Schweiz: CIA-Razzia vertuschte Lieferung von Atomwaffenmaterial nach Libyen und Iran

Das Khan-Netzwerk der Atomschmuggler arbeitet seit den 70ern mit Hilfe westlicher Geheimdienste

Bern: Vor 2 Tagen berichtete die Schweizer Zeitung „Blick“ ĂŒber Razzien des US-Auslandsgeheimdienstes CIA in der Wohnung der Tinner-Familie, welche ĂŒber Vater Friedrich sowie die BrĂŒder Marco und Urs Tinner als CIA-Informanten mutmasslich am weltweiten Atomschmuggel-Ring des berĂŒchtigten A.Q.Khan beteiligt waren.
Die CIA kopierten und entwendeten dem Bericht zufolge bei ihrem illegalen Einbruch im Jahre 2004 (von dem angeblich die Schweizer Geheimdienste nichts wussten) kistenweise Dokumente und hielten sich stundenlang in der Wohnung auf. Offenbar die Wohnung eines der drei zur Zeit inhaftierten damaligen Mitarbeiter des US-Nachrichtendienstes, die – man höre und staune – demnĂ€chst wohl freigelassen werden sollen.

Um diese illegale Aktion der CIA im eigenen Land zu vertuschen, beantragte der damalige Justiz- und Polizeiminister Christoph Blocher (SVP) die Vernichtung von insgesamt 100 von 200 Ordnern mit Beweisakten im Fall der Tinner-BrĂŒder an, der im Februar dieses Jahres endlich nach langem Tauziehen von der Schweizer Bundesanwaltschaft herausgerĂŒckt und an das Eidgenössischen Untersuchungsrichteramt ĂŒbergeben worden war.
Doch vorher liess die Schweizer Regierung – der Bundesrat – noch im November 2007 in einem Geheimbeschluss die 100 Aktenordner ĂŒber die CIA-Agenten Tinner und die illegale Razzia ihre Kollegen im Jahre 2004 verschwinden.

Wie gestern berichtet haben Behörden der USA, laut Aussage der bis 2002 als Dolmetscherin beim FBI arbeitenden Sibel Edmonds, jahrelang selbst umfangreichen Schmuggel von Atomtechnologie und Atommaterialien betrieben oder zugelassen.
Mitarbeiter des Pentagon und des US-Aussenministeriums waren an den höchsten Stellen aktiv darin verwickelt.
Geliefert wurde direkt aus hochgeheimen US-MilitĂ€rforschungszentralen und Atomanlagen an den weltweiten Schwarzmarkt, u.a. in die TĂŒrkei, Saudi-Arabien, Israel und nach Pakistan, direkt an das Khan-Netzwerk, welches eng mit dem damaligen Chef des pakistanischen Geheimdienstes ISI, General Mahmoud Ahmad, zusammenarbeitete.

Wie die Internetzeitung „Nachrichten heute“ berichtet, gehörte zu den leitenenden Akteuren des Khan-Netzwerkes mutmasslich auch der in Deutschland geborene Schweizer Ingenieur Gotthard Lerch, ehemals leitender Angestellter der Firma „Heraeus-Leybold“ in Hanau am Main.
Im Juni findet vor dem Oberlandesgericht Stuttgart ein Prozess gegen ihn statt, der diesmal von der Generalbundesanwaltschaft zum Erfolg gefĂŒhrt werden soll, nachdem vor 2 Jahren ein Prozess gegen ihn seltsamerweise platzte.

Gotthard Lerch war im Jahre 1985 bei „Heraeus-Leybold“ ausgestiegen und hatte seine eigene Firma gegrĂŒndet: die „Apparate Verfahren und Engineering AG“, die angeblich Teil des weltweiten Khan-Netzwerkes war.

Sitz der Firma: Buchs, Schweiz.

