Politi(c)k und Demenz
Wie gerade in den Rundfunknachrichten zu hören war, sollen in KĂŒrze tausende von Langzeitarbeitslosen in der Pflege und Betreuung von Demenzkranken eingesetzt werden. Das sei so in der Gesundheitsreform verankert. Es wurde nicht gesagt, wann dieser Passus dort eingesetzt bzw. verabschiedet wurde.
NatĂŒrlich, wie man in der gleichgeschalteten Medienwelt verlauten lieĂ, sollen diese „ArbeitskrĂ€fte“ die Festangestellten nicht ersetzen oder gar verdrĂ€ngen. NatĂŒrlich nicht!
Das ganze erinnert an das tapfere Schneiderlein, der gleich sieben Fliegen auf einen Schlag erledigte! Die Politi(c)k er~/entledigen /sich einige/r „Statistikleichen“ bei den Arbeitslosen, die mit Hilfe ihrer neuen Aufgaben lernen können, wie man am besten das Elend vergiĂt, in das sie die Politi(c)ker und Wirtschaftsbonzen gefĂŒhrt haben. – Die Demenzkranken erfahren wiederum gleich die erforderliche und qualifizierte UnterstĂŒtzung hochgeschulter und noch höher motivierter Mitmenschen, die sich selbst kaum mehr helfen können.
Aber halt, vergessen wir nicht, dass sie demenz sind, also gar nicht wirklich mitbekommen, was mit ihnen geschieht, bzw. welche Experimente man mit ihnen durchfĂŒhrt – ohne sie zu fragen. Und wenn sie ‚s mitbekommen, vergessen sie es sicher auch wieder schnell. Aber das haben sie dann vielleicht auch schon vergessen, bevor es ihnen widerfĂ€hrt.
Und unser Peer freut sich auch, weil er seiner Ulla mit „Naturalien“ zur Seite stehen kann, und im selben Augenblick auch noch die Statistiken von Olaf schönt!
Schön ist nur, wenn man das zu sagen wagt, dass diesen „Naturalien“ noch ein einigermaĂen guter Unterstand und etwas Verpflegung zugestanden wird. Deutschland hat vor nicht all zu langer Zeit auch schon andere Seiten kennenlernen dĂŒrfen.
Kleiner Hinweis fĂŒr eventuell demenzkranke Politi(c)ker…
…die Satire meiner Worte bewahrt mich vor dem Kotzen!
Quelle: Joerg Feller auf der Heimfahrt und als Zuhörer der 22:00 Uhr Nachrichten von WDR 2.
