Pakistan will CIA-gestützte "Al-Kaida"-Söldner an Iran ausliefern

US-Sender ABC: Bush-Regierung führt mit Miliz "Jundullah" seit Jahren "geheimen Krieg"

Islamabad: Die pakistanische Regierung hat laut Berichten des US-Fernsehsenders ABC die Übergabe von sechs, so wörtlich, "CIA-Spionen" der Miliz "Jundullah" an den Iran angekündigt, die letzte Woche in Pakistan festgenommen worden waren.

Die Gruppe, die mit dem angeblich "islamistischen" Schreckens-Fantom namens "Al Kaida" in Verbindung gebracht wird, führt laut ABC seit 2005 im Auftrag der Bush-Regierung mit asymmetrischen militärischen Aktionen ("Terrorismus") im Dreiländereck von Pakistan, Iran und Afghanistan aus der südlichen pakistanischen Provinz Balutschistan (Baluchistan) einen "geheimen Krieg" gegen den Iran.

Die Söldner der "Jundullah"-Gruppe werden von Pakistan und Iran als terroristische Organisation bezeichnet. Die US-gestützte Miliz operiert auf beiden Seiten der Grenze und gibt an 1000 Bewaffnete unter ihrem Kommando zu haben.
CIA-Offiziere trafen sich nach Angaben von US-Beamten gegenüber ABC mehrfach mit den Kommandeuren von "Jundullah" um diese zu "beraten".

Kopf von "Jundullah" war laut einem Bericht der Asia Times vom 20.07.2007 der angebliche Hauptorganisator des 11.September, Khalid Sheikh Mohammed. In den Camps der Miliz fanden sich auch Söldner aus hauptsächlich von Muslimen bewohnten Teilen Chinas, sowie aus Tschetschenien.

Die US-Regierung versucht derzeit die Auslieferung ihrer Spione an den Iran zu verhindern.
Wie "Prison Planet" u.a. durch Zusammentragen von Fernsehaufzeichnungen recherchierte, gab es immer wieder öffentliche Aufforderungen von US-Neokonservativen terroristische Anschläge im Iran zu verüben.

Im Mai 2007 war bekannt geworden, dass die US-Regierung der CIA die Freigabe für "Schwarze Operationen" ("black ops") gegen Iran erteilt und entsprechende Gelder zur Verfügung gestellt hat.

Zu diesem Zeitpunkt waren die Verhandlungen über die Iran-Pakistan-Indien-Gaspipeline, die bis zu den Energieversorgungsnetzen Chinas erweitert werden soll, bereits weit fortgeschritten. Sie wurden am 28.April dieses Jahres erfolgreich abgeschlossen.

Die Gaspipeline soll durch Baluchistan an der Küste Pakistans führen.

Der Schritt der Regierung in Islamabad wird von Berichterstattern international als weitere Distanzierung der Atommacht Pakistan von den USA bewertet.
Im deutschsprachigen Raum herrschte zu dem gesamten Vorgang in den Konzern- und Staatsmedien Nachrichtensperre.

Fast vollständig verschwiegen wurde auch der Bericht des UN-Sonderermittlers für illegale und willkürliche Hinrichtungen, Philip Alston.
Er sprach am 16.Mai in Kabul nach ausführlichen Recherchen von Todesschwadronen in Afghanistan unter dem Kommando "ausländischer Agenten" und Vertuschungsmanövern durch die NATO und deren ISAF-Streitkräfte.
“Der Level von Selbstzufriedenheit als Antwort auf diese Tötungen ist atemberaubend hoch”, so UN-Sonderermittler Alston über die ISAF-Militärführung.
ISAF-Stabschef ist der deutsche Generalmajor Hans-Lothar Domröse, bis zum 10. Januar Kommandeur der Division Spezielle Operationen (DSO), zu der auch das KSK gehört.

Laut Quellen der britischen Zeitung "Independent" wurden die Todesschwadronen direkt von den US-Militärs eingesetzt. Es handele sich dabei um Söldner die der US-Auslandsgeheimdienst CIA im Jahre 2001 angeworben habe “um die Taliban zu stürzen”, wie es hiess.

“Die intelligentesten, schlauesten Typen in diesen Milizen wurden weiterbeschäftigt”, so der westliche “Beamte”.
“Sie wurden trainiert, neu bewaffnet und werden immer noch benutzt”.

Im Dezember waren der Missionchef der "Europäischen Union" (EU) in Afghanistan, Michael Semple, und der hochrangige UN Beamte Mervyn Patterson aus Afghanistan ausgewiesen worden.
Sie hatten als Agenten des britischen Auslandsgeheimdienstes MI6-Agenten sich mehrfach mit "Taliban"-Milizionären in einem von der britischen Armee bewachten Camp getroffen um diese zu “beraten”.

Laut afghanischen Behörden versorgten EU-Missionschef Semple und der hochrangige UN-Beamte Patterson die Söldner (”Taliban”) mit Waffen, Geld, Satelliten-Telefonen und sogar Satelliten-Unterstützung.
Beide waren seit den 80ern in Afghanistan aktiv gewesen.
Finanziert wurde der heimliche Aufbau der Söldnergruppen, belegbar durch Computerdaten welche direkt bei den von afghanischen Geheimdienstlern Festgenommenen gefunden worden waren, aus Geldern der "Europäischen Union", im Rahmen eines sogenannten "European Union Peace Building Programme".

Währenddessen appellierten Hunderte deutsche Bürger, Pfarrer, Professoren und Abgeordnet des Friedens im Bundestag an die in Augustdorf bei Detmold stationierte Panzerbrigade 21 “Lipperland” den Kampfeinsatz im Rahmen der auch an der iranischen Grenze eingesetzten “Quick Reaction Force” (QRF) der NATO zu verweigern.

Zu den Unterzeichnenden gehören u.a. Prof. Dr. Dr. Horst-Eberhard Richter von den Ärzten gegen den Atomkrieg, die Friedensforscherin Prof. Dr. Hanne-Margret Birckenbach und der Träger des Aachener Friedenspreises 2008, Prof. Dr. Andreas Buro. Unter den Unterstützer-Gruppen finden sich das Komitee für Grundrechte und Demokratie, der Versöhnungsbund, der Bund für Soziale Verteidigung, die Juristen gegen den Atomkrieg (IALANA), der Aachener Friedenspreis e.V. und etliche weitere kirchliche und politische Friedensgruppen.

In dem Aufruf heisst es:

Die ISAF-Mission, ursprünglich von der UN beauftragt, wird immer noch als “Schutztruppe”verharmlost. Sie wird jedoch inzwischen von der NATO geführt und ist in die Gesamtkriegsstrategie eng eingebunden. ISAF muss deshalb als Beihilfe zum OEF-Krieg in Afghanistan gewertet werden und ist damit ebenfalls völker- und grundgesetzwidrig..
Der 2001 begonnene “Krieg gegen den Terror” ist untauglich. Er ist gescheitert und wird selbst zum Terror, der immer neuen Terrorismus gebiert..
Wir appellieren daher an Sie: Folgen Sie nicht bedenkenlos den Ihnen erteilten Befehlen, sondern prüfen Sie Ihr Gewissen!

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