Der CIA, in Zusammenarbeit mit dem britischen Auslandsdienst MI6 und dem deutschen Bundesnachrichtendienst BND, ĂŒberwachte laut den Berichten zwei weitere prominente Helfer in diesem Netzwerk, den NiederlĂ€nder Henk Slebos und den Deutschen Heinz Mebus.
Henk Slebos und A.Q.Kahn (Abdul Qadeer Khan, Abdul Quader Khan) verbindet eine mindestens 40-jÀhrige Freundschaft.

Slebos war Angestellter der niederlÀndischen StreitkrÀfte und Mitarbeiter der Firma Metal Works Holland EMWH, ein Subunternehmer der Urananreicherungsfirma URENCO (bei der Khan bis 1975 arbeitete und von dort Atomgeheimnisse nach Pakistan mitgehen liess).
Zu Henk Slebos Aufgabenbereich gehörten damals auch Arbeiten am Schnellen BrĂŒter in Kalkar/Deutschland.

Gotthard Lerch war laut den Aussagen des in SĂŒdafrika angeklagten Daniel Geiges auch der Kopf hinter einer dortigen Filiale des weltweiten Atomschmuggler-Rings.
Lerchs Produktionsleiter vor Ort war angeblich der Chef von Geiges, der Deutsch-SĂŒdafrikaner Gerhard Wisser.

Dieser war auch durch eine andere Aussage in die Bredouille gekommen.

DAS ATOMDREIECK DEUTSCHLAND, SCHWEIZ, SÜDAFRIKA

In Malaysia hatte man 2004 den sri-lankischen GeschĂ€ftsmann Buhary Seyed Abu Tahir festgenommen, ebenfalls eine SchlĂŒsselfigur im Khanschen Netzwerk.

Tahir machte nun offenbar umfangreiche Aussagen ĂŒber ein regelrechtes „Atomdreieck“ zwischen Deutschland, der Schweiz und in SĂŒdafrika. (Wir berichteten am 16.August 2007)

Es stellte sich nun heraus, dass der Deutsch-SĂŒdafrikaner Wisser (nach eigener Bekundung nur ein „flĂŒchtiger“ Bekannter von Tahir) offenbar in SĂŒdafrika Teile einer fĂŒr Libyen bestimmten Urananreicherungsanlage fertigen liess.

Buhary Syed (Seyed) Abu Tahir selbst sagte aber nach seiner Festnahme 2004 in Malaysien noch etwas anderes aus:

dass im Jahre 2001 das Gaddafi-Regime in Libyen atomwaffenfÀhiges Uran geliefert bekam.

Die Lieferung kam nach Aussagen Tahirs – immerhin der Finanzchef Khans – in einem pakistanischen Flugzeug. Zuarbeiter der Lieferung spaltbaren Materials: GeschĂ€ftsmĂ€nner in der TĂŒrkei, Grossbritannien, Deutschland und der Schweiz.
Ein deutlicher Hinweis auf die CIA-Informanten Friedrich, Marco und Urs Tinner – die demnĂ€chst gegen Kaution freigelassen werden sollen.
Auch macht dies plausibel, warum die Schweizer Regierung mit Wissen des Parlamentes Akten vernichten liess ĂŒber die CIA-Aktion im Jahre 2004, die ihrerseits offenbar Beweise eine Verstrickung ihrer Informanten in die Lieferung von Atomwaffenmaterial 2001 nach Libyen vertuschen sollte.

Das ganze Ausmass der Heuchelei westlicher Regierungen und internationaler Behörden zu diesem Skandal lĂ€sst sich daran ermessen, dass der Chef der Internationalen Atomenergieorganisation (IAEO), Mohammed el Baradei, Khans Netzwerk einen „veritablen Supermarkt“ fĂŒr alle Arten von Atomwaffen nannte und ein US-Regierungsbeamter Khans Einfluss auf die Weltsicherheit des 21. Jahrhunderts mit dem Stalins oder Hitlers auf das vorige Jahrhundert verglich.

