Jemen und die Militarisierung strategischer Seewege

Der Archipel Socotra ist Teil des Großen Spiels Russland gegen Amerika. WĂ€hrend des Kalten Kriegs hielt die Sowjetunion eine militĂ€rische PrĂ€senz in Socotra, das damals zum SĂŒdjemen gehörte

Vor kaum einem Jahr begannen die Russen erneut GesprĂ€che mit der jemenitischen Regierung ĂŒber die Einrichtung eines MarinestĂŒtzpunktes auf der Insel Socotra. Ein Jahr danach im Januar 2010, eine Woche nach dem Treffen zwischen Saleh und Petraeus bestĂ€tigte ein russisches MarinekommuniquĂ©, dass „Russland seine PlĂ€ne nicht aufgebe, StĂŒtzpunkte fĂŒr seine Schiffe zu haben 
 auf der Insel Socotra.“

Categorized as: MilitÀr, Krieg

Ein kleines bisschen PrÀsident

„New York Times“: U.S.-PrĂ€sident Obama lehnte Plan von Außenministerium, C.I.A. und Pentagon fĂŒr Bewaffnung und Ausbildung von ParamilitĂ€rs im Syrien-Krieg ab. Nach dem gestrigen Good Bye von Hillary Clinton im State Department rĂŒckt die „New York Times“ mit einer kleinen Nachbetrachtung heraus. „Im Sommer“ 2012, so die Zeitung, beförderten die Außenministerin der Vereinigten Staaten von mindestens Amerika, Hillary Clinton, der Verteidigungsminister der U.S.A., ex-C.I.A.-Leiter Leon Panetta, und nicht zuletzt der damalige Direktor des (Glaube ist alles) Zentrums aller Intelligenz auf Erden, General David Petraeus, eine offene Verwicklung der U.S.A. in die Invasion Syriens. Sie forderten von ihrem PrĂ€sidenten schlicht eine Kopie der so erfolgreichen Demokratisierung Libyens, deren spĂ€ter ab und an auftretende RĂŒckschlĂ€ge der Außenministerin ab dem 11. September (2012) solche Kopfschmerzen bereitet hatte, dass sie zwar ihre Anhörungen vor UntersuchungsausschĂŒssen zum Benghazi-Attentat (und offiziell vier toten U.S.-Amerikanern) verpasste, aber nicht vergaß Sylvester in Punta Cana zu feiern.

Categorized as: Allgemein