„9/11 war eine fantastisch profitable verdeckte Operation“

Nunmehr, da sich der zehnte Jahrestag der Terror-Angriffe vom 11. September 2001 nĂ€hert, sprach ich mit der ehemaligen Wall Street-Investmentbankerin Catherine Austin Fitts ĂŒber Aspekte, die die finanzielle Seite des Verbrechens betreffen. “9/11”, so sagt sie, “ist das Symptom eines Kontroll-Modells, das zentral ist und von oben nach unten geht.”

Von Lars Schall

Catherine Austin Fitts ist eine Absolventin der University of Pennsylvania (BA) und der Wharton School (MBA). An der Chinese University of Hong Kong studierte sie Mandarin. Sie diente als leitende GeschĂ€ftsfĂŒhrerin und Mitglied des Vorstandes der Wall Street-Investmentbank Dillon, Read & Co., Inc. (heute Teil von UBS). SpĂ€ter wurde sie wĂ€hrend der PrĂ€sidentschaft von George Herbert Walker Bush UnterstaatssekrĂ€terin im U.S. Department of Housing and Urban Development (HUD). Als solche war sie verantwortlich fĂŒr die Operationen der Federal Housing Administration (FHA), der grĂ¶ĂŸte Hypothekenversicherung der Welt.

Nach dem Verlassen der Bush-Administration grĂŒndete Frau Fitts “The Hamilton Securities Group, Inc.”, eine Investmentbank und zugleich ein Finanz-Software-Entwickler. Im Jahr 1996 wurden sie und ihr erfolgreiches Unternehmen Ziele eines bösen, langanhaltenden “Qui Tam“-Prozesses, der zur Schließung von Hamilton Securities fĂŒhrte. (i) Frau Fitts gelang es schließlich den Rechtsstreit zu gewinnen. Die US-Regierung, so befand das Gericht, hatte kein Recht, Gelder von Hamilton einzubehalten.

In den Jahren danach sprach Frau Fitts öffentlich ĂŒber das Ausmaß des Betrugs in den staatlichen Hypotheken-Operationen, fehlende Billionen in bundesstaatlichen Behörden und die Verbindungen zum Drogenhandel und zu “Schwarzen Budgets.” (ii) DarĂŒber hinaus warnte sie mit ihrem Know-how vor der herannahenden Immobilienblase.

Frau Fitts ist PrĂ€sidentin von Solari, Inc., Herausgeberin von “The Solari Report” (www.solari.com) und geschĂ€ftsfĂŒhrendes Mitglied des Solari Investment Advisory Services, LLC. Sie schreibt die Kolumne “The Real Deal” fĂŒr Scoop Medien in Neuseeland (www.scoop.co.nz) und war Vorstandsmitglied des Gold Anti-Trust Action Committee, GATA (www.gata.org).

Catherine Austin Fitts lebt in Hickory Valley im US-Bundesstaat Tennessee.

ZusĂ€tzlich zum nachfolgenden Interview möchte ich zur weiteren Vertiefung einiger Sachverhalte, die angesprochen werden, auf das Interview “Hinter dem Lenkrad” verweisen, das hier gefunden werden kann:

http://www.larsschall.com/2010/08/29/behind-the-wheel/.

Was den 9/11-Insiderhandel betrifft, so möchte ich auf die wissenschaftliche Arbeit “Detecting Informed Trading Activities in the Option Markets” („Erkennung informierter HandelsaktivitĂ€ten an den OptionsmĂ€rkten“) hinweisen, die von den Professoren Marc Chesney, Loriano Mancini und Remo Crameri im April 2010 veröffentlicht wurde und hier abgerufen werden kann:

http://www.bf.uzh.ch/publikationen/pdf/publ_2098.pdf.

Das nachfolgende Interview ist in AuszĂŒgen Teil des in KĂŒrze im Schild Verlag erscheinenden Buchs “Mordanschlag 9/11. Eine kriminalistische Recherche zu Finanzen, Öl und Drogen“.

Frau Fitts, was sind Ihre generellen Gedanken im Zusammenhang mit dem angeblichen 9/11-Insiderhandel?

