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Gewerkschaft der Bankangestellten ruft zum vierundzwanzigstündigen Streik in Griechenland auf

Von petrapez | 6.Mai 2010

Als Begründung des Aufrufes wird von OTOE der Tod der drei Bankangestellten der Regierung und den Chefs der Marfin Bank vorgeworfen

Die griechische Gewerkschaft der Bankangestellten OTOE hat für den heutigen Donnerstag aus Protest gegen den Tod von drei Bankangestellten am Mittwoch in einer Bank in Athen zu einem landesweiten vierundzwanzigstündigen Streik aufgerufen.

Die Gewerkschaft der Bankangestellten kritisierte die Regierung wegen der Sparmassnahmen scharf und erhob schwere Vorwürfe gegen die Marfin Bank wegen mangelnder Sicherheitsmassnahmen.

“Die Verantwortlichen müssen strafrechtlich verfolgt werden. Aber die Verantwortung für den Tod unserer Kollegen lag bei der politischen Führung, der Polizei und den Bank-Managern, die die Mitarbeiter mit der Drohung der Kündigung erpresst hatten, nicht an den Streiks teilzunehmen und die nicht alle erforderlichen Massnahmen zur Gefahrenabwehr der Banken getroffen haben, die in der Regel ergriffen werden, um diese Ziele bei Protesten zu schützen.”

teilte die Gewerkschaftsführung von OTOE mit.

Das gerade die Banken die Wut der Bevölkerung auf sich ziehen, dürfte wohl kaum ein Geheimnis gewesen sein. Umso befremdlicher ist es, dass man in dieser Situation keine Sicherheitsvorkehrungen getroffen hatte – als hätte man direkt auf eine derartige Gelegenheit von Übergriffen gewartet, um dem Streik in Griechenland ein Ende zu bereiten, auf die eine oder andere Weise.

Provokateure, die die Stimmung anheizen sollten, um aus einer friedlichen Massendemonstration ein gewalttätiges Schauspiel zu machen, werden auch am 6.Mai in Athen keine Mangelware gewesen sein.

Quelle: http://english.peopledaily.com.cn/90001/90777/90853/6975335.html

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Topics: Bevölkerungskontrolle | 13 Kommentare »

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13 Kommentare to “Gewerkschaft der Bankangestellten ruft zum vierundzwanzigstündigen Streik in Griechenland auf”

  1. PetGoat meint:
    6.Mai 2010 at 08:04

    An Provokateure musste ich auch gleich denken, denn da war schon einmal ein Vorfall, ebenfalls in Griechenland (2008), wo vermeintliche Anarchisten erst mal tüchtig mit Eisenstangen Randale machten, und unmittelbar danach ganz gelassen mit Polizisten diskutieren.

    Das dazugehörige Video ist bei “Youtube” mittlerweile, angeblich wegen “Verstoßes gegen die Nutzerbedingungen”, gelöscht.

    Hatte nach langer Suche schon fast aufgegeben, aber ich habe das Video doch noch gefunden, allerdings mit griechischem original Ton :

    http://www.dailymotion.com/video/x7zdao_grece-les-casseurs-sont-des-flics_news

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  2. kleriker meint:
    6.Mai 2010 at 08:27

    ich habe in einem kommentar bei indimedia folgendes gelesen:

    “Zudem berichten Augenzeugen und verschiedene Medien, das die Bankangestellten (20-30) von der Filialleitung eingeschlossen worden sind, damit sie nicht an der Demo teilnehmen können. Die OTOE (Gewerkschaft der Bankangestellten) äußerte sich ähnlich. Sie spricht von Toten im Namen des Staates und ruft ab morgen zum Streik auf.”

    weiss darüber einer mehr, bzw, hat einer ne quelle?

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  3. Poseidonsche meint:
    6.Mai 2010 at 08:56

    @Kleriker

    Hier gibt es mehr Infos:

    http://futurologischer-kongress.blogspot.com/2010/05/nach-der-brandkatastrophe-in-athen.html

    Ich hatte auch schon den Verdacht, dass eventuell Notausgänge versperrt waren.

    Da bei infokriegernews.de gerade die gleiche “Datenbankkrankheit” auftritt wie hier gestern, muß ich ausnahmsweise ein Posting hier posten, falls es gestattet ist.
    Es ist eine Antwort auf den Beitrag eines Users namens Michael Kamp:

    “Wenn man Griechen kennt weiß man das man sowas nicht faken muss.

    Seht nicht überall etwas inszeniertes.”

    Hallo Herr Kamp,
    natürlich muß man nicht überall etwas inszeniertes sehen, aber manchmal lohnt es sich genauer hinzuschauen, meinen sie nicht?
    Wie z.B. in Deutschland, wo zu Tage kam, dass die NPD vom Verfassungsschutz durchdrungen ist.

