DER PSYCHOKRIEG III: Afghanistan und die Dimensionen

Berlin: Nach Pressemeldungen schickt Franz Jung Soldaten aus dem Bereich „OpInfo“ in den Süden von Afghanistan. Das heisst „Operative Information“ und ist die verschämte Formulierung für den in Deutschland vermiedenen Begriff für „psychologische Kriegführung“.Die Psycho-Soldaten sollen dort unten (angeblich) nur den Krieg erklären und mit einem Lautsprecherwagen (Dingo) die lokale Bevölkerung erheitern. „Einem Einsatz solcher Kräfte kommt jedoch nach Bewertung des Com Isaf eine besondere Bedeutung in der Operationsführung zu, um den bislang erreichten Erfolg laufender Operationen zu festigen,“ heißt es in einem Schreiben des Staatssekretärs im Verteidigungsministerium, Peter Wichert, an die Obleute im Verteidigungsausschuss, welches Freitag abgesandt wurde. „So kann die lokale Bevölkerung besser über die Absichten (von) Isaf unterrichtet werden.“

Der Staatssekretär Peter Wichert weiter an die Bundestags-Opfer:
„Der Einsatz ist für den Erfolg der Isaf-Gesamtoperation von hoher Bedeutung. Er ist zeitlich befristet und unabweisbar.“
Ausserdem verkündet Staatssekretär Peter Wichert ganz einfach eine „Dienstreise“ von Soldaten an die Front in der Süd-Provinz Helmand (1).

Das ist der letzte Beleg dafür, dass das deutsche Parlament nichts, aber auch gar nichts mehr zu sagen hat.
Deutschland ist eine ganz normale Kolonie.
Wir sind im Krieg. Niemand, der diesen führt, sagt mehr die Wahrheit. Franz Jung und die Massenmähdien haben gestern ganz schlicht das getan, was sie immer tun und „dementieren“ nennen:
lügen.
Das erste was im Krieg stirbt ist die Wahrheit. Jeder, der z.B. wie 82 Millionen andere Deutsche dank der SPD im einen blutigen und völlig sinnlosem Besatzungskrieg irgendwo am Hindukusch verstrickt ist, muss wissen, dass wenn Franz Jung laut sagt, dass er keine Truppen schickt, er Truppen schickt.
Die Bundestags-Opfer, die noch nicht einmal Ahnung, geschweige denn Kontrolle über irgendetwas haben, sind völlig egal. Die NATO-Kolonie Deutschland muss parieren, so läuft das eben, dank Merkel, Müntefering, Jung, Steinmeier, Struck und Beck.

Dabei sind die Deutschen gegen einen Kampfeinsatz deutscher Soldaten an der Front im Süden von Afghanistan.
(Ergebnis einer Tagesschau-Umfrage vom 01.11.2006 unter Quelle 16)
Das macht es für die CDU-SPD-Führungen so schwierig, ihn offen zu führen.
Rein „rechtlich“ hat die NATO schon jetzt die völlige Kontrolle über alle deutschen Soldaten der Bundeswehr und kann sie auch jederzeit überall einsetzen.

Helmut Königshaus (FDP), als deutscher Delegierter am Rande einer NATO-Konferenz am 17.11.2006 in Quebec, macht gegenüber der kanadischen Presse völlig klar, dass nach den Buchstaben der unterschriebenen Verträge Deutschland gar nicht in der Lage ist, seinen Soldaten irgendwelche Beschränkungen für NATO-Einsätze aufzuerlegen.
Einem Einsatzbefehl im Süden hätten die Deutschen schlichtb zu gehorchen. „Sie können überallhin in Afghanistan“, so Königshaus.(17)

Nur ist dies gegen die öffentliche Meinung in der deutschen Republik schlicht nicht machbar. Am Ende fangen dann noch Leute laut zu überlegen an, warum man überhaupt noch in der NATO sei und was man davon habe ausser Krieg.

