Deutsche Ärzte haben vom Deutschen Krieg die Faxen endgültig dicke!

Politik, Diplomatie

Deutschland soll Afghanistan-Krieg beenden - Offener Brief an Bundesverteidigungsminister Dr. Franz Josef Jung

Unsere Bundesregierung hat seit mehr als einem Jahrzehnt die blutrünstige Kriegsmeute mit dem Namen Bundeswehr und Geheimdienste von der Leine gelassen, die damit weltweit ihren mörderischen Gelüsten nachgehen können, kräftig angefeuert von der Rüstungsindustrie und perversen Soziopathen.

Der einfache Soldat ist hier nicht gemeint - er ist auch ein Opfer der Einsatzstäbe - sondern die planenden Führungskräfte, die sich ständig neue Operationen ausdenken, um die sich verselbstständigte Maschinerie am Laufen zu halten. Diese an den obersten Schaltpulten stehenden Figuren können nicht mehr zurück, das würde ihren Lebenssinn zunichte machen. Unterstützt werden sie von einem ganzen Heer von Subunternehmen, die ihre Existenz nur dadurch erhalten haben, dass es real geführte Kriegseinsätze gibt.

Die Bürger dieses Landes wollen keinen Krieg und auch nicht unsere Ärzte!

Eine grosse Zahl von Ärzten, Psychotherapeuten, Psychologen haben die Nase gestrichen voll von dem Verteidigungsminister Jung, der sie aufgefordert hatte, die zurückgekehrten traumatisierten Soldaten zu therapieren und sich dafür bei der Bundeswehr zu melden.

Der Bedarf ist so gross, dass die eigenen Mediziner der Bundeswehr nicht mehr dafür ausreichen. Die Bundeswehr bekommt die von ihr angerichteten psychischen Schäden an den von ihr verheizten Soldaten nicht mehr in den Griff.

Leider haben nicht alle jungen Soldaten begriffen, das sie nur benutzt werden, um die Grossmachtsgelüste einiger auszuleben, denn die Bundeswehr macht die schönste Werbung und Reklame für diesen tollen Beruf - im Namen "des Friedens und der Demokratie. "

Ein Demokrat nimmt aber nicht einem anderen Menschen das Leben.

Das Allerschlimmste aber ist, dass die Mediziner in einem Formblatt aufgefordert wurden, die Therapie so zu lenken, dass der Krieg in Afghanistan dabei zu befürworten ist, also zu verherrlichen!

Denken Sie selber darüber nach, was diese ungeheuerliche Aufforderung für Konsequenzen für den Berufsethos des Arztes und für die gesamte Gesellschaft bedeutet.

Das Bundesverteidigungsministerium stellt sich damit in Reih und Glied mit den übelsten kriegstreibenden Demagogen der Geschichte der Menschheit.

Hier ist der Offene Brief von über zweihundert Medizinern an den Bundesverteidigungsminister Dr. Franz Josef Jung vollständig zu lesen: "Wir lassen uns nicht für den Krieg instrumentalisieren"

"Wir Ärzte und Psychotherapeuten lehnen die Beteiligung der Bundeswehr am Krieg in Afghanistan ab"

"Den Aufruf des Verteidigungsministeriums, uns an der Behandlung von traumatisierten Soldaten zu beteiligen und uns damit für die Kriegsführung der Bundesregierung instrumentalisieren zu lassen, weisen wir daher zurück"

Quelle: http://www.ippnw.de/startseite/artikel/73ff4fad51/wir-lassen-uns-nicht-fuer-den-krieg.html