USA, Irak: die neue alte „Bosnien-Option“-Teilung, Lager, ethnische Säuberungen

Washington: der Think Tank („Denkpanzer“) des Saban-Zentrums für „Middle East Policy“ im Brookings Institut hat nach der „Bosnien-Option“ (1) einen weiteren Plan B für den Irak vorgestellt – auch er plant mit „Auffang-Becken“, also Lagern für die vertriebene Bevölkerung, mit kontrollierter ethnischer Säuberung und mit dem Verbleiben der US-Truppen für die Sicherung der Ölfelder, bei gleichzeitigem Rückzug aus den Städten (2,3).

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Rußlands neue Militärdoktrin

Moskau: Heute stellt der Präsident der russischen Militärakademie, Armeegeneral Makhmut Gareyev, bei einer gemeinsamen Tagung im Verteidigungsministerium Vertretern des russischen Militär- und Sicherheitsapparat den Entwurf einer neuen Militärdoktrin Rußlands vor, die vom Präsidenten der Förderation, Wladimir Putin, bereits im Juni 2005 angefordert worden war.

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Der fiktive Krieg

Nicht nur, daß 2003 der irakische Außenminister ein US-Spion war – die Bush-Regierung plante den Einsatz von Atomwaffen im Irak vor Bagdad, gegen Abend des 3.April 2003: Nach einem sensationell schnellen Vormarsch der US-Armee auf die irakische Hauptstadt, während Basra und Mossul noch immer nicht eingenommen sind, nähern sich praktisch in Höchstgeschwindigkeit die amerikanischen Panzer. Je größer die irakischen Einheiten, die sich ihnen dort in den Weg stellen, desto schneller werden sie vernichtet oder verschwinden auf merkwürdige Weise.

Der kommende Ostafrika-Krieg

Sudan, Somalia, Somalialand, Äthiopien, Djibouti, Uganda, Tschad, Kenia sind der Schauplatz eines sich entwickelnden Krieges um Rohstoffe und Territorialmacht zwischen dem angreifenden Westblock und ihren örtlichen Verbündeten einerseits und China andererseits. Offener Krieg, psychologische Kriegsführung, die Zerschlagung von Staaten, die Einsetzung von Schattenregierungen, die Finanzierung von Terrorgruppen, das Schaffen von Guerilla-Phantomen und die fortwährende Berieselung der erblindeten, systematisch verdummten und hypnotisierten Bevölkerung des Westens mit nichtssagender Vernebelung sind Mittel eines seit dem 11.September geführten Weltkrieges, dessen neuer Schauplatz das Schlachtfeld Afrika, und dessen Triebkraft die alles korrumpierende Wirtschaftsordnung Kapitalismus ist. Das Fachwort für diesen Zustand: Imperialismus. SÜD-SUDAN, UGANDA: Seit Wochen überfallen bisher Unbekannte in „Militäruniformen“ die Handelsrouten im Dschungel zwischen Uganda und Süd-Sudan. Diese Überfälle gefährden Friedensgespräche die in den nächsten Tagen in Juba, der Hauptstadt Süd-Sudans, stattfinden sollen (1). Diese Friedensgespräche haben 3 Parteien. 1. die in Südsudan regierende „Sudan People‘s Liberation Army“ (SPLA). Sie tritt nach außen als Vermittler auf. 2. Uganda, bzw. dessen autoritären „Präsidenten“ Yoweri Kaguta Museveni. (2) 3. die sogenannte „Lords Resistance Army“ (LRA). (3) Die LRA wurde offenbar 1986 von einem gewissen Joseph Kony gegründet, nach einem Putsch in Uganda. In diesem war der „Präsident“ Tito Okello, ein Angehöriger der ethnischen Gruppe der „Acholi“…