« | Home | »

Plumpe US-Kriegspropaganda: vermutlich iranische Schmuggelware in Afghanistan

Von petrapez | 11.September 2009

Exklusive Propaganda-Meldung zur Imageaufbesserung der US-Truppen in Afghanistan:

Iran wird gerade jetzt zum geeigneten Buhmann und als vermeintlicher Waffenlieferant ohne Beweise für die Aufständischen benannt

Der nicht zu gewinnende Krieg in Afghanistan durch die USA und ihrer Verbündeten bedarf nach dem NATO-Angriff auf die Tanklastzüge vom letzten Freitag einer neuen anspornenden Meldung, um den Militäreinsatz zu rechtfertigen.

Erfolgsverbuchende Aktionen zur Hebung der Moral an der Front und für die Daheimgebliebenen sind schon seit Jahren dringend notwendig.

Deshalb ist es verwunderlich, dass eine solche nicht wie sonst üblich gleich triumphierend medial verbreitet wurde sondern erst mit einer vierzehntägigen Verspätung gestern auf dem US-Sender CNN gemeldet wird, die – wie kann man das auch anders erwarten, sofort von einem deutschen Medium gespiegelt wurde.

Da sie vom Pentagon als beteiligte Kriegspartei höchstselbst ausgerechnet jetzt verbreitet wurde ist ihr Wahrheitsgehalt sowieso unter Vorbehalt zu be- oder besser abzuwerten, gerade auch weil in der Meldung auch nur “geglaubt” und “vermutet” wird.

Ein hochrangiger US-Militärbeamter sagte in der Veröffentlichung, dass vor zwei Wochen, am 27. August in der Nähe der im Westen Afghanistans gelegenen Stadt Herat von afghanischen Polizisten ein Waffenlager ausgehoben wurde. Man vermutet, dass die Waffen kürzlich im Iran hergestellt wurden und glaubt eventuell, dass sie mit der Unterstützung durch die iranischen Al-Quds nach Afghanistan geschmuggelt wurden, weil die das in den Irak auch so machen würden.

Und weil die beiden Länder Nachbarn und Handelspartner sind und deshalb kulturelle und wirtschaftliche Beziehungen knüpften, in einigen Fällen sind sogar religiöse Bindungen vorhanden, vermutete das der US-Regierungssprecher Geoff Morrell und fügte über die Frage nach den iranischen Einfluss in Afghanistan noch sibyllinisch hinzu, dass Teheran sowohl hilfreich und nicht hilfreich wäre

Tehran is both helpful and unhelpful

Was für eine hervorragende gut geschulte diplomatische Aussage, die Alles und Nichts beinhaltet!

Artikel zum Thema

18.02.2009 Erfolgsmeldung: Drogenlabore endlich ausgehoben – Südafghanistan

Quelle: http://edition.cnn.com/2009/WORLD/asiapcf/09/10/afghan.iran.weapons/index.html?iref=24hours

Empfehlt diesen Artikel:
  • Twitter
  • Google Bookmarks
  • Google Buzz
  • del.icio.us
  • Digg
  • Yigg
  • MisterWong.DE
  • LinkArena
  • Blogosphere
  • Add to favorites
  • LinkedIn
  • FriendFeed
  • MySpace
  • RSS
  • PDF
  • Print

Topics: Politik | Kommentare deaktiviert

* * */

Kein Kommentar to “Plumpe US-Kriegspropaganda: vermutlich iranische Schmuggelware in Afghanistan”

  1. lupo meint:
    11.September 2009 at 03:30

    Das ist ja mehr wie Blödsinn. Sollten die Amerikaner mal erklären, wieviel Hundert Tausende von Waffen man nach Afghanistan brachte, mindestens ab 1995 im übrigen aus den Beständen der Albanischen Armee,die überquellende Uralt Waffen aus China hatten. Jede 2 Kalschnikow in Afghanistan, dürfte wohl Made in China sein, und aus Albanien kommen

    Wie bewerten Sie den Kommentar? Daumen hoch 0 Daumen runter 0

  2. souldeanmarcjon meint:
    11.September 2009 at 10:34

    Mal davon abgesehen das ständig irgendwo US-Equipment hier und da verschwinded “wird”!
    Das ist wirklich Wahnwitzig!

    Wie bewerten Sie den Kommentar? Daumen hoch 0 Daumen runter 0

  3. UASG meint:
    11.September 2009 at 13:30

    Der bewaffnete Kampf gegen eine Besatzungsmacht ist völkerrechtlich erlaubt. Damit können Waffenlieferungen an die Befreiungskämpfer nicht illegal sein.

    Wie bewerten Sie den Kommentar? Daumen hoch 0 Daumen runter 0

  4. freethinker meint:
    11.September 2009 at 13:36

    Eine dieser selbstgemachten Desinformationen für mich solange nichts bewissen ist.

    Und sollte es bewiesen werden können, was ich nicht glaube, da der Zeitpunkt die Westpropaganda verrät, wäre es zu begrüßen, dass die Menschen sich verteidigen.

    Wie bewerten Sie den Kommentar? Daumen hoch 0 Daumen runter 0

  5. almabu meint:
    11.September 2009 at 15:05

    Wenn die USA einen Grund zum Einmarsch brauchen, dann werden sie einen finden. Das gilt global, also auch bei uns, wo sie allerdings nicht erst einmarschieren müssten;-))

    Wie bewerten Sie den Kommentar? Daumen hoch 0 Daumen runter 0