CAF: Nun, ich bin nie in der Lage gewesen, konkrete Beweise dafĂŒr zu sehen, dass der Insiderhandel nachgewiesen wurde. Es gibt eine Menge von anekdotischen Informationen von Investmentbankern und Menschen aus der Investment-Community, die indizieren, dass es signifikanten Insiderhandel gegeben hat, vor allem in den WĂ€hrungs- und AnleihemĂ€rkten, aber noch einmal, der ist nicht dokumentiert worden.

Ich denke, um Situationen wie 9/11 herum haben wir Dinge gesehen, die nur als Insiderhandel erklĂ€rt werden können. Deshalb wĂŒrde es mich nicht verwundern, wenn sich herausstellte, dass die Anschuldigungen wahr sind, weil mein Verdacht der ist, dass 9/11 eine Ă€ußerst profitable verdeckte Operation war und dass ein Großteil der Gewinne aus dem Handel kam. Es wĂŒrde mich nicht einmal ĂŒberraschen, wenn sich herausstellte, dass der Exchange Stabilization Fund den Handel durchfĂŒhrte und dass ein Teil des Geldes fĂŒr den Fonds zur EntschĂ€digung der Opfer vom ESF stammte.

Insiderhandel passiert rund um diese Art von Ereignissen, aber wenn man wirklich Beweise fĂŒr Insiderhandel produzieren will, benötigt man die Vorladungsbefugnisse der SEC, und natĂŒrlich wissen wir, dass sie davon keinen Gebrauch gemacht haben. Wenn ĂŒberhaupt, dann legte die Regierung sofort nach 9/11 eine erhebliche Menge an FĂ€llen bei, wie ich annehme, weil ein Großteil der Dokumente durch die Zerstörung des WTC-GebĂ€udes Nummer 7 zerstört wurden, wo die BĂŒros der SEC und andere staatliche UntersuchungsbĂŒros waren.

Wenn ich die Cui-Bono-Frage in Bezug auf 9/11 stellte, was wÀre Ihre Antwort?

CAF: TatsĂ€chlich schrieb ich einen Artikel darĂŒber, die 20 grĂ¶ĂŸten Gewinngebiete bei 9/11. (iii) 9/11 war außerordentlich profitabel fĂŒr die Wall Street, denn natĂŒrlich erhielten sie eine Art von “Komme-aus-dem-GefĂ€ngnis-fĂŒr-umsonst-frei-Karte”, wie ich gerade beschrieben habe. DarĂŒber hinaus wurde der grĂ¶ĂŸte Makler von Staatsanleihen, Cantor Fitzgerald, zerstört, und es gab eine Menge Geld, das in den vorherigen vier oder fĂŒnf Jahren bei der Bundesregierung verloren ging. Wenn man sich die Höhe der involvierten Gelder anschaut, ist es schwer zu einem anderen Ergebnis als massiven Wertpapierbetrug zu kommen, also finde ich es sehr interessant, dass das passiert ist.

DarĂŒber hinaus nahm die Bundesregierung die Position ein, dass sie keine geprĂŒften JahresabschlĂŒsse nach 9/11 produzieren konnte, weil sie sagten, dass das BĂŒro im Pentagon, das JahresabschlĂŒsse erstellte, zerstört wurde. In Anbetracht dessen, was ich vom Aufbau der AbschlĂŒsse bei der Bundesregierung weiß, bin ich skeptisch gegenĂŒber dieser Aussage. Aber unnötig zu sagen, wenn man die Regierung bei ihrem Wort nimmt, dann hatte man eine weitere “Komme-aus-dem-GefĂ€ngnis-fĂŒr-umsonst-frei-Karte” fĂŒr vier Billionen US-Dollar und mehr, die der Bundesregierung verloren gingen. Wenn man also nur einen Blick auf die Finanzbetrug-Aspekt wirft, gab es eine Menge von Parteien, die von 9/11 profitierten. Aber was 9/11 natĂŒrlich auch tat war, dass es der Verabschiedung des Patriot Acts und einer ganzen Reihe von Gesetzen und Verordnungen die BĂŒhne bereitete, die ich kollektiv “Gesetzgebung zur Kontrolle ĂŒber die Konzentration von Cash Flow” nenne. Sie verliehen unglaubliche Macht zur Zentralisierung.

