 Milliarden Euro schweren Dax-Konzerns“ sein Plädoyer für die Planwirtschaft. Was leider niemand dazu schrieb: Ackermann war auf einer Veranstaltung des Schweizer Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO).

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Für die SPD bricht eine Forsa-Welt zusammen

Man muss sich einfach mal dieses Bild vom Chef des „Meinungsforschungsinstitutes“ namens „Forsa“ ansehen. Manfred Güllner. Es ist dieses „ja, Mutti“ im Blick. Es ist dieses sich bemühen um einen guten Eindruck weil man was werden will und es ist genau die Generation, die immer hübsch im 16 Jahre andauernden Schatten des Helmut Kohl in der Medienwelt nach oben fiel. Wenn jetzt, strikt nach dem Belohnung-Strafe-Prinzip (der einzigen Welt die Manfred Güllner je vor seinem geistigen Auge sah) die SPD bei „Forsa“ nun auf 22% in einer Umfrage kommt, dann ist das völlig logisch. Wenn man weiss, wie Manfred Güllner denkt.

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Avnery: Barak die "gefährlichste Person in Israel"

Berlin, Jerusalem: Hier unser Beitrag zum gerade frisch unterzeichneten Kotau unserer allerunterwürfigsten Schlapphüte unter die Anforderungen von Shin Bet, Mossad und Militärgeheimdienst AMAN. Das neue Abkommen über verstärkte „Kooperation zwischen den Diplomaten“ wurde heute vom deutschen Genius im Verteidigungsministerium, Franz Jung, zusammen mit Kollegen Barak in Jerusalem unterschrieben. Ein neues “israelisch-deutsches Zukunftsforum“ soll auch bald her, zum Erklären. „Junge Meinungsführer“ sollen davon leben können. “Multiplikatoren“ eben. (Wohl neidisch, was? Euch nehm ich doch mit links, Schmocks.)

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