Deshalb diese Salami-Taktik.
Es ist die alte Parabel vom kleinen Finger, der zur ganzen Hand wird. Die Bundesregierung von SPD und CDU hätte schon längst allem zugestimmt, weil sie es auch eigentlich muss, der Rest des Parlamentes spielt Opfer.

Das einzige, was zwischen Deutschen und dem Krieg steht, ist die öffentlich artikulierte Meinung der Deutschen. Nichts anderes.

DIE DEUTSCHEN PSYCHO-TRUPPEN

Das Thema psychologische Kriegsführung ist in Deutschland vor allem deshalb immer noch ein Tabuthema, weil wir seit dem 11.September 2001 im Zentrum solcher Operationen stehn.
In Deutschland entscheidet sich der Weltkrieg, den die Bush-Regierung mit ihren Verbündeten begonnnen hat.
Ohne die Republik ist der Westblock und ihre Führungsmacht infrastrukturell, finanziell, operativ, politisch, strategisch und militärisch nicht einen Monat in der Lage irgendwo einen Angriffskrieg zu führen, nicht einmal den Status Quo in den Besatzungskriegen kann das Imperium noch halten ohne die völlig verblödeten und ahnungslosen Trottel von Deutschen.

Die Truppe Operative Information ist eine eigene Truppengattung der Bundeswehr; OpInfo gehörte aber früher zur Fernmeldetruppe des Heeres, sei es als Teil des Stabes des (inzwischen aufgelösten) Fernmeldekommandos 900 /Führungsunterstützungsbrigade 900 in Rheinbach (nämlich der 1991 aufgestellte Spezialstab ATV FmTr OpInfo), sei es in Unterstellung zu diesem (FmBtl 950 OpInfo / OpInfoBtl 950, damals in Andernach und Mayen.) OpInfo gehört derzeit zur Streitkräftebasis. Die OpInfo-Truppe besteht heute aus dem Zentrum Operative Information (ZOpInfo) in Mayen sowie dem unterstellten Bataillon für Operative Information 950 (OpInfoBtl 950) in Koblenz. Auch das Betreuungsradio der Bundeswehr (Radio Andernach) gehört zur OpInfo-Truppe, auch wenn Radio Andernach keine PSYOP-Tätigkeiten wahrnimmt.

Das Hörfunkprogramm von Radio Andernach richtet sich ausschliesslich an die deutschen Soldaten im jeweiligen Auslandseinsatz und hat nichts mit dem OpInfo-Radio, dem sogenannten Zielgruppenradio, zu tun. Das Zielgruppenradio strahlt Programme in der jeweiligen Landessprache (z.B. im Rahmen des ISAF- Einsatzes in Afghanistan in Dari und Pashto). Des weiteren verfügt OpInfo über eigene Fernseh-Produktionseinheiten, die in Broadcast Norm produzieren. Die Beiträge werden fast alle im Einsatzland produziert und über die lokalen Sender im Einsatzland abgestrahlt.

Eine weitere Komponente sind die Einsatz-Kamera-Trupps (EKT). Die EKT fliegen auf Wunsch des Bundesministeriums der Verteidigung in die jeweiligen Einsatzländer und übertragen von dort live nach Deutschland. Sie sollen eine bessere Lagebeurteilung und Einsatzdokumentierung ermöglichen. Im Standort Mayen verfügt OpInfo über ein voll ausgerüstetes und einsatzbereites Fernsehstudio (übernommen aus Wikipedia,2).

DIE DIMENSION DER PSYCHOLOGISCHEN KRIEGFÜHRUNG

Ich habe bereits desöfteren über False-Flag-Attentate der NATO in den Kriegsgebieten Irak und Afghanistan berichtet (10). Sinn und Zweck ist es ein Alibi für den eigenen Krieg zu schaffen.
Das Mittel dafür ist es, im menschlichen Geist Angst zu erzeugen.
Angst ist die Grundlage der Macht des Menschen über den Menschen, ich habe versucht darüber anlässlich der Zustimmung der Parteiführung von „Bündnis 90/Die Grünen“ zum Kampfeinsatz der deutschen Luftwaffe und den Widerstand dagegen aus der Parteibasis im Artikel „Krieg und Revolte“ zu referieren (11).

