Napoleons Kanonen

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Jeder, der Israel führen will, muss mit einer Lösung aufwarten. Dieses also ist Herzogs Lösung. Sie ist nur für die Augen der jüdischen Israelis bestimmt. Araber braucht sie nicht anzusprechen.

Ein Tag- und Nacht-Albtraum

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BENJAMIN NETANJAHU scheint inzwischen von allen verabscheut zu werden. Fast ebenso sehr wie seine sich ständig einmischende Ehefrau Sarah’le. Vor sechs Wochen noch war Netanjahu der große Sieger. Im Gegensatz zu den Meinungsumfragen errang er im letzten Augenblick einen Überraschungssieg, gewann 30 von den 120 Knesset-Sitzen und ließ die Arbeitspartei (umgenannt in "Zionistisches Lager") weit hinter sich.

Eine kostspielige Rede

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Der israelische Wohlfahrtsstaat, der einmal Neidobjekt vieler Länder war (erinnern Sie sich an den Kibbuz?), zerbricht. Alle unsere Sozialdienste zerbröseln. Das Geld geht an die riesige Armee, die groß genug für eine Mittelmacht wäre. Schlägt also irgendjemand vor, das Militär drastisch zu verkleinern? Natürlich nicht. Was denn, unseren tapferen Soldaten das Messer in den Rücken stoßen? Unseren zahlreichen Feinden die Tore öffnen? Aber das wäre ja Verrat!

Flaschenpost

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Die israelische Gesellschaft denkt ökologisch. Sie fühlt sich durch weggeworfene Plastik- und Glasflaschen bedroht. Also wurde ein Gesetz erlassen, das Supermärkte und auch Einzelhandelsgeschäfte verpflichtet, ein kleines Pfand zu erheben - ein paar Cent - etwa 13 für eine Plastikflasche und etwa 30 für eine Weinflasche - die man bei Rückgabe der leeren Flasche erstattet bekommt. Viele kümmern sich nicht darum. Ich mich auch nicht.