Nein, auch keine deutschen OSZE-Kampftruppen in den Kaukasus

Das Nein Deutschlands und Frankreichs in BrĂĽssel zu NATO-Truppen in Georgien hat einen klitzekleinen Haken.. BrĂĽssel: Gut, es ist schon eine historische Zäsur. Während die Gartenzwergpresse in der Republik wie immer keine Ahnung hat was hier passiert, verschiebt sich soeben das Gewicht der Weltpolitik nach Europa. Ein kleiner Nebeneffekt des von der israelischen Regierung und der abdankenden, bereits machtlosen Bush-Präsidentschaft getriggerten Angriffskrieges von Georgien gegen SĂĽdossetien. Nur – in Zeiten des Basta-Pazifismus braucht auch niemand nach deutschen Soldaten im Rahmen einer OSZE-Streitmacht zu schielen. Echt nicht. Nee, wirklich nicht.

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CDU bezweifelt Angriff durch Georgien im Kaukasus-Krieg

Von Klaeden: Russland verfolge eine Politik der „Verbrannten Erde“ und vertrage sich nicht mit der neuen „Friedensordnung fĂĽr Europa“ im 21.Jahrhundert Berlin: Der aussenpolitische Sprecher der CDU-CSU-Bundestagsfraktion, stellv.Mitglied im Verteidigungsausschuss, Vorstandsmitglied der „AtlantikbrĂĽcke“, Beiratsmitglied der „Atlantischen Initiative“, und Präsidiumsmitglied des Deutschen Evangelischen Kirchentages, Eckart von Klaeden, zeigte heute im ARD-ZDF-Morgenmagazin ein ganz ausserordentliches GespĂĽr fĂĽr politische Stimmungen. Er schaffte es in der ihm zugestandenden Fernsehzeit so viele imperialistische Weisheiten von sich zu geben, dass sich gerade Christdemokraten mit Grausen von der CDU abwenden mögen.

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Polizeieinsätze bei Fußball-Bundesligaspielen dürfen nicht kostenlos sein

Man ist sich ja in letzter Zeit sehr selten einig mit den Gewerkschaften, aber die Forderung der deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) im Deutschen Beamtenbund (DBB), erscheint mehr als vernünftig, wenn man sie auf die Profiligen begrenzt. Wer mit Sport Geld verdienen will, soll das gerne tun, aber dann muss derjenige auch alle Kosten für den Einsatz von Polizei und Rettungskräften tragen.

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Merkel und Steinmeier: Krieg bedeutet "Friedenstruppen"

Die CDU-SPD-Bundesregierung will Kampftruppen der Bundeswehr zum planmässigen NATO-Mitglied Georgien schicken und geht in die offene Konfrontation mit dessen Kriegsgegner Russland. Berlin: Aufgrund der veränderten Informationswelt hat die deutsche Politmafia vor einiger Zeit ihre Taktik zur Lancierung von gravierenden Ereignissen geändert. Entsprechend der Kriegstaktik „StĂĽck um StĂĽck vor robben, und immer schön vorsichtig“ kam nicht etwa schon heute morgen eine Pressewelle ĂĽber das sowieso schon ausser Kontrolle geratene Internet geschwappt. Es setzte sich erst einmal nur der stellvertretende Regierungssprecher Thomas Steg ins ARD-ZDF-Morgenmagazin um dort den ewig fröhlichen Gebissen, ganz nebenbei, husch-husch, zu erklären, dass sich die Republik „auch nicht komplett verweigern“ könne wenn die EU eine Eingreiftruppe fĂĽr den Kaukasus-Krieg beschliesst. NatĂĽrlich: Kampftruppen heissen „Friedenstruppen“. Da sind sich alle einig.

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