Die angebliche Entführung von 2 Deutschen im Irak, die ich von Anfang an als PYOPP-Aktion zur Stabilisierung der öffentlichen Meinung zur Durchsetzung der Kriegsbeteiligung von Deutschland in Afghanistan betrachtete (12), gipfelte in der öffentlichen Verwendung von Terror-Videos und Drohmaterial angeblicher „Al Qaeda/El Kaida/al-qaida“-Terroristen zur Bgründung des Tornado-Einsatzes durch deutsche Kriegslobbyisten, deren Propaganda auf Servern in Erfurt lagerte, mit Wissen des BKA und des deutschen Innenministeriums (13).

Bis heute hat sich nicht ein einziger deutscher Parlamentarier um die Aufklärung dieser Ungeheuerlichkeit bemüht.
Warum?
Warum?

Nun, angesichts des Massakers in Blacksburg an der Virginia Tech am 16.4.April versuchte ich die Massenpsychologie und deren Manipulation ein weiteres Mal in Zusammenhang mit sehr realen politischen Interessen zu setzen (14).

Zurück nach Afghanistan und den dort eingesetzen Soldaten für psychologische Kriegführung…

DAS P-WORT

Am 30.Oktober 2002 trägt sich der Kommandeur des „Battaillon Operative Information 950“ im Gästebuch einer unter „Psywarriors“ (Psychokriegern) Website ein.
Er stellt sich als Teil der Division Spezielle Operationen (DS0) und der ISAF-Mission in Afghanistan vor.
Sein Battaillon betreibe die Radio Station „Radio Voice of Liberty“ für die afghanische Bevölkerung und „Radio Andernach“ für die deutschen Soldaten in Kabul.
Er grüsst das 345th PSYOPs Battaillon, was bis Mitte Oktober 2002 in den US-Barracken nebenan stationiert gewesen sei und deren Psychokrieger gute Freunde geworden seien.
Er schliesst mit den Worten:
„Also wünsche ich Euch allen das Beste, auch im Namen meiner Kameraden und denkt daran: der Geist ist eine schreckliche Sache!
Mit Grüssen aus Afghanistan, Markus Will Cpt. Deutsche Armee“ (15).

Ein Major Karl Zetmeir, gerade im Austauschprogramm beim Battaillon Operative Information, erklärt auch gleich, warum im Namen dieser deutschen Spezialeinheit das Wort „Psycho“ nicht auftaucht:
„Die dürfen das P-Wort nicht benutzen!“

Im Gästebuch finden sich viele Einträge von Psycho-Soldaten weltweit, die von ihren Kriegseinsätzen in Korea, Vietnam, Thailand, Somalia, Saudi Arabien, Tripoli oder bei Radio MIR in Sarajevo von ‘96-‘97 berichten.
Captain Bill Grotz, 6th Battalion, 4th POG (A), dankt am 6.April 2002 als damaliger kommandierender Offizier von TV SFOR und Radio MIR von Juni 1997 bis Februar 1998 allen befreundeten internationalen Soldaten der SFOR-Streitkräfte in Bosnien, auch den Zivilisten.
Viele in Sarajewo eingesetzte „Psywarrior“ schliessen sich an und schwärmen von den guten alten Zeiten dort.

Thomas D. Cowart, 1stFOD-D 82, berichtet ein wenig von Flugblättern in Afghanistan und ordentlich Rock`n`Roll für Noriega beim US-Einmarsch in Panama (der ex-CIA-Agent und Präsident von Panama war Ende der 80er in Ungnade bei seinem Arbeitgeber gefallen. Präsident Bush senior, selbst einst CIA-Chef, liess US-Truppen in Panama einmarschieren, die Botschaft des Vatikan – in die sich Noriega geflüchtet hatte – wurde umstellt und mit lauter Musik beschallt).