DarĂŒber hinaus, wenn man sich die Geldpolitik unmittelbar nach 9/11 anschaut – ich erinnere mich, dass ich drĂŒben in der City of London mit einem Geld-Manager herumfuhr und sein Telefon klingelte und er antwortete ĂŒber seinen Lautsprecher. Es war jemand von der Wall Street, den er schon vor 9/11 nicht mehr gesprochen hatte, und er sagte zu ihm: “Oh Harry, es tut mir so leid, was geschehen ist, es muss es sehr traumatisch gewesen sein.” Und der Typ sagte: “Sei nicht lĂ€cherlich! Wir konnten kurzfristig billig leihen und langfristig investieren, wir betreiben eine riesige Arbitrage, wir machen ein Vermögen, das ist das profitabelste, was uns je passiert ist!” – Man konnte die Geldpolitik und Art der Insider-Spiele erraten, die zu diesem Zeitpunkt Profite in die Bank pumpten, das war also sehr ertragreich. Aber natĂŒrlich wurde das große Geld fĂŒr eine signifikante Bewegung des MilitĂ€rs im Ausland und nach Afghanistan und dann in den Irak eingesetzt. – Lars, haben Sie jemals die Geschichte ĂŒber meine Erfahrung in der Kirche wegen 9/11 gehört?

Noch nicht, aber bitte erzÀhlen Sie sie.

CAF: Okay, ich zog 1999 nach Tennessee, und von der Zeit an, da ich hier ankam, schloss ich mich einer kleinen Kirche in einer kleinen Stadt in Tennessee an, wo ich lebte. Etwa drei Wochen, nachdem ich hierher kam, hatten wir eine Predigt, die sehr politisch war. Danach rief ich eine Freundin von mir an, eine sehr erfolgreiche investigative Reporterin in Washington DC, und ich sagte zu ihr: “Weißt du, wir hatten gerade diese Predigt und ich denke, bla-bla-di-di-bla 
” Und die Reporterin sagte zu mir: “Wie kannst du in einer kleinen Kirche in Tennessee erfahren haben – meine beste Quelle bei der CIA hat mich gerade angerufen, um mir das zu erzĂ€hlen!”

Im Laufe der nĂ€chsten zwei Jahre war das, was wir vorfanden, eine außergewöhnliche Art der Koordination zwischen dem, was ich bei einer gelegentlichen politischen Predigt hörte, und dem, was die Reporterin von einer Quelle beim FBI und der CIA bekam. Wie auch immer, am 9. September 2001, zwei Tage vor den Ereignissen von 9/11, ging ich in die Kirche, und es war eine fantastisch politische Predigt. Was mein Pastor zu dieser Zeit grundsĂ€tzlich sagte, war: “Der uralte Kampf zwischen dem Islam und dem Christentum spitzt sich zu, und der einzige Weg, dies zu lösen, ist in den Krieg zu ziehen.” Er legte dann den grundlegenden Schlachtplan aus: Zuerst ziehen wir in den Krieg in Afghanistan, dann im Irak und an anderen Orten, aber als Nummer eins in Afghanistan. Also rief ich die Reporterin an und sagte: “Hast du gehört, dass wir in den Krieg in Afghanistan ziehen?” Und sie sagte: “Nein, ich habe kein Wort davon gehört.”

Höre und staune, zwei Tage spĂ€ter geschah also 9/11, und ich war nur erstaunt. Am folgenden Tag war Gottesdienst, ich ging in die Kirche, und der Pfarrer auf der Kanzel sagte: “George W. Bush ist von Gott fĂŒr Zeiten wie diese gesalbt!” Lars, ich legte meinen Kopf in meine HĂ€nde und ich sagte mir: “Oh Herr, gib mir ein Zeichen, ich weiß nicht, was zu tun ist, bitte hilf mir.” Genau in diesem Moment sagte mein Pastor zu mir: “Catherine, Sie haben in Washington gearbeitet, was denken Sie?” Nun, ich muss Ihnen sagen, Lars, dass mein Pastor mir in diesem Moment diese Frage stellte – das ist göttliche Intervention! (lacht.)

