Marsch auf Washington
USA: Mit Tim Robbins, Susan Sarandon, Jane Fonda und anderen KĂźnstlern, Kriegsveteranen und BĂźrgerrechtlern versammeln sich zur Zeit Zehntausende BĂźrger aus allen Teilen der Vereinigten Staaten in der US-Hauptstadt zu einem „Marsch auf Washington“, um die Bushregierung zu einem Ende des Irak-Kriegs und die die US-„Demokraten“ zu irgendeiner Art von Lebenszeichen oder allerkleinster Aktivität zu zwingen.Dort, wo die US-Demokratie in Gefahr ist und war haben sie hochbezahlte und korrupte „Politiker“ (also Angestellte einer Verfassung) wie Ăźberall im Westen verraten und verkauft, andere muĂten in die LĂźcke springen.
Wie erbärmlich das Versagen der sogenannten „Demokraten“ in den USA ist, läĂt sich allein an der Tatsache ermessen, daĂ nicht ein einziger Senator (und schon gar nicht gewisse Senatorinnen) den Mumm hatte, an einer Demonstration gegen die katastrophale Kriegspolitik der Exekutive teilzunehmen.
Die Antikriegsbewegung ist vielfältig, u.a. gibt es eine starke Fraktion, die sich auf die Bedrohung des Iran eingeschossen hat und deren Petition „No War with Iran“ bisher von Ăźber 30.000 US-BĂźgern unterschrieben wurde.
Das mag wenig klingen, aber die Kampagne gewinnt gerade an Fahrt. Dies ist ßberhaupt das allererste Mal in den Staaten, daà schon im Vorfeld ein US-Krieg auf´s Korn genommen wird.
Akademiker sammeln Geld, „Deserteuren“ (also Soldaten, die nach 600.000 Toten nicht am weitergehenden Mord an Irakern beteiligt sein wollen) wird Unterschlupf geboten oder bei der Flucht geholfen, die US-Ăffentlichkeit mobilisiert.
In den „deutschen Medien“, also in der von transnationalen Monopolen und Superreichen Ăźber den Anzeigenmarkt beherrschten Presse, bisher nicht einmal eine Erwähnung.
SchlieĂlich braucht man Friedhofsruhe fĂźr ein paar Tornados in Afghanistan…
