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Asse-Akten: Übergabe an Untersuchungsausschuss

Von petrapez | 2.September 2009

Bundesumweltministerium übergibt Asse-Akten

Das Bundesumweltministerium teilt in einer heutigen Presseerklärung mit, dass es Kopien von allen vorhandenen Akten zur Schachtanlage Asse II, ungefähr 76000 Seiten, an den 21. Parlamentarischen Untersuchungsausschuss des Niedersächsischen Landtages übergeben hat. Akten könnten aber fehlen, da Aufbewahrungsfristen abgelaufen sind und nicht alle in die Archive eingeordnet wurden.

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel sagte

“Wir stellen dem Untersuchungsausschuss ganz bewusst auch solche Akten zur Verfügung, die wir bei enger Auslegung der entsprechenden Regelungen auch zurückhalten hätten können. So haben wir uns dafür entschieden, auch Unterlagen zu übergeben, die keinen unmittelbaren Bezug zu Entscheidungsfindungsprozessen innerhalb der niedersächsischen Landesregierung haben. Damit setzen wir unser Versprechen um, alles zu tun, was zur Aufklärung der skandalösen Vorgänge rund um die Asse beitragen kann.”

Heute vor einem Jahr: Bericht zum Eindringen der Salzlauge

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Quelle: http://www.bmu.de/pressemitteilungen/aktuelle_pressemitteilungen/pm/44870.php

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Kein Kommentar to “Asse-Akten: Übergabe an Untersuchungsausschuss”

  1. freethinker meint:
    2.September 2009 at 21:36

    Tja, jetzt ist das Kind in den Brunnen gefallen.

    Diesen Brunnen zubetonieren wäre jetzt sicherlich falsch, denn dadurch würde das Kind sicherlich sterben. Bleibt nur eines übrig: Das Kind, sprich die Fässer, vorsichtig herausholen und lagern. Es ist bekannt, dass dies sehr, sehr teuer, aber möglich ist.

    Die Konsequenzen sind natürlich klar: Ein Land darf niemals wieder radioaktives Gift unter die Erde kippen.

    Die verantwortlichen Politiker muss man zur Rechenschaft ziehen und wegsperren. Ihr Vermögen wird mit für die Bergung der Fässer verwandt. (Früher hätten man sie sicherlich aufgehängt.)

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  2. zerifu meint:
    2.September 2009 at 23:28

    (Früher hätten man sie sicherlich aufgehängt.)

    Glaub ich nicht. Früher hatten sogar die Wissenschaftler ihren Müll einfach im ewigen Eis zurückgelassen, bis sie Jahre später erkannten, was für ein Mist sie da gebaut hatten und den wieder beseitigten. Wenigstens teiweise.

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  3. lupo meint:
    3.September 2009 at 21:37

    Auf persönliche Anweisung von Kohl wurden damals die vorhandenen Gutachten gefälscht! So siehts aus!

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