Also sagte ich: “Nun, meiner Erfahrung nach ist die Bush-Familie gesalbt durch Finanzbetrug, Drogenhandel und PĂ€dophilie!” Mein Pastor schnappte nach Luft und sagte: “Wenn das der Fall ist, ist es hoffnungslos.” Und ich sagte zu ihm: “Seien Sie nicht lĂ€cherlich, Leute wie die Bushs und die Clintons kommen und gehen. Wir haben einen Regenten, sein Name ist Gott, wir brauchen uns um die Bushs keine Sorgen zu machen.”

Man konnte sehen, dass das Land vorbereitet wurde, in den Krieg zu ziehen. Und sicherlich wurde 9/11 als Rechtfertigung benutzt, um in den Krieg in Afghanistan zu gehen, um in den Krieg im Irak zu gehen, und um eine Vielzahl von Aktionen zu begehen, und jetzt sind viele der Herausforderungen beim Haushalt das Ergebnis der außerordentlichen Kriegsausgaben wie in Afghanistan und im Irak und die Kosten fĂŒr die Verlegung der Armee ins Ausland und die Art der Beteiligung an dieser Art von Aufbau eines Imperiums mit militĂ€rischer Gewalt. Ich denke also, wenn Sie fragen, wer aus 9/11 Nutzen zog, dann besteht eine der großen Kategorien in all jenen Leute, die Geld am Herstellen der populĂ€ren Angst verdienten, die sie brauchten, um diese Kriege zu inszenieren. Ich glaube, ob es Finanzbetrug war, die Ingangsetzung neuer Gesetze oder die Ingangsetzung von Kriegen, es war eine fantastisch profitable verdeckte Operation.

Glauben Sie, dass 9/11 die Krise, in der wir nun sind, zu verursachen geholfen hat?

CAF: Es hĂ€ngt davon ab, wie tief Sie gehen wollen. 9/11 ist das Symptom eines Kontroll-Modells, das zentral ist und von oben nach unten geht. Als eine wirtschaftliche Angelegenheit ist dieses Modell Ă€ußerst ineffizient. 9/11 hat nur geholfen, weiter zu zentralisieren, aber wenn man sich das Modell anschaut, auf dem dieser Planet seit 500 Jahren lĂ€uft, so ist es das, was ich das “Zentralbanken-KriegsfĂŒhrungs-Investitions-Modell“ nenne – in der Tat ist das ein Begriff, den James Turk geprĂ€gt hat, ich hörte ihn den Begriff in London im Jahr 2000 verwenden.

Mit dem “Zentralbanken-KriegsfĂŒhrungs-Investitions-Modell“, zumal da wir mehr und mehr leistungsfĂ€hige Technologie benutzen, um weiter zu zentralisieren, enden wir dabei, extremst destruktiv bei den Rechten des Einzelnen zu sein, extremst destruktiv bei der Umwelt, extremst destruktiv bei all den Dingen, die eine gesunde Wirtschaft schaffen. Es ist wirklich ein uralter Kampf zwischen Zentralisierung und Dezentralisierung, und die KrĂ€fte der Zentralisierung gewinnen – sie gewinnen mit hohen Kosten fĂŒr die Wirtschaft, fĂŒr die Gesundheit des Planeten und der Menschen auf ihm.

Wie wĂŒrden Sie die Welt beschreiben, in der ein Ereignis wie 9/11 möglich und vielleicht notwendig ist?

CAF: Nun, lassen Sie mich Sie fragen: warum sagen Sie “notwendig”?

