DER GESPENSTER-KRIEG

CIA bot "Taliban" in Pakistan 2007 Regierungsbeteiligung in Afghanistan an

Kabul: "Die "Al-Kaida in Pakistan" vermutet der afghanische "Präsident" Hamid Karzai (Karsai) laut "Reuters" nun hinter dem "Attentat" auf ihn, von dem er vorab durch seinen Geheimdienst informiert worden war.

Dabei hatten sich nicht nur seine Gefolgsleute, sondern auch Operateure des US-Auslandsgeheimdienstes CIA bereits im Sommer 2007 mit sogenannten "Taliban" in Pakistan getroffen und ihnen einen Regierungsbeteiligung in Afghanistan vorgeschlagen.

AFGHANISTAN: "AL-KAIDA" AN DER REGIERUNG

Schon gestern ging die Meldung durch die Kanäle: ausgerechnet der Geheimdienstchef Amrullah Saleh, der angeblich seinem Präsidenten ein Attentat auf ihn verriet und dann passieren liess, er stellte sich nun vor die Nachrichtendienstagenturen und erzählte, es gäbe gleich 2 Mitglieder der "Extremistenorganisation" "Al-Kaida" in der Regierung von Afghanistan. Diese habe man jetzt entdeckt und inhaftiert.
Und die Lösung für kommende Probleme sagte er auch artig auf:

"Internationale Regierungen sollten den Druck auf Pakistan erhöhen, die Stützpunkte der Al-Kaida auf pakistanischem Boden zu zerstören"

so Saleh zu irgendwem, so irgendwer zur Nachrichtenagentur "Reuters" und die dann zu allen anderen.

CIA BOT "TALIBAN" IN PAKISTAN REGIERUNGSBETEILIGUNG IN AFGHANISTAN AN

"Laut Informationen der Berliner Zeitung" hatte nach einer mittlerweile aus dem Online-Archiv verschwundenen Meldung der Berliner Zeitung vom 12.September 2007 zum damaligen Zeitpunkt nicht nur die Karzai-Regierung direkten Kontakt zu sogenannten "Taliban", sondern auch US-Behörden.

Vertreter des US-Geheimdienstes CIA trafen laut diplomatischen Kreisen in der pakistanischen Stadt Quetta in der zweiten Augusthälfte Repräsentanten der sogenannten Quetta-Shura, der Talibanführung um Mullah Omar. Hauptthema der Sondierungsgespräche: Washington beharrt nach wie vor auf der Trennung der Taliban von Osama bin Ladens El Kaida und anderen radikalen Gruppen.

Im Gegenzug soll die CIA-Delegation den Taliban eine Regierungsbeteiligung angeboten haben. Ob Mullah Omar bereit ist, dieses Tauschgeschäft zu diskutieren, bleibt abzuwarten.

Mal abgesehen davon, dass in diesem Bericht gleich von angeblichen Kontaktleuten "Mullah Omars" darauf geschlossen wird dass dieser immer noch am Leben sei, ist es dennoch interessant, dass sich US-Geheimdienstler nun in genau derselben Gegend in die sie nun gerne einmarschieren würden mit genau denselben Leuten getroffen haben, gegen die unsere Truppen doch angeblich in Afghanistan kämpfen ohne je einen von diesen "Taliban" gesehen zu haben.

Denn was ist das eigentlich für ein Krieg in Afghanistan?

DER GESPENSTERKRIEG

In der Meldung der "Berliner Zeitung" vom 12.September 2007 steht:

Die Talibanmilizen haben außerdem trotz hoher personeller Verluste keine Probleme, neue Kämpfer zu rekrutieren - und ihnen ein ordentliches Salär zu zahlen..
Bis heute hat die Nato zudem keine genaue Vorstellung von der tatsächlichen Stärke der Talibanmilizen.

Das heisst, wir haben es hier also mit einer sich ständig, auf magische Art und Weise erneuernden Truppe zu tun, von der angeblich niemand weiss wieviele sie sind, woher sie eigentlich die Unsummen Geld bekommen die man für Söldner nun mal braucht, wo (trotz Satelliten und Luftraumüberwachung durch Drohnen, etc) diese ihre Lager haben, sich ernähren und ausrüsten.

Dennoch schaffen es diese Gespenster

in den letzten Monaten, ihren Aktionsradius auszudehnen und zu drei Vierteln einen Gürtel um die Hauptstadt Kabul zu legen

und das war September 2007, man bedenke.
Diesen März vermeldete die CIA dass nur 30% Afghanistans "unter Kontrolle" seien.

