Der Witz von Europol

Den Haag: Was macht man, wenn man total unbekannt ist, einen niemand mehr ernst nimmt und man trotzdem wichtig sein will?
Ganz einfach. Man ist witzig. Europol unter Max-Peter Ratzel bedient sich genau dieser Taktik.DIE „500 ANSCHLÄGE“-NUMMER DES HERRN RATZEL

500 AnschlĂ€ge soll es also im vergangen Jahr in Europa gegeben haben (1). Davon EINER (Numero: 001) mit „islamistischem“ Hintergrund. NĂ€mlich die sogenannten „Kofferbomben“ in Deutschland wĂ€hrend des von der israelischen Regierung unter Mitwisserschaft diverser NATO-Regierungen Monate vorher geplanten Libanonkrieges(2), die nie explodieren sollten oder konnten, die so plaziert waren, dass sie sofort auffallen mussten und offenbar nur dem einzigen Zweck dienten Angst und Schrecken zu verbreiten.(3)

Im Schatten dieser Angst kamen dann die sogenannte „Anti-Terror-Datei“, erweiterte Befugnisse der Geheimdienste im Rahmen des „TerrorismusbekĂ€mpfungsergĂ€nzungsgesetz“ (TBEG) und eine deutsche Flotte vor Libanon und Syrien heraus, die noch nicht einen einzigen Einsatz zur Durchsuchung irgendwelcher Schiffe gefahren hat. Mittlerweile wurde durch den Journalisten-Bespitzeler und jetzigen Angestellten im deutschen Innenministerium, August Hanning, ein Überwachungssystem an der Grenze zu Syrien initiiert.(4)

Also ein, EIN Anschlag von 500 in Europa durch „Islamisten“.
Wo ist denn die „Al Kaida/Al Qaeda/al-qaida/whatever“ hin? Ja wo isse denn hin?
Was ist mit der ganzen herbeigefaselten Gefahr durch Einwanderer und Muslime? Und was gilt denn eigentlich bei Europol als Anschlag? Ein Farbbeutel?

Denn einen Farbbeutel irgendwo hĂ€lt der Chef vom Bundesamt fĂŒr Verfassungsschutz, Heinz Fromm, allen Ernstes fĂŒr einen Anschlag (5). Da Herr Fromm gleichzeitig die Verwendung von Informationen, die durch Folter „gewonnen“ wurden, fĂŒr glaubwĂŒrdig und notwendig hĂ€lt (5), könnte man eigentlich gleich losgehen und irgendwelchen bekannten jugendlichen Graffiti-Sprayer prĂ€ventiv die FingernĂ€gel raussreissen.
Im Zuge der Globalisierung. Nur zu ihrem Besten. FĂŒr Ihre Sicherheit.

2004: BESPITZELUNGS-SKANDAL BEI EUROPOL

Schon im Jahre 2002 ließ die FĂŒhrung von Europol unter JĂŒrgen Storbeck offenbar ihre eigenen Mitarbeiter bespitzeln. Telefonate wurden abgehört, emails abgefangen und Computer durchsucht. Dezent aus dem Amt gejagt, kam er dann 2004 ins deutsche Innenministerium, wo er dann u.a. unter Wolfgang SchĂ€uble (der jetzt Europol das legal machen lassen will, was der saubere Herr Storbeck offenbar illegal tat) bis 2004 sein Auskommen fand. 2006 fand man dann noch ein unauffĂ€lliges PlĂ€tzchen in Brandenburg als Abteilungsleiter, Ressort: u.a. Brandschutz.
„Mit Herrn Storbeck konnten wir einen Mann mit hoher Kompetenz und sehr breiter polizeilicher Erfahrung fĂŒr den außerordentlich verantwortungsvollen Posten des Polizeiabteilungsleiters gewinnen. Er ist ein echtes Schwergewicht auf dem Gebiet der Inneren Sicherheit. Insbesondere seine langjĂ€hrigen Erfahrungen an der Spitze von Europol sind angesichts der immer wichtiger werdenden internationalen Zusammenarbeit der Polizeien ein besonderer Gewinn fĂŒr unser Land“.
So eingewisser ex-Bundeswehr-General und Wieder-Entleerer einiger Berliner HĂ€user namens Jörg Schönbohm ĂŒber seinen neuen Mitarbeiter im Brandenburger Innenministerium(7).

– Max-Peter Ratzel (just zu der Zeit der mutmaßlich geplanten und prĂ€ventiv verhinderten AnschlĂ€gen in London mit „energy-drinks“ und „mp3-playern“ neu ins Amt gekommen) verkĂŒndete im Windschatten dieser Ereignisse, er wolle mehr Informationen ĂŒber die BĂŒrger Europas haben.
Um sie zu beschĂŒtzen, natĂŒrlich.(7)

DIE USA-EUROPOL-INTERPOL DATEN-TAUSCHBÖRSE

Aufgrund spezieller Abkommen zwischen Interpol und Europol können diese beiden Exekutiv-Institutionen erstmal Daten tauschen wie sie wollen. Zu BĂŒrgerrechten, Verfassungen und Datenschutz, in den jeweiligen LĂ€ndern gĂŒltig, heisst es in den entsprechenden Abkommen „blabla“ und unverbindliches, rechtsunwirksames Geschwafel.
Interpol hat ĂŒberhaupt keine Datenschutzbestimmungen, das Europaparlament keinerlei Kontrollbefugnis ĂŒber die europĂ€ische Polizei.
Zwischen Europol und den USA exististiert ebenfalls ein solches Abkommen.
Es gibt sogar spezielle Abkommen, die nochmal die VorgÀnge spezifizieren.