    Griechenland hat eine lange Geschichte von faschistischen Regierungen und ihren dazu passenden Methoden (so wie Portugal mit Salazar oder Spanien mit Franco).
    Haben Sie ein Problem damit, wenn man gezielte Fragen stellt?

    Schon tauchen auch innerhalb Griechenlands Stimmen auf, die nach Aufklärung rufen. Erstaunlicherweise von den Bankmitarbeitern in ganz Griechenland. Keine Anklage gegen die Autonomen sondern Vorwürfe gegen die Regierung und die Chefs der betroffenen Bank:

    “Gewerkschaft der Bankangestellten ruft zum vierundzwanzigstündigen Streik in Griechenland auf”
    http://www.radio-utopie.de/2010/05/06/gewerkschaft-der-bankangestellten-ruft-zum-vierundzwanzigstundigen-streik-in-griechenland-auf/

    Ein anderes Beispiel von vor eineinhalb Jahren (Anlass war wohl der Wurf einer leeren Bierflasche):

    “Jugendlicher in Athen-Exarchia von Polizisten erschossen
    December 7, 2008

    Alle wissen, dass Exarchia ein Viertel ist, das nicht bloß als “alternativ” gilt, sondern als eins, das fast durchweg politisiert ist, was historische Ursachen hat, die auf die Zeit des Widerstands gegen die Militärdiktatur zurück gehen und auf die Revolten an der Polytechnischen Fakultät (die in der unmittelbaren Umgebung des Viertel steht). Es stimmt, dass man oft Stadtguerilla-Episoden und Auseinandersetzungen mit der Polizei erlebt, es stimmt aber auch, dass Letztere

    [Anm.: das Viertel] nicht ohne Weiteres “betritt”, es sei denn, außer, es ist etwas wirklich Besonderes vorgefallen oder weil sie es MIT DEM KLAREN ANSINNEN, ZU PROVOZIEREN tut.”
    http://augenzuppler.wordpress.com/2008/12/07/jugendlicher-in-athen-exarchia-von-polizisten-erschossen/

    Junge Polizisten kann man genauso manipulieren wie junge Demonstranten bzw. junge “Autonome”.
    Menschen, die mit Gewalt erzogen wurden, neigen auch zu Gewalt gegen andere, je mehr “gewaltige” Erfahrungen und je weniger Zuwendung, umso mehr.

    Wer bringt Polizisten bei, dass sie wegen eines Wurfes mit einer leeren Bierflasche Menschen erschiessen dürfen?
    Was steht im Lissabon-Vertrag zu Demonstrationen bzw. Aufständen drinnen?
    Sollten die Sarghersteller auch außerhalb Griechenlands schon mal Sonderschichten einplanen?

    Mit besten Grüßen

    Stephan Becker

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  4. Poseidonsche meint:
    6.Mai 2010 at 09:03

    Und noch mein erstes Posting zu diesem Artikel bei Infokriegernews (kurz bevor die Datenbank weg war):

    “Gibt es Bericht über die Lage der Bank (Notausgänge, Hinterhof, etc.)?
    Wieso werden die Bankangestellten von diesen Autonomen überrumpelt? Die mussten doch damit rechnen, dass irgend etwas passiert?

    Das Ganze soll am Rande einer Großdemonstration passiert sein. Hat niemand die Hilfeschreie gehört? Kam niemand zu Hilfe? Gibt es Augenzeugen?

    Eine Bank ist ein öffentliches Gebäude. Daher dürften im Inneren überwiegend feuerhemmende Stoffe zum Einsatz kommen. Wieso kann sich ein Feuer so schnell ausbreiten, dass ein ganzes Treppenhaus verqualmt wird und die Menschen sich nicht mehr in Sicherheit bringen können?
    Wieso wurde die Schwangere (Todesopfer) nicht zuerst in Sicherheit gebracht?

    Die Menschen in Griechenland sollten maximal zu zweit zu den Polizeistationen gehen (vielleicht mit ein paar Leuten, die draußen warten) und dort mit den Polizisten diskutieren. Die haben genauso Kinder, Nichten, Neffen, Enkelinnen und Enkel, die von der Krise betroffen sind.
    Vielleicht können sie gemeinsam mit den Polizisten einen Weg finden, wie man die Krise gewaltfrei und ohne IWF und EU lösen kann.”
    http://www.infokriegernews.de/wordpress/2010/05/05/griechenland-die-medien-feiern/

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  5. Was geht hier ab? meint:
    6.Mai 2010 at 09:13

    ^^^^^^^^^^
    Bankangestellte in Griechenland streiken?
    ^^^^^^^^^^

    Endlich.

    Jetzt haben sie es kapiert, daß sie auch nur die Sklaven der Schlipswichtel aus den Teppichetagen ihrer Vorstandsbüros sind.