Ein Michael W. Bickford erzählt, er sei Dolmetscher für die Vietnamesischen Streitkräfte in der Quang Nam Provinz 1967-68 gewesen, ob Nord oder Süd sagt er nicht deutlich. J.R. Richardson, Kommandeur der DET 1, 245 PSYOP CO (ABN, Dallas, Texas) schwärmt vom ersten Golfkrieg, ein französischer PSYOP-Soldat, der für die US Army arbeitet, bedankt sich wie fast alle für die Webseite und die Möglichkeit, endlich einmal in der grossen NATO-Familie der Psychokrieger ein Schwätzchen zu halten.

Albert L Jackson, 6th Psyop Bn in Vietnam, dann 95th Civil Group in Fort Bragg, erzählt wie sie ihre Jungs aus Saigon rausholten, Dave Curtis (8th and 9th PSYOP Bn von 1989-94) freut sich, dass all die gute Arbeit in Somalia noch nicht vergessen ist und berichtet von eigenen Verlusten verbündeter Somalis.

Eugenio Vargas Pena, klinischer Neuro-Psychiater, analysiert gerade in Paraguay die PYSOP-Strategien des Generals Estigarribia, mit denen dieser den Krieg in Bolivien 1932-35 gewann und dessen Methoden von Rommel während des 2.Weltkrieges übernommen wurden.
Tom Lindow, A-Co, 8th PSYOP BN, 1982-86 bringt es ganz gut auf den Punkt, als er die 80er als die „guten alten Zeiten“ der psychologischen Kriegführung beschreibt, bevor jemand „den Spass beiseite legte“.

Nicht vergessen: diese eher sentimental geprägte Seite von Psychokriegern ist aus dem Jahre 2003.
Der Kodex der PSYOP-Soldaten war es früher, mit möglichst wenig Blutvergiessen einen maximalen militärischen Effekt zu erzielen.

DIE TSUNAMI-KATASTROPHE 2004

Nach „dem“ Tsunami Weihnachten 2004 (damals bestand noch zwischen Schröder, Chirac und Putin eine „Schicksalsgemeinschaft“,2,3) waren eine der ersten militärischen Einheiten, die im von DREI TSUNAMI-WELLEN völlig verwüsteten Flut-Gebiet von Indonesien in Banda Aceh eintrafen, ein Einsatz-Kamera-Team des „Zentrum Operative Information“, das unmittelbar damit begann, Bildinformationen über die Lage in der Krisenregion via Satellit an die militärische Führung in Deutschland zu übertragen.
Die deutschen Militärbewegungen erweckten damals den Anschein, eine langfristige Präsenz in der Region vorzubereiten, mussten aber wegen zahlreicher Proteste am 18. März vorläufig beendet werden(5).

Nach meinen Informationen war unter den nach Banda Aceh entsandten Einheiten auch Soldaten des „Battaillon Operative Information 950“.

Nach der „Flutkatastrophe“ 2004 traten Deutschland und die EU als „Vermittler“ im Sezessionskrieg der „Seperatistenprovinz“ Aceh auf, „zivil-militärische Kommandos“ wurden entsandt(5).

Alle nun folgenden Fakten sind in Wikipedia aufgelistet.

Der Tsunami, der Weihnachten 2004 über 200.000 Menschen tötete, kam exakt, bis auf die Stunde genau, ein Jahr nach der Vernichtung von Bam, Iran, Weihnachten 2003, ebenfalls durch ein Erdeben.

3 Tage vor dem Seebeben kam es westlich von Neuseeland zu einem Beben der Stärke 8.1. Das ist ungewöhnlich, da Beben mit einer Stärke über 8.0 der Richterskala höchstens einmal im Jahr vorkommen.
Und am 28.März bebte es wieder, anscheindend an derselben Stelle, wo der Tsunami ausgelöst wurde, mit einer Stärke von 8.7.
Es wurde als ein „Nachbeben“ des großen Seebebens gehandelt, einen Tsunami aber gab es nicht.

