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Gordon Browns weltweite Satellitenpolizei

Von petrapez | 28.November 2009

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Internationales Satelliten-Überwachungssystem gegen Umweltsünder

Im Namen des Klimawandels glauben führende westliche Politiker in der Spionage fast alles durchzubekommen, was ansonsten offen auszusprechen unvorstellbar wäre. (Grafik: US Air Force/ Wikipedia)

Zum Beispiel alle Länder mit einem internationalen Satelliten-Überwachungssystem rund um die Uhr auszuspionieren, angeblich, um illegalen Holzeinschlägen auf die Spur zu kommen, so in Papua-Neuguinea, Guyana und Indonesien.

Der Vernichtung des Regenwaldes liegt eine ganze Kette von Ursachen zu Grunde, angefangen von dem einzelnen Kleinbauern der Region bis hin zu international operierenden Konzernstrukturen, in denen Regierungsvertreter der Länder durchaus keine geringe Rolle spielen. Palmölplantagen und Sojapflanzungen im grossen Massstab zerstören unwiderruflich die Waldflächen.

Gordon Brown schlug gestern in Trinidad einen “Klima-Notfall-Fond” vor. Dieser soll einen Umfang von 10 Milliarden Pfund haben, Grossbritannien würde 800 Millionen Pfund dazu beisteuern. Er soll für die Jahre 2010 bis 2012 gelten.

Mit Geld aus diesem Fond sollen Länder belohnt werden, die die Abholzung des Regenwaldes nur in dem erlaubten Ausmass durchführen. Auf den Fotos der neuen Satellitenpolizei wird der Umfang feststellbar sein, hiess es.

Wer zuviel Holz einschlägt, bekommt demnach kein Geld aus dem Fond. Da der Regenwald fast die meiste Zeit unter einer Wolkendecke verborgen liegt, müssen hier Spezialaufnahmen angefertigt werden.

Ein solches globales Monitoring und seine Auswertung ist sehr kostenintensiv. Das Geld dafür wäre in direkten Schutzmassnahmen vor Ort besser angelegt. Werden die gesamten Aufnahmen des internationalen Satelliten-Überwachungssystem weltweit allen zur Verfügung gestellt oder hat nur ein kleiner ausgewählter Kreis Zugang zu den “sensiblen” Daten?

Solange die Gewinne aus dem Holzeinschlag und die Nutzung der gerodeten Flächen kurzfristig höher ausfallen, nutzen den betroffenen Regionen keine Almosen. Was sind global 10 Milliarden Pfund für alle betroffenen Länder dieser Erde, über drei Jahre verteilt?

Das Internationale Satelliten-Überwachungssystem in diesem Zusammenhang anzuführen wirkt wie eine ungeschickte Ablenkung vor den eigentlichen Beweggründen, die Aufnahmen weltweit anzufertigen. Wie immer geht es um totale Kontrolle, die derjenige ausübt, der über die meisten Daten verfügt.

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Quelle: http://www.telegraph.co.uk/earth/environment/climatechange/6673792/Satellites-to-monitor-countries-for-climate-change-under-Gordon-Brown-plan.html

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Topics: Bevölkerungskontrolle, Spionage und Attentate | 3 Kommentare »

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3 Kommentare to “Gordon Browns weltweite Satellitenpolizei”

  1. Tweets die Gordon Browns weltweite Satellitenpolizei | Radio Utopie erwähnt -- Topsy.com meint:
    28.November 2009 at 15:53

    [...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von CONTRACOMA, Th. Weber erwähnt. Th. Weber sagte: Gordon Browns weltweite Satellitenpolizei http://bit.ly/5NSvQj [...]

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  2. lupo meint:
    28.November 2009 at 19:25

    Das ist doch lächerlich! Jeder Frachter und jede Fähre lässt bis heute im Mittelmeer unbekümmert das Öl verseuchte Ballast Wasser ab. Im Mittelmeer werfen viele Fähren, nach verlassen des Hafens den Abfall über Bord usw..

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  3. souldeanmarcjon meint:
    29.November 2009 at 02:33

    AHA, jetzt brauchen wir also satelliten um die Abholzung der Waelder zu beobachten, ahso…
    Wir waers denn wenn wir mal mit diesen Satelliten auf die Terassen der reichen Politiker schauen und ihre Teak-Holz Einrichtung mithilfe einer “Koalition der Willigen” beschlagnahmen? Wie verzweifelt die sind… HAHAHA.. danke fuer den Artikel!

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