    SOLIDARITÄT MIT DEN MENSCHEN.
    Stoppt das Krebsgeschwür des Geldsystems.
    Bevor es alles frisst.

    Stell Dir vor, es gibt Papierschnipsel, genannt “Geld” und keiner will sie haben.
    Hyperinflation 1929 durch die Finanzterroristen.
    Da gab es Beeeeerge von Papierschnipseln…..

    Stell Dir vor, Du sollst in deutscher Uniform die Mohnfelder der CIA in Afghanistan bewachen, und keiner macht mit.

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  6. HU-Berlin meint:
    6.Mai 2010 at 10:39

    OK hinter Anschlägen!?

    Das ORF berichtet von einer organisierten Aktion. Im brennenden Teil des Finanzamtes und im in der Bank lagen die Akten zu einem großen Fall an Steuerhinterziehung. Auch deutsche Firmen beteiligt.

    Deutsche Medien suggerieren weiterhin, dass Demonstraten in Verbindung mit den Attentaten stehen könnten:

    http://tvthek.orf.at/programs/1218-ZiB-20/episodes/1381960-ZIB-20/1385355-Proteste-fordern-Todesopfer

    +++

    In Berlin gibt es am Montag eine Solidemo mit dem Widerstand in Berlin:

    http://bildungsstreik-berlin.de/events/317

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  7. Zwischenmeldung meint:
    6.Mai 2010 at 11:31

    Frau Dr. Silvana Koch-Mehrin erklärt bei Frank Plasberg die Neuverschuldung Deutschlands

    http://www.youtube.com/watch?v=m7X4IOlmWzY

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  8. Was geht hier ab? meint:
    6.Mai 2010 at 11:55

    @HU-Berlin

    Sollten “interessierte Kreise” die Gelegenheit genutzt haben, um in Athen unliebsame Akten genauso “elegant” zu ENTSORGEN, wie dies bereits bei 911 in New York mit den ENRON-Akten im “überraschend” eingestürzten Gebäude WTC 7 “passierte”, obwohl dort nie ein Flugzeug einschlug?

    Oder wie mit dem erstaunlichen Einschlag eines “Flugkörpers”, genannt “Flugzeug”, daß man nie in das PENTAGON einschlagen sah, daß aber zur Vernichtung der “Buchhaltung” des Pentagon führte, von der ein gewisser Topverbrecher namens RUMSFELD genau EINEN TAG vor den Sprengungen behauptete, man “vermisse” in der Buchhaltung 2 Milliarden US-$ (er nannte 2 Billionen, macht nix, machen die Amerikaner immer so)?

    Die Erfahrungen haben sie.
    Das Timing ist ihnen auch nicht fremd.
    Die Resultate lassen sich so ganz toll auf “Chaoten” abwälzen.

    Genau wie man für 911 prima “Terroristen” erfunden hat.
    Deren Existenz über alle Massenmähdien sorgfältig gehätschelt wird.

    Lebt er nun, der Osama?
    Oder eher nicht?
    Wer kann es wissen?
    Solange die Tages-Sau ihn fleissig zitieren kann, ist das eigentlich egal, oder?

    Im Übrigen müssen diese Bankangestellten unsere Solidarität haben!

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  9. Was geht hier ab? meint:
    6.Mai 2010 at 12:02

    @Zwischenmeldung

    So sind sie, die “Freien” Doofen Politikanten:

    Koch-Mehr In hat keine Ahnung. Das passt für Europa. Ist dort sogar sehr gerne gesehen. Nett plaudern muss reichen. Inhaltlich nur heisse Luft.

    Westerwelle pöbelt unsäglich gegen die Verarmten.

    Also wer dieser Verbrechern noch eine einzige Stimme gibt…….?

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  10. souldeanmarcjon meint:
    6.Mai 2010 at 12:29

    zur ergänzung
    http://www.zougla.gr/page.ashx?pid=2&aid=131644&cid=4

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  11. travelbob meint:
    6.Mai 2010 at 14:33

    hmm, bei Bankenstreik hab ich eigentlich als erstes gedacht, dass man versucht zu verhindern, dass die Leute alle ihr Geld abheben kommen…und nicht an ein Solidaritätsbekunden der Banker untereinander.
    hmmm

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  12. Der merkwürdige Tod von Athen | meint:
    7.Mai 2010 at 03:16

    [...] Artikel zum Thema: 06.05.2010 Gewerkschaft der Bankangestellten ruft zum vierundzwanzigstündigen Streik in Griechenland auf [...]

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  13. Der merkwürdige Tod von Athen | CONTRACOMA meint:
    7.Mai 2010 at 11:21

    [...] Artikel zum Thema: 06.05.2010 Gewerkschaft der Bankangestellten ruft zum vierundzwanzigstündigen Streik in Griechenland auf [...]

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