Erlebnisbericht: Das Wirken eines BND-Spitzels im Journalismus

Soeben erreicht uns ein sehr interessanter Artikel vom „r-archiv“ ĂŒber den heutigen Tag und die Einladung eines guten Freundes von Radio Utopie ins Landeskriminalamt Berlin. Auf jeden Fall schon jetzt ein Strassenfeger. Sehr interessant. Muss man lesen. Und vergessen Sie diesbezĂŒglich auch nicht folgenden Artikel: In diesem beschreibt in einem Interview am 15.April der ehemalige Top-Agent Werner Mauss explezit den Verdacht, unser aller SchĂ€tzchen im Innenministerium, der Journalisten-BeschnĂŒffler und ex-BND-Chef August Hanning, könnte ein „Handelsreisender“ in Sachen geheimer Informationen sein, der mit einem ehemaligen „Focus“-Redakteur unter einer Decke steckt. Werner Mauss ĂŒbergab seine Recherchen ĂŒbrigens dem CDU-Fraktionschef im Bundestag, Wolfgang Bosbach. Der aber wollte wie immer von gar nichts wissen und ĂŒbergab diese Recherchen dann GeneralbundesanwĂ€ltin Monika Harms. Tja. Und die machte damit natĂŒrlich..Oder haben Sie was gehört?

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Privacy International: Überwachung der Menschheit nimmt rasant zu

Das „Electronic Privacy Information Center“ (USA) und „Privacy International“ (GB) haben in ihrer neuen Studie 2007 einen erneuten, rasanten Anstieg in der weltweiten Überwachung der Menschheit festgestellt. In der EinschĂ€tzung der Lage in 70 Staaten schneidet auch gerade Deutschland schlecht ab. Es fĂ€llt innerhalb der EU in der Rangliste der LĂ€nder, wo PrivatsphĂ€re und Verfassungsrechte der BĂŒrger am Sichersten sind, hinter Portugal und Slovenien auf Platz 7 zurĂŒck. Die Landkarte der Überwachungsstaaten – mit der Markierung „schwarz“ als den LĂ€ndern mit den schlimmsten ZustĂ€nden – zeigt vor allem drei Riesen: China, Russland und die USA. Den Status einer Überwachungsdiktatur in Europa erreicht laut der Studie Grossbritannien, den vorletzten Platz Frankreich.

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US-Sender wollen Ron Paul von Debatten aussperren

Washington: Er ist all das, was es in Deutschland nicht gibt – beinkonservativ, superbĂŒrgerlich, aber ebenso absolut kompromisslos WĂ€chter der Verfassung und Gegner des Krieges im Irak. Von ganz links bis ganz rechts geniesst er Respekt, weil er gegen alle Lobby der Reichen, des Establishments und des militĂ€risch-industriellen Komplexes fĂŒr die elementarsten Rechte und GesellschaftsvertrĂ€ge der kleinen Leute eintritt. Nun soll der AnwĂ€rter auf die PrĂ€sidentschaftskandidatur Ron Paul dafĂŒr am Sonntag von den US-Sendern „Fox“ und „ABC“ von den Fernsehdebatten fĂŒr die Vorwahlen der Republikanischen Partei ausgesperrt werden. Angeblich, so Umfragen von „Yahoo“ und der „Associated Press“, lĂ€ge Ron Paul bei Umfragen landesweit nur bei 3%. Dabei liegt er laut anderen Umfragen in einem der ersten beiden Bundesstaaten in denen gewĂ€hlt wird, in New Hampshire, klar vor dem Kandidaten Fred Thompson, der bei allen Debatten zugelassen wird.

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Bhutto, das Dossier und der 11.September

Islamabad: Nachdem jetzt auch in deutschen Sprachraum bekannt geworden ist, dass die durch ein gezieltes Attentat ermordete pakistanische Politikerin Benazir Bhutto geplant hatte, sich am Tag ihres Todes mit den US-amerikanischen Legislativ-StaatsmĂ€nnern Arlen Specter (Republikaner, Senat) und Patrick Kennedy (Demokraten, ReprĂ€sentantenhaus) zu treffen um ihnen ein 160 Seiten starkes Dossier ĂŒber eine Verschwörung des pakistanischen Geheimdienstes ISI und der Wahlkampfkommission gegen sie zu ĂŒberreichen (1), wird weltweit heftig diskutiert ob PrĂ€sident Pervez Musharraf in das Mordkomplott verwickelt ist. Die Verschiebung der Wahl um einen Monat stĂ€rkt jedenfalls nach ĂŒbereinstimmender EinschĂ€tzung in der Weltöffentlichkeit das ihn unterstĂŒtzende Lager. (2) Specter und Kennedy: auf Mission im Nahen Osten Arlen Specter und Patrick Kennedy wollten aber nicht nur am 27.Dezember Bhutto in Pakistan treffen. Auch waren sie drei Tage spĂ€ter in Syrien.

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