Hier nun eine Frage, die sich gerade die deutschen Soldaten stellen sollten, die in Afghanistan im Einsatz waren oder noch sein werden:
Hat eigentlich irgendjemand schon mal einen Taliban gesehen?

Irgendein Beschuss des Lagers, irgendwelche Bomben und Raketen können von überallher und durch alle denkbaren Kräfte abgefeuert werden.
Und auch um den ständigen Mord der NATO an afghanischen Zivilisten aus der Luft oder durch ständig nachwachsende "Selbstmordattentäter" geht es jetzt mal nicht.
Es geht um folgende Frage:
Hat irgendjemand von den eingesetzten NATO-Soldaten schon einmal einen von denen gesehen, gegen die er da eigentlich kämpft?
Nicht irgendeinen Turbanträger am Strassenrand, der grimmig guckte, nicht irgendeinen Gefangenen der halbtot geprügelt in der Ecke hing von dem es durch die Amerikaner hiess er habe das und das, nein, wirklich einen von denen gesehen, gegen die man dort angeblich kämpft?

Seit Jahren schwallt und plärrt man uns in Deutschland durch NATO, die Bundesregierung, Geheimdienste und Massenmedien die Ohren vom "Taliban" voll, wie gefährlich doch die "Al Kaida" sei und dass man doch jetzt mal müsse, na man wisse schon, so richtig bumm-bumm und so, man habe das doch früher schon gemocht.
Nun ist den Deutschen aber offensichtlich nicht nur die NATO, ihre eigene Bundesregierung (die sie nie gewählt haben), das Parlament sondern auch die Berieselung durch die Massenmedien scheissegal, denn noch immer wollen 2/3 der Deutschen dass ihre Soldaten nach Hause kommen und zwar plötzlich.

DIE EWIG ALTE PAKISTAN-NUMMER

Am 26.April hatte der von den Besatzungsmächten in Kabul eingesetzte "Präsident" von Afghanistan in einem Interview für die "New York Times" die Politik der Westmächte scharf kritisiert.
Einen Tag später geschah dann das sogenannte "Attentat", über das es soviele Witzmeldungen und absurde Widersprüche gab, dass sie nicht alle wieder aufgezählt werden sollen.
Nur soviel: heute meldet die "New York Times", dass noch am Morgen vor der wilden Schiesserei "afghanische Kräfte" ein mit Granatwerfen bewaffnetes Team ("mortar team") verhaftet hätten und Tage zuvor bereits "Selbstmordwesten" entdeckt worden seien.

Trotzdem war dies offensichtlich kein Grund, die Veranstaltung platzen zu lassen.

In dem Interview am 26. war Karzai eindringlich zu folgendem Schluss gekommen:
das wahre Problem seien gar nicht dieTaliban. Nicht die in Afghanistan. Gegen die sollten doch die US-Militärs nicht ständig Razzien durchführen.
Vielmehr sei die Gefahr bei irgendwelchen Taliban in Pakistan zu suchen.
Und dorthin müsse auch der Krieg getragen werden.

Dass sich ausgerechnet einen Tag nach diesem Interview der angebliche “Anschlag” auf ihn ereignete, von dessen Planungen er zum Zeitpunkt des Erscheinens des Interviews auch noch wusste, legt die Vermutung nahe dass hier eine falsche Fährte zu angeblichen Differenzen zwischen Karzai und den USA gelegt werden sollte.

Nun, am Tag nach dem Vorfall hatte Karzai den turkmenischen Diktator Berdymuchammedow zu Besuch in Kabul.
Turkmenistan will sich dem Netzwerk der Iran-Pakistan-Indien-Pipeline anschliessen, das sich bis China erstrecken soll. Die entsprechende Pipeline soll, den bisherigen Planungen nach, durch Afghanistan gelegt werden.
Karzai dürfte von den Allierten die eindeutige Ansage bekommen haben, dies Berdymuchammedow eindringlichst auszureden.
Das wird diesen nicht daran hindern weiter Geld mit Rohstoffen seines Landes zu verdienen, wahrscheinlich ist nun ein Pipelinebau direkt über die Landesgrenze in den Iran.

Gleichzeitig mit dem Treff von Berdymuchammedow und Karzai, erzählten Angehörige der "Division Spezielle Operationen" (DSO) in Kundus der Presse wieder einmal brav was vom Taliban, der nun nach Norden käme, ohne dass man da was machen könne.
Man bräuchte einfach noch mehr Soldaten, wenn man schon 6 Jahre lang versagt hätte.
Das "Kommando Spezialkräfte" (KSK), Teil der DSO, ist direkt dem Verteidigungsministerium unterstellt und bekommt direkt von dort seine Befehle.