Dabei hatte das Libyen bereits 1997 bei Khan an die TĂŒr geklopft und um Hilfe bei der Urananreicherung gebeten. Das konnte gerade den westlichen Geheimdiensten nicht verborgen geblieben sein, da sich die Treffen der Gaddafi-Leute mit Khans Netzwerk einerseits in Istanbul, Casablanca und Dubai abspielten und andererseits laut Aussage Tahirs der Brite Peter Griffin darin eine nicht unwichtige Rolle spielte, der zu diesem Zeitpunkt eine Residenz in Dubai hatte.
Griffin wechselte spĂ€ter ĂŒbrigens den stĂ€ndigen Aufenthaltsort und ging nach Frankreich.

Aber nicht nur nach Libyen lieferte das Netzwerk Khans mit seinen westlichen Geheimdienstmitarbeitern Material zur Herstellung von Atomwaffen:
auch in den Iran.

Tahir sagte aus, er sei bereits 1994/1995 genau dahingehend beauftragt worden.
Ein „ungenannter“ Iraner habe 3 Millionen Dollar in bar in zwei BriefumschlĂ€gen fĂŒr 2 Container mit Zentrifugen zur Urananreicherung gebracht, die in einem Appartment in Dubai aufbewahrt worden seien, welches bei konspirativen Treffen regelmĂ€ssig als „GĂ€stehaus“ fĂŒr den pakistanischen Atomexperten gedient habe.
Sehr wahrscheinlich, dass es sich hierbei um die Residenz des Briten Griffin handelte.

Die malaysische Polizei gab ĂŒberdies bekannt, dass Khans Finanzexperte Tahir diese Zentrifugen von der Firma Scope erhalten habe, welche u.a. von Kamaluddin Abdullah, dem Sohn des malaysischen MinisterprĂ€sidenten kontrolliert wurde.

Die Festnahme von Khans Finanzchef in Malaysien, Buhary Syed (Seyed) Abu Tahir, war offenbar durch ein Wendemanöver von Libyens Machthaber Gaddafi möglich geworden. Er hatte 2003 der IAEO auch PlĂ€ne eines Atomsprengkopfes zukommen lassen, die sich zu diesem Zeitpunkt ebenfalls in seinem Besitz befanden und ebenfalls aus Pakistan ĂŒber das Khan-Netzwerk geliefert worden waren.

Auch liess er selbst die Lieferung von Gaszentrifugen fĂŒr eine Urananreicherungsanlage auf dem unter deutscher Flagge fahrenden (!) Containerschiff ‘BBC China’ im Jahre 2003 auffliegen, was schon auf dem Weg nach Libyen gestoppt wurde.

Diese Gaszentrifugen zur Urananreicherung waren malaysischer Herkunft.
Die Paralellen zur Festnahme Tahirs in Malaysien, samt seiner Aussagen ĂŒber die Lieferung von Gaszentrifugen der Firma Scope zur Urananreicherung an den Iran liegen auf der Hand.

OPERATION MERLIN

Es gab innerhalb des letzten Jahrzehnts immer wieder Vermutungen, die US-Behörden könnten Iran bewusst helfen Atomwaffen zu entwickeln um dann legitimiert zu sein das Land mit genau diesen Waffen anzugreifen.
Dazu passt auch die „Operation Merlin“, von der 2005 der „New York Times“-Reporter James Risen in der brisanten Veröffentlichung „State Of War“ (Kriegszustand) schrieb. Der britische Guardian druckte am 5.Januar 2006 AuszĂŒge.

Im Jahre 2000 lieferte die CIA im Auftrag des US-PrĂ€sidenten Bill Clinton (Anm.: das ist nicht seine Frau) ĂŒber einen in ihrem Sold stehenden russischen Wissenschaftler in Wien an dortige Beamte des Iran genaue KonstruktionsplĂ€ne fĂŒr den ZĂŒndmechanismus eines Atomsprengkopfes, weltweit eines der am besten gehĂŒteten Geheimnisse.
Die CIA baute in die PlĂ€ne Fehler ein, um so, wie es spĂ€ter hiess, das Atomwaffenprogramm der Iraner „zurĂŒckzuwerfen“.