Um zu rechtfertigen, was schon vorher geplant gewesen war. (iv)

CAF: Lassen Sie uns eine metaphorische Figur kreieren, die ich bisweilen benutze, um diese Dinge zu erklĂ€ren, die ich Mr. Global nenne, und Mr.Global denkt im Wesentlichen, dass er fĂŒr das Regieren des Planeten Erde verantwortlich ist. Ich glaube, was Mr. Global sagen wĂŒrde, ist, dass man der durchschnittlichen Person nicht trauen kann, intelligente Entscheidungen zu treffen, dass die öffentliche Meinung den FlugzeugtrĂ€ger niemals zur rechten Zeit wenden wird, dass die Demokratie ein großes Experiment war, aber es funktioniert, weil die durchschnittliche Person das Ganze nicht sehen oder sich damit ins VerhĂ€ltnis setzen kann und keine wichtigen Entscheidungen schnell genug fĂ€llen kann, um den FlugzeugtrĂ€ger zu wenden, und so muss man Dinge wie 9/11 tun, um die Art von Konsens und globales Bild zu schaffen, das man benötigt, um zu handeln.

Es ist alles Teil einer AbwĂ€rtsspirale der Respektlosigkeit zwischen der FĂŒhrung und den meisten Menschen. Ich kann jetzt ĂŒber Amerika sprechen. In Amerika haben Sie eine Bevölkerung, die Trinkwasser voller Fluorid trinkt, die Sachen isst, die sie sehr schwach und krank machen, wir haben buchstĂ€blich eine Bevölkerung hier, die in vielfĂ€ltiger Weise vergiftet ist. Sie haben eine schlechte Bildung, sie sind komplett beschĂ€ftigt mit Unterhaltungsformen, die voll sind von Entratainment, allen Arten sublimer Programmierung und allen Arten von Bewusstseinskontroll-Techniken. Und so haben Sie eine Bevölkerung, bei der die FĂŒhrung alles getan hat, was sie können, um sie zu verdummen und von echter Entscheidungsfindung abzutrennen, an welcher Stelle sie sagt: Na ja, man kann den Menschen nicht zutrauen, in der Demokratie zu partizipieren, daher mĂŒssen wir diese Ereignisse herbei zwingen, um etwas zu bewegen.

Nun, wurde 9/11 aus diesem Grund unternommen? Wir können nur vermuten – aber ich wĂŒrde sagen, dass es eine sehr negative Spirale der Respektlosigkeit zwischen den gewöhnlichen Menschen und der FĂŒhrung gibt, die Teil der Zentralisierung ist, weil Zentralisierung letztlich den politischen Körper dumm macht, und so benötigt man mehr und mehr Tyrannei, um Dinge zu erzwingen – und das ist das, was wir wirklich weltweit beobachten, da besonders invasive Technologie nunmehr die Art von Tyrannei, ĂŒber die Orwell einst in der Literatur schrieb, sehr plausibel macht. Das ist das, was wir geschehen sehen.

Glauben Sie, dass 9/11 im Grunde ein Angriff auf die Psyche der Welt war? Ich habe manchmal das GefĂŒhl, dass es die Psychose vertiefte, in der die Welt steckt.

CAF: Das ist wirklich lustig. Es gibt eine wunderbare Kirche hier unten, zu der ich manchmal gehe, und direkt nach 9 / 11, ich denke, es war am folgenden Sonntag, war ich nicht in der Stimmung fĂŒr politische Predigten, also ging ich dort hin und der Pfarrer, der sehr respektiert wird, stand vor der Gemeinde auf und sagte fĂŒr etwa 10 Sekunden kein Wort. Man konnte sehen, wie alle warteten – und man hĂ€tte eine Stecknadel fallen hören können -, und dann sagte er: “Es ist sehr schwer fĂŒr jemanden, so etwas wie 9/11 alleine zu tun, es sehr gut möglich, dass Osama bin Laden einen Komplizen hatte.” Also saß jeder gespannt da, und dann sagte er: “Ich möchte also zu Ihnen ĂŒber Osama bin Luzifer sprechen.” (lacht.) Es war sehr interessant, weil er ĂŒber die Natur des Bösen sprach und darĂŒber, wie dieses Ereignis die spirituelle TĂŒr geöffnet hatte, um den Geist des Bösen hereinzulassen.

