Iran-Pakistan-Indien-China-Pipeline kommt in Gang

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Islamabad: Der iranische Präsident Ahmadinejad ist, noch ein wenig beschattet von der Ermordung des schiitischen Warlords Nasir Ahmad Latefi im Schatten eines angeblichen Attentats auf Hamid Karzai in Kabul, heute in der Haupstadt Pakistans eingetroffen und hat bei einem Treffen mit Präsident Pervez Musharraf die letzten Hürden der seit Jahren geplanten Gas-Pipeline von Iran bis China über Pakistan und Indien beiseite geräumt.

Ein entsprechender Vertrag wurde vorvereinbart.

Das 2.600 Kilometer lange und 7.5 Milliarden Dollar teure Projekt wurde bereits im Jahre 1994 zum ersten Mal besprochen.
Der Deal mit China über Gas-Lieferungen wird derzeit noch von den verhandlungsfreudigen Iranern genau kalkuliert. Mit Preiserhöhungen ist jederzeit zu rechnen.

Desweiten liefert der international wegen angeblichen zukünftigen Planungen eines Versuches Atomwaffen entwickeln zu können mit Krieg bedrohte Iran nun überraschend 1100 Megawatt Strom an die benachbarte Atommacht Pakistan, da diese unter Versorgungsengpässen zu leiden hat.

Sorgen macht man sich bereits in Turkmenien, was Anschluss an den 7.5 Milliarden teueren Bau über eine eigene Transitpipeline bis an die Südküste Pakistans sucht.
Die Turmenische Regierung hat offenbar bereits einige Summen im Rahmen von Vorabkommen mit China kassiert, ohne genau zu wissen wie es die eigenen Vorkommen überhaupt dorthin liefern will. Dazu reichen die Vorkommen Turkmeniens ganz offensichtlich auch nicht, da laut bestehender Verträge das gesamte in Turkmenien geförderte Gas laut bereits bestehenden Verträgen an Gazprom und Iran geliefert werden muss.
850 Kilometer des geplanten Abschnitts des im Bau befindlichen gigantischen mittelasiatischen Pipelinesystems sollen über Afghanistan gebaut werden.

Die Chancen von Hamid Karzai als Wegelagerer des Rohstoffs demnächst für´s Nichtstun die Hand aufhalten zu können, dürften nach dem gestrigen Vorfall stark gesunken sein.
Die USA, auf Massenvernichtungswaffen unbekannter Zahl und einem ökonomisch implodierenden Imperium sitzend, können kein Interesse daran haben das 1.3 Milliarden Volk in China einfach in Ruhe und mit Rohstoffen versorgt zu lassen, auch eine Milliarde Inder haben den wirtschaftlichen Aufschwung noch weit vor sich.

Währenddessen hält man in der weltweit absolut letzten Deppen-Hochburg der allerdümmsten Hinterwäldner (im Volksmund: "Deutschland") weiter die Medien-Fahne der gelösten Dauererektion, des heldenhaften Kampfes der SPD gegen die von ihr organisierten Managergehälter und Grusel-Horror-Missrauchs-Inzest-Geschichten hoch, die uns immer wieder sagen wie schlecht doch der Mensch ist, während gute Regierungen ihn vor sich selbst beschützen müssen und dafür immer mehr von dem Geld der Bürger wollen, was die Konzerne noch übrig gelassen haben.

(...)

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