Die Moro-„Schlacht“

Ich hoffe, dieses Schweigen hält an. Ich finde es ebenso beredt, ebenso wirksam und ebenso vernichtend, wie die empörtesten Worte es sein könnten. Wenn ein Mensch bei Lärm schläft, schläft er seelenruhig fort; aber wenn der Lärm aufhört, weckt ihn die Stille. Diese Stille dauert nun schon fünf Tage an. Sicher wird sie die schlummernde Nation aufwecken. Sicher wird sich die Nation fragen, was sie zu bedeuten hat. Ein fünftägiges Schweigen nach einem welterschütternden Ereignis ist auf diesem Planeten noch nicht vorgekommen, seit man die Tageszeitung erfunden hat.

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Chinesisch-philippinisches Militärabkommen – Leitwolfwechsel

Um das Sternenbanner steht es schlecht: Verärgerung in Manila ĂĽber ausgesprochene US-Reisewarnungen wegen Terroristen – Opposition fordert Aufhebung des Militärabkommens Visiting Forces Agreement – ein wie ein angestochener Gaul tobender Bill Clinton-Berater – Bill Clintons Ermahnungen – Proteste gegen US-Militärpräsenz Ziemlich peinlich dĂĽrfte fĂĽr die US-Regierung die Tatsache sein, dass ausgerechnet genau einen Tag später, nachdem der ehemalige US-Präsident Bill Clinton am 10.November 2010 auf die Philippinen reiste, um die langjährigen strategischen starken militärischen Beziehungen von gegenseitigem Nutzen zwischen beiden Staaten in einer fĂĽnfunddreissig minĂĽtigen Rede anzumahnen und dabei an die Spannungen um die Spratlys Inseln im SĂĽdchinesischen Meer zu erinnern, an die die Philippinen und China konkurrierende AnsprĂĽche stellen – der chinesische Botschafter Liu Jianchao und philippinische Regierungsbeamte des Verteidigungsministeriums ein Abkommen ĂĽber militärische Zusammenarbeit vereinbarten und dies als Anbruch einer „neuen Ă„ra“ bezeichneten.