Laut der Recherchen Risens waren die Fehler aber so einfach zu finden, dass sie in Wirklichkeit den Bau einer Atomwaffe erst ermöglichten.
Denn zum Vergleich hatten die Ingenieure Irans bereits andere KonstruktionsplÀne: vom Netzwerk Abdul Qadeer Khans.

2004 liess dann dann ein Mitarbeiter der CIA in Langley das gesamte eigene Agentennetzwerk im Iran hochgehen, angeblich durch ein Versehen. Dutzende von Agenten wurden durch die iranischen Dienste verhaftet oder beseitigt.
Fortan war die CIA im Iran blind und taub.
Zum selben Zeitpunkt, im Laufe des Jahres 2004, entmachtete die Bush-Regierung die CIA und liess den bisher mĂ€chtigsten US-Geheimdienst nun einem neu geschaffenen „Geheimdienstekoordinator“ berichten. Bis zu diesem Zeitpunkt waren alle Geheimdienstinformationen bei der CIA zusammengelaufen.
Diese Massnahme bedeutete eine StĂ€rkung des Pentagon, welches nachwievor die direkte Kontrolle ĂŒber die MilitĂ€rgeheimdienste „National Security Agency“ (NSA, weltweite Abhörmassnahmen und Internetspionage), „National Reconnaissance Office“ (NRO, Kontrolle ĂŒber die Spionagesatelliten) und die „National Geospatial-Intelligence Agency“ (Auswertung von Satellitendaten, geostrategische Informationen, LuftaufklĂ€rung durch Drohnen, etc) behielt.
Das Pentagon unterstand zu diesem Zeitpunkt Donald Rumsfeld.

Letztes Jahr erzwangen CIA-Beamte dann, unter der Drohung ansonsten an die Öffentlichkeit zu gehen, die Veröffentlichung des zu diesem Zeitpunkt bereits ein Jahr alten Berichtes aller US-Geheimdienste („National Intelligence Estimate“, NIE) nach welchem der Iran bereits 2003 sein Atomwaffenprogramm aufgegeben hatte.

Im deutschen „Spiegel“ empörten sich Neocons ĂŒber einen „Quasi-Putsch“ der US-Geheimdienste gegen die Kriegspolitik ihres PrĂ€sidenten Bush.

WER LIESS KHANS NETZWERK WIRKLICH HOCHGEHEN?

Die Frage haben sich schon viele gestellt: warum gab Libyens Machthaber Gaddafi 2003 sein eigenes Versorgungsnetzwerk mit Atomtechnologie preis? Warum liess er das Khan-Netzwerk hochgehen?

Die Lösung liegt bei einem im Westen oft geschmÀhten Machthaber: Pervez Musharraf.
Der pakistanische PrÀsident Pervez Musharraf, 1999 durch einen MilitÀrputsch an die Macht gekommen, entmachtete de facto im Oktober 2001 Khan, indem er drei enge Freunde des damaligen Volkshelden verhaften liess.
Im 4.Februar 2004 erschien Dr.Abdul Qadeer Khan dann im pakistanischen Fernsehen und gab umfangreiche, internationale AtomgeschÀfte zu. Er wurde nicht verhaftet, aber unter Hausarrest gestellt.

Gestern nun hatte A.Q.Khan seinen ersten öffentlichen Auftritt seit 4 Jahren. Er besuchte in Islamabad die Akademie der Wissenschaften.
Er sei fast 4 Jahre in Haft gewesen und die neue „demokratische Regierung“ habe nun die „Restriktionen“ gelockert, heisst es.

Das ist falsch.
Wie wir berichteten hatte sich bereits im Juni 2007 herausgestellt, dass Khan zu diesem Zeitpunkt bereits „mehrere Monate“ frei war.

