Schweizer Freiheitskampagne.ch spannt Muskeln fĂŒr Referendum in 2009

Das "Überparteiliche Referendumskomitee gegen Biometrische Schweizer PĂ€sse und IdentitĂ€tskarten" sieht erzwungener Volksabstimmung "sehr zuversichtlich" entgegen

Bern: Nach der am 2.Oktober erfolgten rechtzeitigen Abgabe von 63‘733 beglaubigten Unterschriften bei der Schweizer Staatskanzlei haben die Dissidenten der Freiheitskampagne.ch jetzt eine Volksabstimmung ĂŒber die am 13.Juni nach Vorgaben der EU von Schweizer Legislative und Exekutive beschlossenen biometrischen Überwachungs- und Erfassungsmassnahmen durchgesetzt.

Schon jetzt ist dabei den ĂŒberparteilich agierenden BĂŒrgerrechtlern ein enormer Erfolg gelungen, der bis in die letzten Winkel der global immer mehr vernetzten Sicherheits- und Überwachungsapparate Respekt vor den Menschen erzwungen, ERZWUNGEN hat.

Das Komitee sprach nun gestern in einer öffentlichen ErklĂ€rung ĂŒber die anstehenden Monate vor der Schweizer Volksabstimmung.
Radio Utopie veröffentlicht diese ErklĂ€rung vollstĂ€ndig und wĂŒnscht  den Dissidenten in der helvetischen Nachbarrepublik gutes Gelingen und den nĂ€chsten Sieg fĂŒr die Freiheit bei der Volksabstimmung im Sommer 2009.

17. Oktober 2008


Es blieben nur hundert Tage Zeit um 50‘000 gĂŒltige Unterschriften gegen den drohenden Wegfall der Wahlfreiheit bei Schweizer PĂ€ssen und IdentitĂ€tskarten zu sammeln. Doch die von einem Überparteilichen Komitee gefĂŒhrte Aktion hatte Erfolg.

Das Referendum gegen den Abgabezwang von biometrischen Daten bei Schweizer PĂ€ssen und IdentitĂ€tskarten ist formell zustande gekommen! Wie die Bundeskanzlei heute mitteilte, blieben nach PrĂŒfung der eingereichten 64‘064 Unterschriften rund 63‘733 gĂŒltige Unterschriften ĂŒbrig. Wann genau die Vorlage vors Schweizer Stimmvolk kommt, steht derzeit gemĂ€ss Aussagen der Bundeskanzlei noch nicht definitiv fest, doch wird dies frĂŒhestens am 17. Mai 2009 sein. Das Referendum wurde vom Überparteilichen Komitee gegen Biometrische Schweizer PĂ€sse und IdentitĂ€tskarten eingereicht, das aus parteilosen und bislang politisch nicht aktiven BĂŒrgern besteht.

Das Komitee wendet sich gegen den Abgabezwang von biometrischen Daten bei Schweizer PĂ€ssen und IdentitĂ€tskarten. Es verlangt, dass genauso wie heute jeder Schweizer BĂŒrger auch in Zukunft frei wĂ€hlen kann, ob er einen biometrischen Schweizer Pass oder einen nicht-biometrischen Schweizer Pass will. Die EinfĂŒhrung einer biometrischen IdentitĂ€tskarte und die zusĂ€tzliche Speicherung in einer zentralen Datenbank erachtet das Komitee als vollkommen unnötig und ĂŒberrissen.

Das Komitee hĂ€lt fest, dass der Bundesbeschluss die heute bestehende Wahlfreiheit der Schweizer BĂŒrger in einem so zentralen Punkt wie dem Erwerb eines Schweizer Passes als Nachweis seines Schweizer BĂŒrgerrechts zerstört. Die technischen MĂ€ngel und die gravierenden Nachteile der RFID-Technologie sind alarmierend, so dass es unverantwortlich ist, alle Schweizer BĂŒrger zu zwingen, ab dem 1.3.2010 nur noch Schweizer PĂ€sse mit RFID-Chips zu erhalten. Zudem befĂŒrchtet das Komitee eine Ausweitung des Überwachungsstaats.

Das Komitee freut sich, dass das erste Internetreferendum der Schweizer Geschichte Tatsache geworden ist und das Quorum von 50‘000 Unterschriften dank einem fulminanten Endspurt von Hunderten von Helfern und Sympathisanten ĂŒberraschend und bei weitem ĂŒberschritten wurde.

Das kleine BĂŒrgerkomitee begann die Unterschriftensammlung mit einem Budget von Null Franken erst dreieinhalb Wochen nach Beginn der hunderttĂ€gigen Sammelfrist und zudem mitten im Juli wĂ€hrend der Sommerferienzeit. Mit Hilfe der in Rekordzeit lancierten "Freiheitskampagne.ch" und dem Versand von Emails an Verwandte und Bekannte sowie politische Organisationen wurden die Leute auf das laufende Referendum und die Wichtigkeit der Thematik aufmerksam gemacht und zur Mithilfe bei der Unterschriftensammlung aufgerufen, was sich schliesslich lawinenartig zu einer breiten UnterstĂŒtzungslawine von politisch ganz links bis ganz rechts entwickelte.

FĂŒr die Volksabstimmung ist das Komitee denn auch sehr zuversichtlich. "Freiheit betrifft alle BĂŒrger ĂŒber alle Parteigrenzen hinweg".

"Wer die Freiheit aufgibt in der Hoffnung, dadurch mehr Sicherheit zu gewinnen, der wird am Ende beides verlieren". Benjamin Franklin

Überparteiliches Komitee gegen Biometrische Schweizer PĂ€sse und IdentitĂ€tskarten
Postfach 268
9501 Wil / SG

www.freiheitskampagne.ch

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und vorher:

27.09.08 Freiheitskampagne.ch im Endspurt fĂŒr Referendum gegen biometrische Überwachung

13.08.08 Freiheitskampagne.ch: Erfolgsmodell gegen die EU

18.07.08 “Liebe EU-MithĂ€ftlinge
”: Schweizer Referendum gegen Biometrische PĂ€sse im Anmarsch