Gladio Berlin: „Scheiße in SeidenstrĂŒmpfen“

Aus den Kommentaren zum Teil Sechs konnte ich entnehmen, das einige Leser tatsĂ€chlich nachrichtendienstliche, militĂ€rische Operationen mit echtem Nachrichtendienst verwechseln. Es ist so, wie mit dem in der Überschrift wiedergegebenen Napoleonzitat. Dieser hatte seinen Außenminister Charles-Maurice de Talleyrand-PĂ©rigord als ein „StĂŒck Scheiße in SeidenstrĂŒmpfen bezeichnet“. Mitnichten war dies ein grundloser, vulgĂ€r-verbaler Angriff auf die Ehre des Ministers. Dieser hat sich bestechen lassen und Louisiana an die USA verscherbelt, welches Frankreich erst am 1.10.1800 von Spanien zurĂŒckgeholt hatte und welches nach den PlĂ€nen Napoleons zu einem zweiten „Neufrankreich“ werden sollte.

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Radio Utopie sendet wieder

Es ist soweit, unsere Radioredaktion geht wieder an den Start. TĂ€glich von 18-24 Uhr gibtÂŽs Musik und was sonst noch dazwischen kommt. Alles bloss ein warm up zum Kongress der UnabhĂ€ngigen Medien am 14./15.November in Berlin, den wir live ĂŒbertragen werden.

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Der schlĂŒpfrige Abhang

NATÜRLICH ist es die Schuld des Richters Richard Goldstone. Ihm muss man die Schuld geben, er ist an allen unangenehmen Problemen schuld, mit denen wir uns jetzt auseinander setzen mĂŒssen. Er ist schuld an den Schwierigkeiten, die wir sowohl mit der UN in New York als auch in Genf haben. Schuld an der Verschwörung, die darauf abzielt, unsere politischen und militĂ€rischen FĂŒhrer vor das Kriegsverbrechertribunal in Den Haag zu stellen; schuld an der Krise zwischen der TĂŒrkei und uns; schuld an den vielen Initiativen in aller Welt, die einen Boykott Israels organisieren.

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Wendepunkt in Bratislava: der Asienkrieg kommt zum Stehen

Nato-Konferenz: Die BesatzungsmĂ€chte schicken keine neuen Truppen nach Afghanistan, die deutsche Regierung wird keine Erhöhung der Bundeswehr-TruppenstĂ€rke im neuen Isaf-Mandat versuchen. Diese Entwicklung ist eine Folge fundamentaler VerĂ€nderungen in den Gesellschaften der Nato-Mitgliedsstaaten, sowie in der Weltpolitik insgesamt. Auf ihrer Konferenz im slowakischen Bratislava haben die Mitgliedsstaaten des Atlantikpaktes keine weitere Truppenerhöhung in Afghanistan beschlossen (1). DafĂŒr sollen örtliche Armeeeinheiten und PolizeikrĂ€fte durch die BesatzungsmĂ€chte ausgebaut und unterstĂŒtzt werden. Afghanistan-Kommandeur General Stanley A. McChrystal erschien unangekĂŒndigt, um sich vor den Verteidigungsministern der Nato-Staaten fĂŒr seine Forderung nach mehr Truppen in Afghanistan stark zu machen. Allein von seiner zivilen Regierung in Washington verlangt er seit Monaten öffentlich 40.000 neue Soldaten. Es nĂŒtzte ihm nichts.

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