Konkret geht es um den Austausch von persönlichen Daten („personal data“).
Zitat.
„..ein oder mehrere Faktoren, die die physische, psychische, geistige, wirtschaftliche, kulturelle oder soziale IdentitĂ€t“ von Personen ausmachen. (7)

Der deutsche Innenminister SchĂ€uble hat bereits am 15 Januar den „europaweiten Austausch“ der genetischen DNA-Daten von Hunderten Millionen Menschen in Europa gefordert (6).
Nichtsdestotrotz hat das Europaparlament am 01.06.2006 die Forderung nach „DNA-Datentausch“ mit den USA erhoben.(7)
Das heisst: geht es nach SchĂ€uble und dem Europaparlament, werden Hunderte von Millionen Menschen demnĂ€chst von sĂ€mtlichen Geheimdiensten, Polizei- und sonstigen Behörden der NATO-LĂ€nder genetisch, psychisch, physisch, geistig, wirtschaftlich, kulturell, sozial durchleuchtet und analysiert werden, unter tatkrĂ€ftiger UnterstĂŒtzung einer bis ins Mark korrupten und verlogenen Parteienlandschaft und BĂŒrokratie.
Begleitmusik: dummes Gequatsche.

DIE EUROPOL-ISRAEL CONNECTION

Israel ist seit dem 24.09.2006 Mitglied von Interpol Europa. Nach offiziellen Angaben erfolgte dies unter jahrelanger Lobbyarbeit unter tatkrÀftiger Zuarbeit der iraelischen Botschafter (7).

Im Juni 2006 wurde öffentlich, dass der oberste Polizei-Chef und Vertreter IsraelŽs bei Interpol, Gen.Moshe Karadi 1999 möglicherweise in den Mord an Pinhas Buhbut verstrickt gewesen.
Dieser Mord wurde durch einen Polizisten unter Karadis Kommando, Tzachi Ben-Or, ausgefĂŒhrt und zwar im Auftrag der Parinyan-BrĂŒder. Diese berĂŒchtigten Unterweltler waren Finanziers der Likud-Partei, und zwar zu der Zeit als der Interpol-Vertreter Gen.Moshe Karadi zu seinem Amt als oberster Polizist Israels kam.
Dieser ganze Fall kam nur deshalb raus, weil der von frĂŒheren Vorgesetzten offenbar gedeckte Mörder in Uniform im Gegenzug fĂŒr Aussagen gegen die Parinyan-BrĂŒder auch noch Straffreiheit fĂŒr den Mord, sowie fĂŒr ca. 20 schwere RaubĂŒberfĂ€lle wĂ€hrend seiner Amtszeit verlangte.
Unglaublicherweise wurde dann, weil man sich im Polizei- und Justizapparat IsraelŽs angeblich nicht einigen konnte, der gestÀndige Mörder Ben-Or freigelassen und konnte aus Israel fliehen.
2 Jahre spÀter wurde er dann in Mexico ermordet. Von wem ist nicht klar.

MinisterprÀsident Ehud Olmert am 16.Juli 2006 auf einer Kabinettssitzung:
„Als Abschluß möchte ich Verteidigungsminister Amir Peretz, Armeechef Dan Halutz, Polizei-Chef Moshe Karadi und allen Mitgliedern der Armee und SicherheitskrĂ€fte sagen:
ich bin stolz in einem Staat zu leben, der so eine Armee und SicherheitskrĂ€fte hat. Fahren Sie fort in ihrem Kampf ohne zu zaudern, das ganze Volk von Israel steht hinter ihnen.“

Es gibt auf der homepage von Interpol eigentlich kein einziges Ergebnis, wenn man in der Such-Funktion „Israel“ eingibt.
Warum fĂŒhrt Interpol Europa Israel nicht unter den MitgliedslĂ€ndern auf?
Schließlich wurde extra am 24.05.2005 ein Beschluß des Europarates aus dem Jahr vom 27.MĂ€rz 2000 dahingehend abgeĂ€ndert, daß der Direktor von Europol eigenmĂ€chtig „Verhandlungen ĂŒber den Abschluß von Vereinbarungen“ mit Israel einleiten darf.

FAZIT

„“Es stellt sich die Frage, ob man die Bundesrepublik Deutschland ĂŒberhaupt noch uneingeschrĂ€nkt als parlamentarische Demokratie bezeichnen kann.“
Die Politik der EU „leidet in besorgniserregender Weise unter einem Demokratiedefizit und einer faktischen Aufhebung der Gewaltenteilung“, der Bundestag sei praktisch entmachtet (7).

So der ehemalige BundesprÀsident und PrÀsident des Bundesverfassungsgericht, Roman Herzog, am 16. Januar dieses Jahres.(7)

(1)
http://www.n-tv.de/788978.html
(2)
http://radio-utopie.de/archiv.php?themenID=329&JAHR_AKTUELL=2007&MON_AKTUELL=3
(3)
http://radio-utopie.de/archiv.php?themenID=127&JAHR_AKTUELL=2006&MON_AKTUELL=8
(4)
http://radio-utopie.de/english.php?themenID=344&JAHR_AKTUELL=2007&MON_AKTUELL=3
(5)
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,452411,00.html
(6)
http://www.welt.de/politik/article709022/Schaeuble_hofft_auf_europaweiten_DNA-Austausch.html
(7)
http://www.radio-utopie.de/archiv.php?themenID=225&JAHR_AKTUELL=2007&MON_AKTUELL=1