Der Ausbruch des Vulkans „Mount Talang“, sowie die Aktivierung des Leuser Mountain in Aceh und des Lake Toba auf Sumatra wurden von Geologen mit den Seebeben in Verbindung gebracht.
Während der Tsunami über den indischen Ozean raste, überquerten diesen in einem bemerkenswerten Zufall 2 Wettersatelliten, die exakt die Höhe der Meeresoberfläche messen können, was sie dann auch taten, selbst Unterscheide von 20 cm wurden registriert.
Der eine war der „Topex/Poseidon“, der andere war sein Nachfolger Jason 1″. Beide waren französisch-US-amerikanische Projekte.
Das Seebeben war ungewöhnlich groß in seiner geographischen Ausdehnung – aber nicht nur das.

Eine 1200 Kilometer lange Erdverwerfung tat sich auf, und zwar nicht auf einmal, sondern in 2 Phasen, die sich über mehrere Minuten hinzogen.

Zuerst bildete sich ein 400 Kilometer langer und 100 Kilometer breiter Bruch in der Erdkruste 30 Kilometer unter dem Meeresboden, beginnend vor der Küste von Aceh und sich mit einer Geschwindigkeit von 10.000 Kilometern pro Stunde nach Nord-Westen ausbreitend.
Das war der bis dahin größte jemals festgestellte Vorfall dieser Art.

Das Ganze dauerte ca.100 Sekunden, dann STOPPTE der Bruch für weitere 100 Sekunden, um sich DANACH für fünf Minuten LANGSAMER (d.h. immer noch mit 7.600 km/h) IN ANDERER RICHTUNG, nämlich nach Norden zu den Nikobaren fortzusetzen, wo er auf eine tektonische Verschiebung traf, die ihn ausbremste.
Das reduzierte die Größe des Tsunamis, der den nördlichen Teil des Indischen Ozeans traf.

Der Tsunami (oder besser gesagt, DIE Tsunamis, es waren ja drei) gingen nicht etwa von einem einzigen Punkt aus, wie in den Medien und diesbezüglichen Illustrationen oft geschildbügert wurde – sie entstanden an dem gesamten 1200 Kilometer langen Riß im Meeresboden, was zu der enormen Ausbreitung der Tsunami-Wellen bis nach Mexiko, Somalia und der Arktis beitrug.
Ungewöhnlich waren an dieser Super-Katastrophe aber noch andere Dinge.

In Somalia erreichten Auswirkungen der Katastrophe 7 Stunden später die Küstenlinie, für die Distanz zu den Ständen Südafrikas brauchten die Wellen mehr als die doppelte Zeit, ungefähr 16 Stunden. In Manzillo, Mexiko kam zu der Verblüffung der Wissenschaftler eine 2.6 Meter hohe Welle an, größer als in manchen Gebieten des Indischen Ozeans.
Ein größerer Tsunami war in der Region zuletzt 1883 vermerkt worden und obwohl das US-Tsunami Warning Center auf Hawai bereits Minute nach dem Erdbeben eine Flutwelle voraussagte (6), passierte nichts, überhaupt nichts um Millionen Menschen vor der Katastrophe zu warnen, im Gegenteil – die Behörden Thailands mußten nachher zugeben, Warnungen nicht weiter gegeben zu haben und erzählten irgendwas von Tourismus.

Überall hieß es, man habe keinerlei „Kommunikationsmittel“ zur Vefügung gehabt.
Gibt´s am Indischen Ozean keine Telefone?

Zumindestens für westliche Touristen und ihre Bettenburgen kann man diese Ausrede auschließen, und außerdem bei 200.000 Toten schon mal nachhaken.
Aber nein – Schweigen.

Selbst als bekannt wurde, daß offizielle Stellen sehr wohl wußten, was da auf die Küste zurollt, wagte es niemand laut auszusprechen, was bis heute ein Tabu ist: daß die Menschen offensichtlich nie gerettet werden SOLLTEN.
Zeit genug wäre gewesen, es vergingen nach dem Seebeben Stunden, bevor die Wellen an der Küste einschlugen.

