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Dennis Blair gibt erstmals Daten zu US-Geheimdiensten frei

Von petrapez | 20.September 2009

US-Spionagedienste erhalten mehr als zehn Prozent des US-Verteidigungshaushaltes

Der oberste Geheimdienstchef aller 16 US-Geheimdienste Dennis Blair hat vor ein paar Tagen ein bisher unter der Bush-Ära streng gehütetes Geheimnis dieser Dienste öffentlich bekanntgegeben: Die Anzahl der Mitarbeiter und die Gesamtkosten der Ausgaben einschliesslich der militärischen Aktivitäten.

75 Milliarden Dollar (51 Milliarden Euro) bekommen diese Dienste als Jahresbudget zugeteilt.

Der US-Geheimdienst wird zudem zum ersten Mal in seinem gesamten personellem Ausmass bekannt: zweihunderttausend Mitarbeiter und Agenten sind als Schnüffelnasen mit den verschiedensten Aufgaben beschäftigt, die zur Sicherheit und Erkenntnisgewinnung für die Vereinigten Staaten von Amerika beitragen sollen.

Die Zahlen für die nicht-militärische Nachrichtendienste wurden mit 47.5 Milliarden US-Dollar im vergangenen Jahr angegeben.

Am Dienstag gab Dennis Blair die Prioritäten der Sicherheitsstrategie für die nächsten vier Jahre bekannt.

Der US-Verteidigungshaushalt beträgt rund 650 Milliarden US-Dollar pro Jahr.

Artikel zum Thema

23.11.2008 Glaskugelbericht der amerikanischen Geheimdienste

Quelle: http://news.ninemsn.com.au/world/863734/us-annual-intelligence-budget-us75b

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Topics: Politik | 3 Kommentare »

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3 Kommentare to “Dennis Blair gibt erstmals Daten zu US-Geheimdiensten frei”

  1. lupo meint:
    20.September 2009 at 05:12

    Hinzu kommen die Profite aus dem Drogen- und Waffenhandel

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  2. almabu meint:
    20.September 2009 at 06:57

    Mich würde mal interessieren, was unsere Schlapphüte bei BND, MAD und den VS so abgreifen? Ich nehme an, dass in den US-Zahlen das FBI, als Polizei, nicht enthalten ist? Trotzdem sind die Argumente und gesicherten Kenntnisse der US-Geheimdienste erschreckend schwach, wenn man an Saddams “Massenvernichtungswaffen” denkt, an Collin Powells “Argumente” vor der UN und an die “atomare Bedrohung Israels und der USA durch den Iran”. Es reicht gerade für beliebige, mehr oder weniger an den Haaren herbei gezogene Vorwürfe…

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  3. peter meint:
    20.September 2009 at 08:50

    Da will man uns immer noch was von der Stasi erzählen!

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