Gleichzeitig beklagt der Vorsitzende des Bundeswehrverbandes, Oberst Bernhard Gertz , einen "Vertrauensverlust" der deutschen Soldaten in ihre politische Führung und wundert sich, warum man denn in 6 Jahren Krieg keine Ausrüstung bekommen habe um diesen zu gewinnen.
"Wir haben nicht die Fähigkeiten, die Angreifer bekämpfen zu können", so Gertz in einem Zeitungsbericht und verwies auf, man höre und staune: "fehlende Artillerie, Einrichtungen zur Zielerfassung oder Transportmöglichkeiten".

Das gelte auch - entgegen den Beteuerungen des Ministeriums - für die 250 Mann starke Schnelle Eingreiftruppe QRF, die Deutschland im Norden ab Juli stellen soll.
Schon in der Vergangenheit habe es an manchen Tagen nicht einen einzigen Hubschrauber vom Typ CH-53 gegeben. "Also ist dann die QRF da, hat aber kein Transportmittel", so Gertz.
Auch wunderte sich der Vorsitzende des Bundeswehrverbandes angesichts des andauernden, ominösen Raketenbeschusses deutscher Feldlager über die penetrante Weigerung des deutschen Verteidigungsministeriums die Panzerhaubitze 2000 nach Afghanistan zu bringen.

Das Waffensystem hat bei hohen Schussfolge eine Reichweite von über 40 Kilometern. Nun, vielleicht will man im Regierungsviertel von Berlin einfach nicht, dass diejenigen die da deutsche Soldaten beballern (ohne ein einziges Mal ernsthaft zu treffen) selbst einmal getroffen werden, und dann richtig.
Denn das könnte peinlich werden.

EU FINANZIERTE "TALIBAN"-CAMPS

Die im Dezember 2007 in der afghanischen Provinz Helmand festgenommenen britischen MI6-Agenten Michael Semple and Mervyn Patterson gaben Anfang Februar zu, dass die britische Regierung, deren Militärs und deren Geheimdienste Ausbildungslager für 1800 “Taliban” und 200 Kommandeure in Süd-Afghanistan geplant und aufgebaut haben.

Bei den Agenten sichergestellten Daten zufolge wurde dieses “European Union Peace Building Programme” finanziert durch die EU.

Der afghanische Geheimdienst hatte laut der britischen Zeitung “The Independent” die britischen “Diplomaten” in der südafghanischen Provinz im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet festgesetzt. Dabei fand man einen USB-stick mit den hochbrisanten Unterlagen.
Laut Aussagen der festgenommenen Briten soll Hamid Karzai und der afghanische nationale Sicherheitsrat voll informiert gewesen sein. Der Sicherheitsrat dementierte dies höchst ärgerlich und in diesem Falle glaubwürdig, sonst hätte weder diese Aktion stattgefunden, noch wäre etwas davon nach draussen gedrungen. Was Hamid Karzai erfuhr und darüber wusste, bleibt unklar. Manche Quellen aber, so der “Independent”, gehen aber davon aus, dass er informiert war.

Es geht da aber noch weiter. Die konfiszierten Daten belegten, dass diese Ausbildungsprogramme für “Taliban” unter EU-Flagge liefen.

Name: “European Union Peace Building Programme”.
“Kurioserweise”, so der “Independent” dementierten die EU-Behörden in Brüssel aber die Existenz dieses Programms, sowie deren Finanzierung aus EU-Geldern. Das ist allein deshalb eine Farce, weil der britische MI6-Agent Michael Semple gleichzeitig Chef der EU-Mission in Afghanistan war. Der zweite Agent, Mervyn Patterson, war übrigens hochrangiger UN-Beamter (wir berichteten am 26.Dezember).

Ein ganzel Bündel von Ausbildungslagern für Milizen wurde geplant, u.a. ein Camp bei Musa Qala, welches am 11.Dezember 2007 von NATO-Truppen “zurückerobert” worden war, nachdem laut Hamid Karzai ein “Taliban”-Kommandeur die Seite gewechselt hatte .

Nach offizieller Darstellung der Briten war mit dem Bau der Ausbildungslager im afghanisch-pakistanischen Grenzgebiet lediglich geplant, “Taliban” auszubilden, die die Seite gewechselt hätten. Durch den afghanischen Geheimdienst abgefangene Funksprüche belegen aber, dass die “Taliban” - zur selben Zeit doch eigentlich in offener Feldschlacht gegen die Helden der NATO - davon ausgingen, dass die Briten ihnen halfen.

