Südkoreanische Jagdbomber F-5F – Absturzserie reisst nicht ab

Die südkoreanische Armee musste neuen Verlust in Jagdfliegerstaffel hinnehmen - die Technik spielt verrückt

Ein südkoreanischer Kampfjet stürzte an der Ostküste während eines Trainingsfluges ins Meer. Beide Piloten kamen dabei ums Leben, berichtete KoreaTimes am 18.Juni.

Die Piloten hätten anscheinend versucht, sich noch rechtzeitig ihn Sicherheit zu bringen, denn einer der beiden wurde mit seinem halb geöffneten Fallschirm gefunden, in den er verwickelt gewesen war, berichtete die Zeitung unter Berufung eines Beamten der Korea's Air Force. "Unser Rettungsteam hat die Leichen der beiden inmitten in den Gewässern verstreuten Trümmern entdeckt. " sagte ein Beamter.

Der F-5F Jet wurde schon weniger als einer Stunde nach Verlassen der Basis in der Küstenstadt Gangneung, 237 Kilometer östlich von Seoul, vermisst. Die Ursache des Absturzes war zunächst nicht bekannt. Der Jet startete um 9.43 Uhr und verschwand aus Radar um 10.33 Uhr in der Nähe des Luftwaffenstützpunktes.

Die von der Korea's Air Force eingesetzten Jagdbomber F-5F wurden zwischen 1982 und 1986 von Northrop/USA entwickelt.

Am 2.März diesen Jahres prallten während eines Routinefluges zwei F-5F der südkoreanischen Luftwaffe nahe der Stadt Gangneung an der Ostküste des Landes gegen einen Berg, drei Piloten kamen ums Leben.

Für alle F-5F-Jagdbomber bestand damals bis zur Klärung der Absturzursache Flugverbot. (4)

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16.01.2010 Alarmstufe Rot des russischen Militärbezirks Fernost
Quellen:
(1) http://www.koreatimes.co.kr/www/news/nation/2010/06/113_67854.html
(2) http://www.radio-utopie.de/2010/03/04/kampfjet-absturze-in-asien/

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