DAS GESPENST III: Das „Märchen vom Gespenst des Kommunismus“

Erste Folge der Reihe: “Das Gespenst” Zweite Folge der Reihe: “Das Gespenst II: Revolution oder die Beherrschung der Gegenwart” 21.Februar 1848: Mitten in heute „bĂĽrgerlich“ genannte Erhebungen, Aufstände und UmstĂĽrze gegen die feudalen Herrscher und Handelskreise Europas wird im Zufluchtsort sämtlicher gestĂĽrzter Usurpatoren der kontinentalen Monarchien, in London, ein Schrieb veröffentlicht welcher mit den Worten anfängt: „Ein Gespenst geht um in Europa – das Gespenst des Kommunismus“. Ein Begriff, den – wenn es ihn vorher ĂĽberhaupt gab – nur sehr wenig Personen jemals gehört hatten.

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DAS GESPENST

…VON 1848: MONARCHIE UND KOMMUNISMUS George Orwell hat einmal geschrieben, „Wer die Vergangenheit beherrscht, beherrscht die Zukunft; wer die Gegenwart beherrscht, beherrscht die Vergangenheit“. In der Tat bildet die Definition der Vergangenheit, die Ein- und Unterordnung historischer Ereignisse in zeitgemässe Klischees, Denkweisen und Gewohnheiten das Fundament fĂĽr die Steuerung der zentralen Gewalt ĂĽber Gesellschaft, Staat, Arbeitswelt und Besitzverhältnisse – das menschliche Bewusstsein. Gehen wir also durch die Zeit.. Wandern wir ein bisschen, wie die deutschen Romantiker vergangener Tage auf den Pfaden einer noch nicht ausgetrampelten, toten Zeit, stellen wir uns vor, die Welt läge noch offen vor uns anstatt uns zu erdrĂĽcken. Versetzen wir uns in eine Zeit in der „links“ oder „rechts“ als politische Begriffe nicht bekannt waren, es keine „SPD“, keinen „Kommunismus“, keine Grundrechte, kein Kaiserreich, ja nicht einmal einen Nationalstaat der Deutschen gab, die sich zu diesem Zeitpunkt in einer Revolution befanden..