Die Auswirkungen des Seebebens waren gigantisch.
Der ganze Planet erzitterte und verformte sich meßbar um einen Zentimeter, die Erdrotaion beschleunigte sich, jeder unserer Tage ist nun um 3 Mikosekunden kürzer, die Erdachse verlagerte sich um mehrere Zentimeter und der gesamte Eurasische Kontinent hob und verlagerte sich für mehrere Minuten um 2 cm nach Norden. (wikipedia deutsch)
Außerdem hob sich der planetare Meeresspiegel um einen 0.1 Millimeter. (7)

Zu den beiden Satelliten, deren Umlaufbahnen sich, rein zufällig, genau über dem Seebeben kreuzten:
„Poseidon“ war in der griechischen Mythologie der allmächtige Gott des Meeres.
Jason`s Frau Medea wiederum brachte ihm zuliebe einen Halbbruder seines Vaters und Sohn des Poseidon namens Pelias um, weil der Jason nach dem Leben trachtet.(8)
Zumindestens eine recht merkwürdige Art von Humor.

Beide Satelliten kommen unabhängig voneinander nur alle 10 Tage zur selben Position im Orbit zurück (9).
Die Wahrscheinlichkeit, dass sich beide zur selben Zeit über einem der schlimmsten Beben dieses Planeten befinden, dürfte ungefähr so gross sein, wie die Wahrscheinlichkeit, dass irgendein Künstler darüber berichtet, der zu einer Abgeordnetenhauswahl in Berlin als Direktkandidat angetreten ist und sich geschworen hat, das hiesige Establishment in Grund und in Boden zu pimpern.
Möglich ist eben alles.

In Teil IV werde ich versuchen, die technischen und physikalischen Möglichkeiten von tektonischen Superwaffen und Wettermanipulation zu beleuchten, u.a. am Beispiel des Beinahe-Untergangs von New Orleans im Zuge eines Super-Hurrikans.
Bringen Sie Ihre Sitzlehnen schon mal in eine aufrechte Position.

(1)
http://www.welt.de/politik/article851546/Jung_schickt_Bundeswehr_nicht_ins_Kampfgebiet_.html
(2)
http://de.wikipedia.org/wiki/Operative_Information
(3)
http://www.gouvernement.lu/salle_presse/Interviews/2005/03mars/20050322juncker_LW/index.html
(4)
http://209.85.129.104/search?q=cache:PlnODR9crOcJ:www.desdeelexilio.com/2005/03/page/7/+Schicksalsgemeinschaft,Quadripartite&hl=de&ct=clnk&cd=2&gl=de&client=firefox-a
(5)
http://www.uni-kassel.de/fb5/frieden/regionen/Indonesien/aceh6.html
(6)
http://de.wikipedia.org/wiki/Seebeben_im_Indischen_Ozean_2004
(7)
http://en.wikipedia.org/wiki/2004_Indian_Ocean_earthquake
(8)
http://en.wikipedia.org/wiki/Jason
(9)
http://en.wikipedia.org/wiki/Jason_1
(10)
http://www.radio-utopie.de/archiv.php?themenID=306&JAHR_AKTUELL=2007&MON_AKTUELL=2
(11)
http://www.radio-utopie.de/archiv.php?themenID=337&JAHR_AKTUELL=2007&MON_AKTUELL=3
(12)
http://radio-utopie.de/archiv.php?themenID=338&JAHR_AKTUELL=2007&MON_AKTUELL=3
(13)
http://www.radio-utopie.de/archiv.php?themenID=361&JAHR_AKTUELL=2007&MON_AKTUELL=3
(14)
http://www.radio-utopie.de/archiv.php?themenID=435&JAHR_AKTUELL=2007&MON_AKTUELL=4
(15)
http://www.psywarrior.com/PsywarriorGBookOld.html
(16)
http://service.tagesschau.de/poll/poll_dbdata.php?oid=6138090
(17)
http://www.radio-utopie.de/archiv.php?themenID=176&JAHR_AKTUELL=2006&MON_AKTUELL=11