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Italienische Grossdemonstration “Wir zahlen nicht für eure Krise”
Von petrapez | 13.Juni 2010
Sparpakete zur Schwächung der Souveränität der EU-Staaten – 100000 Bürger wehrten sich dagegen in Rom
Laut Anbaben der Medien demonstrierten am Samstag, den 12.Juni Arbeiter, Angestellte, Studenten und Politiker der Oppositionsparteien gegen die Sparpläne ihrer Regierung, die vor zwei Wochen in Höhe von 24 Milliarden Euro verabschiedet wurden.
Aus dem ganzen Land reisten die Menschen in die italienische Hauptstadt zur Massenkundgebung.
Die Kürzungen im öffentlichen Dienst erleichtert mit der Schwächung der staatlichen Aufgaben die Auflösung der einzelnen souveränen europäischen Länder, um sie als Bundesländer der Europäischen Union einzuverleiben. Ein Staat, der nicht mehr funktioniert, wird ohne grossen Widerstand zur leichten Beute und findet wohlmöglich noch damit Zustimmung, weil die Menschen sich wieder nach Normalität sehnen, wenn in ihrem Umfeld wegen fehlender Gelder alles zusammenbricht. Die Einsparungen bei den sozial Schwächsten sorgen dafür, diese immer mehr vom gesellschaftlichen Leben auszuschliessen, was ihre Kommunikationsmöglichenkeiten einschränkt und somit für die Regierung ungefährlicher werden duch die Minimierung von Aktivitäten.
Guglielmo Epifani, Generalsekretär der CGIL, sagte auf der Tribüne
“Es sind immer dieselben, die bezahlen. Das einzige in ganz Europa ist, dass bei dem, wer eine Million verdient, nicht einen Euro zum Wiederaufschwung des Landes dazuzahlen muss.”
Quelle: http://derstandard.at/1276043735977/Zehntausende-demonstrieren-in-Rom-gegen-Sparpaket
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13.Juni 2010 at 23:35
…….Und wieder mal kein Wort darüber in den Mainstreammedien……….
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14.Juni 2010 at 13:42
Solche Großdemonstrationen sind gut und wichtig. Sie finden aber meist in den großen Städten statt, so wie in Berlin. Besonders jene die es überall im Land betrifft, können sich aber eine Reise dorthin dann kaum oder gar nicht leisten. Sonst wären bei uns bestimmt auch mehr als 40000 auf die Straße gegangen in Berlin und Stuttgart. Was passieren muß ist, dass überall im Land Großdemonstrationen stattfinden, natürlich vollkommen friedliche.
Daß die Meanstreammedien rein gar nichts von Großdemonstrationen in anderen Ländern berichten, ist nicht verwunderlich, da sie staatlich kontrolliert werden und nur das berichten dürfen, was man ihnen vorgibt.
Was mich am meisten immer bekümmert ist, dass die Polizisten, die doch auch zum Volk gehören, sich alleine für Geld und ihre Karriere dazu bewegen lassen, auf ihre Mitmenschen einzuknüppeln, wenn sie den Freifahrtschein dafür bekommen. Regierungstreue ist schön und gut, aber solche Leute dürfen sich dann auch nicht wundern, wenn Hass gegen sie aufkommt. Wenn der Schutzmann zum Gewalttäter wird und das Gesetz nur ihm zugunsten ausgelegt wird, dann läuft etwas grundsätzlich verkehrt. Wie sollen sich Menschen sonst gegen Ungerechtigkeit wehren, wenn sie sich noch nicht einmal in friedlicher Manier zusammenrotten dürfen um ihre Meinung öffentlich kund zu tun.
D.h. viele Leute gehen nicht zu Demonstrationen, wenn sie schon von vornherein befürchten müssen, vielleicht schnell Opfer von Polizeigewalt zu werden und womöglich sogar als Terrorist in eine Akte aufgenommen zu werden. Noch ein kleines Stückchen weiter, dann ist es bei uns wie in der damaligen DDR.
1990 gab es keinen Zusammenschluß von Ost- und Westdeutschland. Vielmehr sieht es doch fast so aus, als ob uns die DDR (also deren Stasi- und Regierungsliga) einfach eingegliedert hätte. Seit damals ist mit Deutschland doch nichts mehr los.
Ich bin dafür, ALLES grundsätzlich neu zu strukterieren und zu organisieren – und Ihr? So wie es jetzt ist, kann es jedenfalls nicht weitergehen, das müßte doch langsam klar sein. Jamaika-Koalition, Ampel-Koalition, rot-rot-grün, schwarz-gelb, große Koalition, hier Agenda, da Agenda, ein Paketchen schnüren für was auch immer – mich kotzt das ja alles so dermaßen an. Ich kann es einfach nicht mehr hören! Denn dabei ist unsere vielgepriesene Demokratie doch überhaupt nicht vorhanden. Eine Handvoll Leute entscheidet z.B. darüber, ob Millionen von jungen Männern weiterhin wehrpflichtig sein sollen oder nicht und viele andere Millionen schauen bei dieser Ungerechtigekeit zu und billigen sie damit stumm. Was haben wir nur für ein Land?
Deutschland ist nicht mehr mein Land, so wie es jetzt ist. Ich bin nicht -deutsch- so wie es auf meinen Pass steht. Ich weigere mich, dass weiter so für mich anzunehmen!
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