DAS TREFFEN DER GRIECHEN ZU WEIMAR

Vom 2.-4.September 2007 trafen sich in Weimar der deutsche Innenminister Wolfgang SchĂ€uble (CDU), der österreichische Innenminister GĂŒnther Platter (ÖVP) und der schweizer Justiz- und Polizeiminister Christoph Blocher.
Sie einigten sich darauf, dass die Geheimdienste von Deutschland, Österreich und der Schweiz legal Razzien ohne Durchsuchungsbefehl in Wohnungen „VerdĂ€chtiger“ durchfĂŒhren mĂŒssten, im Rahmen neuer Sondergesetze unter dem Schlagwort „Onlinedurchsuchung“.

SchÀuble (CDU), Deutschland:

„Es kann ja nicht wahr sein, dass etwas, was die SPD gemacht hat, nun deswegen falsch ist, weil der Bundesgerichtshof dafĂŒr ein Gesetz verlangt“.
So SchĂ€uble angesichts der durch den Bundesgerichtshof BGH fĂŒr illegal erklĂ€rten Online-Spionage des deutschen Inlandsgeheimdienst „Verfassungschutz“.

Platter (ÖVP), Österreich:
„Wir mĂŒssen zur Kenntnis nehmen, dass der Terrorismus in Europa angekommen ist“.
Und:
„Wir mĂŒssen mit den Verbrechen Schritt halten.“

Blocher (SVP), Schweiz:
„Die Schweiz ist kein Ruheraum fĂŒr terroristische AktivitĂ€ten“.

UnterstĂŒtzung bekamen sie von der deutschen Kanzlerin Merkel (CDU). Auch sie plĂ€dierte fĂŒr WohnungseinbrĂŒche und Razzien durch Exekutivorgane ohne Durchsuchungsbefehl.
Merkel wörtlich auf einem Kongress zum neuen CDU-Grundsatzprogramm in Hanau:
„Wir können nicht viel Zeit vergehen lassen, weil die Gefahren da sind“.

Und:
„Es kann keinen Raum geben, wo Terroristen sicher sein können.“

SchĂ€uble, Platter und Blocher kĂŒndigten die Installation einer gemeinsamen Arbeitsgruppe an.

Zwei Monate spĂ€ter liess der Schweizer Bundesrat auf Antrag Blochers die Akten ĂŒber die CIA-Razzia in der Tinner-Wohnung vernichten, mit der die Lieferung von Atomwaffenmaterial an Libyen durch das Khan-Netzwerk unter mutmasslicher Beihilfe der CIA-Informanten Friedrich, Marco und Urs Tinner vertuscht werden sollte.

TROJA

Troja, vor einigen Tausend Jahren:

Der griechische Seher Kalchas vor Troja zu den griechischen Soldaten:
„Unterziehet euch nicht ferner den MĂŒhseligkeiten eines gewaltsamen Kampfes, denn auf diesem Wege kommt ihr nicht zum Ziele: besinnet euch vielmehr auf irgendeinen ANSCHLAG, der euren Schiffen und euch selber zum Heile gereichen mag.“

Ihr Elenden, sehet ihr nicht, daß wir die Straße zum Hades hinunterwandeln? Daß wir am Rande des Verderbens stehen?
Ich schaue die Stadt mit Feuer und Blut erfĂŒllt, ich sehe es aus dem Bauche des Rosses hervorwallen, das ihr mit Jauchzen auf unsere Burg hinaufgefĂŒhrt habt. Doch ihr glaubet mir nicht, und wenn ich unzĂ€hlige Worte sprĂ€che.“

(Kassandra von Troja)

„..Bist du ganz irre geworden in deinem Geiste, daß du dich öffentlich auf den Straßen herumtreiben magst und nicht siehest, wie die Menschen dich verachten, törichte SchwĂ€tzerin? Kehre zurĂŒck in dein Haus, daß dich nicht Schlimmes treffe!“
(Die Trottel von Troja, auch Trojaner genannt, die nicht mal den Unterschied zwischen sich und dem Trojanischen Pferd begriffen)

aus Der Untergang von Troja

Gustav Schwab, Die klassischen Sagen des Altertums.