Maulaffen-Spekulation über zweiten Militärputsch in der Türkei

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Kontraproduktive Gerüchte über einen zweiten Versuch eines bevorstehenden Putsches in der Türkei durch das Militär machen die Runde. Den Grund dazu lieferte die erneute Abriegelung des N.A.T.O.-Luftwaffenstützpunkts Incirlik in Adana mit siebentausend bewaffneten Sicherheitskräften durch die Polizei.

Der Zugang zum Miltärstützpunkt wurde hermetisch abgeriegelt und alle Strassen werden durch Kontrollposten strengstens bewacht.

Kein Wort darüber, dass sich der Generalsstabschef der Vereinigten Staaten von Amerika, Joseph Dunford, offiziell am 31.7. und 1.August 2016 in der Türkei zu Treffen in Ankara befindet und den U.S.-Truppen in Incirlik einen Besuch abstattet.

Nach dem gescheiterten Putsch in der Nacht des 15.Juli 2016, der von einigen türkischen Militärs höchsten Ranges aus Incirlik organisiert wurde und die Sympathie in U.S.-Kreisen fand, eine mehr als normale Maßnahme.

Für die Sicherheit von General Joseph Dunford während seines Besuchs ist gut gesorgt und gleichzeitig werden ungebetene Besucher zu einem konspirativen Treffen mit dem obersten Armee-Chef fern gehalten. Anti-N.A.T.O. und Anti-U.S.A.-Rufe durch Demonstranten werden dem U.S.-Kriegsoberhaupt gleichzeitig erspart. Was will General mehr, der als Vertreter einer in Asien nicht willkommenen, anmaßenden Besatzungsmacht - ausgenommen die willigen Regierungen - gesehen wird, die Tod und Zerstörung für die Länder im Gepäck hat.

Dieses Gerede wider besseren Wissens ist ausser Verwirrung zu stiften und Aufzumischen typisch für jene, die wie Trolle nur das Ziel haben, Unruhe zu säen.

Man stelle sich die Situation einmal im umgekehrten Fall mit ähnlich gelagerter Vorgeschichte vor, welche Maßnahmen das Pentagon bei einem derartigen Besuch in den U.S.A. ergreifen würde. Da kann an die 7000 noch eine Null angehängt werden und aus den aufgefahrenen Trucks werden Kampfjets, Drohnen und Panzer.

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