Auch sind Soldzahlungen von Briten an “Taliban”-Milizionäre in den konfiszierten Daten dokumentiert - aus EU-Steuergeldern, wohlgemerkt.
Britische Infantrie legte einen eigenen Sicherheitsgürtel ("security cordon") um die Ausbildungslager der Milizen.

The compounds were surrounded by a force of British infantry providing a security cordon.

Auch händigten die britischen Agenten den “Taliban”-Söldnern Handys, Laptops und Guthaben über Satellitenzeit aus. Sie unterwiesen sie in der Benutzung abhörsicherer Satellitentelefone, damit sie direkt mit den britischen Geheimdiensten in Kontakt bleiben konnten.

All diese Angaben, so die britische Zeitung “Independent”, seien von UN-Beamten, EU-Beamten und britischen Beamten bestätigt worden, die aber alle nicht mit Namen genannt werden wollten.

Noch einmal: Michael Semple war EU-Missionchef in Afghanistan. Mervyn Patterson war dort der dritthöchste UN-Beamte.

Der Vorgesetzte von Semple in der EU, Francesco Vendrell, sagt nun, er habe “sehr wenig Ahnung”, was sein Untergebener da eigentlich gemacht habe. Francesco Vendrell, der manchmal auch “Francesc Vendrell” geschrieben wird, war schon zu Zeiten des 11.September 2001 Sonderbeauftragter für Afghanistan - aber für die UN.
Er leitete in Berlin Sondertreffen im Juli 2001, an denen US-amerikanische, russische, iranische und pakistanische Diplomaten teilnahmen. Bereits dort und damals drohten die US-Vertreter mit einem Angriff auf Afghanistan. Zeuge daür: der damalige Aussenminister von Pakistan, Niaz Naik.

AFGHANISTAN: ETAPPE IM WELTKRIEG

Die Finanzierung und Züchtung eines Feindes ist Voraussetzung für einen Einmarsch, dort wo man sich dann "gegen ihn verteidigen" muss. Das dies mit den Taliban vor 2001 geschah ist unbestritten, dass dies nach 2001 geschah für viele immer noch unvorstellbar.
Die beharrliche Weigerung vieler Funktionäre in Medien, Politik und Militär nur einen Funken Logik, Sachverstand oder auch nur die eigenen Augen zu gebrauchen, ist symptomatisch für den 2003 von Michael Moore in seiner legendären Oscar-Rede beschriebenen "Fiktiven Krieg", der immer erst dann real wird wenn der nächste Einmarsch ansteht.
Bis dahin wird durch die Medien, ständig eskalierende Blödel-Orgien, wirre Behauptungen und lächerliche Erklärungen versucht, der Leiche "Krieg" weiterhin die Rechtfertigung "Al Kaida" und "Terror" überzuschminken.
Mit der Verteidigung Israels im letzten "Sawahiri"-Statement und der Behauptung die globale Erwärmung sei nützlich für den Terrorismus ist für viele, aber immer noch nicht alle, das Mass voll.
Andere brauchen diese täglich Geistverletzung, offenbar weil sie schlicht verrückt geworden sind.

VERRÜCKTE UNTER DER MACHT

Von Verrückten weiss man, dass sie es selbst nicht wissen dass sie verrückt geworden sind. Das Stadium zu erreichen, in dem der Verstand vollständig aussetzt und man einfach alles glaubt was einem gesagt wird, kann Jahre dauern und braucht viel Übung.
Genauso wie der Zustand der Hypnose muss er beseelt sein vom Wunsch verrückt zu werden.

Wer also dieses beständige Herbeibeten unserer Geheimdienste nach Anschlägen in Deutschland und einem neuen Feldzug in Pakistan, Iran, Syrien, Libanon oder gar China braucht, wer das braucht, der ist verrückt und will das auch sein.

(...)

update 16.30 Uhr:

vor 2 Stunden erschien die Schwachsinns-Orgie "Wir sind Taliban" auf SpOn, mit lauter echt blumig-kreativen Phrasen und dem angeblichen Entführer von "Rudolf Blechschmidt" in Afghanistan, welcher aber irgendwie wegen "Rechtshilfeersuchen" und pi und pa und po durch das "ermittelnde" BKA leider nicht festgenommen werden kann und nicht mal auf einer Verdächtigenliste steht.

Ein Muss für Voyeure der Hirnzersetzung.

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