Hier ist die interessante Sache: wenn man sich die Welt des “Schwarzen Budgets“ oder Richard Dolans Begriff “The Breakaway Civilization” ansieht (v) – die “Breakaway Civilization” hat Tausende und Tausende, wenn nicht Millionen von Menschen in den Vereinigten Staaten im Laufe meiner Lebenszeit getötet, ermordet, vergiftet und umgebracht, Lars. Wenn Sie nur die Menschen betrachten, die beim Drogenhandel, Drogenschmuggel, Waffenschmuggel oder einigen der verschiedenen nuklearen Experimente oder anderen Arten von Vergiftungen, die sehr viel hĂ€ufiger sind, als die Leute normalerweise denken, getötet wurden – wenn Sie all jene Menschen betrachten, die von diesem Netzwerk ermordet wurden, ist es keine neue Nachricht, dass sie herumlaufen und gewöhnliche Amerikaner umbringen, die völlig unschuldig sind und keine Ahnung davon haben, dass diese Sachen vor sich gehen. Schauen Sie sich die Ermordung von John F. Kennedy an, ich meine, er wurde im Grunde durch die Schattenregierung (Shadow Government) vor aller Leute Augen erschossen und sie kamen damit durch – und das ist ein Teil des Problems: je mehr sie mit diesen Dingen durchkommen, desto mehr Macht bekommen sie und desto schlimmer werden sie. Es war keine neue Nachricht, dass diese Leute viele Amerikaner töten. Amerika ist ein sehr Ă€ngstlicher Ort, die Menschen haben sehr viel Angst um ihre physische Sicherheit, aber sie sind sehr vorsichtig und sehr leise darĂŒber.

9/11 war das erste Mal, dass diese Art von Gewalt offen zutage trat. GrundsĂ€tzlich töteten wir 3000 und mehr BĂŒroangestellte der mittleren und oberen Mittelschicht und taten dies bei hellem Tageslicht. Ich denke, eine Menge von Leuten in Amerika hatten angenommen, dass sie geschĂŒtzt waren – diese Art von Sache passiert schwarzen Menschen, diese Art von Sache passiert armen Menschen, diese Art von Sache passiert Menschen, die nicht mit dem System Ball spielen, aber es gab immer das GefĂŒhl: Wenn ich weiß bin und ich Ball spiele, dann wird es mir nicht passieren. Und das war eine Art von neuer Nachricht durch die “Breakaway Civilization”: Wenn es uns bequemt, wird es euch geschehen.

Vielen Dank dafĂŒr, dass Sie sich die Zeit genommen haben, Frau Fitts!

Quellen:

(i) Vgl. Catherine Austin Fitts: “The Myth of the Rule of Law” und “Dillon, Read & Co. Inc. and the Aristocracy of Stock Profits”, beide veröffentlicht unter: http://dunwalke.com/gideon/

(ii) Siehe zum Beispiel Catherine Austin Fitts:
Narcodollars for Beginners part 1
Narcodollars for Beginners part 2
Narcodollars for Beginners part 3

Siehe ferner Catherine Austin Fitts: “America’s Black Budget & Manipulation Of Markets”, bei Scoop Media am 27. Mai 2004 veröffentlicht unter: http://www.scoop.co.nz/stories/HL0405/S00268.htm

Catherine Austin Fitts / Chris Sanders: ”The Negative Return Economy“, veröffentlicht bei Scoop Media am 26. August 2004 unter: http://www.scoop.co.nz/stories/HL0408/S00277.htm

(iii) Vgl. Catherine Austin Fitts: “9-11 Profiteering: A Framework for Building the ‘Cui Bono?’“, veröffentlicht auf GlobalResearch am 22. MĂ€rz 2004 unter: http://www.globalresearch.ca/articles/FIT403A.html

(iv) Vgl. “Everything We’re Doing Now Was Planned BEFORE 9/11“, veröffentlicht auf Washington’s Blog am 17. Juni 2011 unter: http://www.washingtonsblog.com/2011/06/911-didnt-change-anything.html

Vgl. Richard Dolan: “UFOs and the National Security State: An Unclassified History, Volume 1: 1941-1973”, Keyhole Publishing, 2000, und: “The Cover-Up Exposed, 1973 – 1991 (UFOs and the National Security State, Vol. 2), Keyhole Publishing, September 2009.

Original Artikel erschienen auf LarsSchall.com