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    Deutsche Kriegsmarine: Kurs nach Südafrika – und Mittelmeer

    Von petrapez | 10.Januar 2010

    Der Einsatz- und Ausbildungsverband (EAV) der deutschen Marine ist heute zu seiner fünfmonatigen Fahrt nach Südafrika unter dem Flottenkommando des Fregattenkapitäns Marco von Kölln aus Wilhelmshaven aufgebrochen.

    Mit dabei sind die Fregatten “Brandenburg” und “Niedersachsen” und werden vom Versorger “Frankfurt am Main” begleitet. Ausser der Ausbildung der Offiziersanwärter und den geplanten Übungsmanövern wird es diesmal auch zu einem richtigen Einsatz kommen.

    Wie es heisst, soll sich der Verband zwei Monate lang an die NATO-Operation “Active Endeavour” im Mittelmeer anschliessen und diesen verstärken, um die Seewege zu überwachen, da es dem internationalem Terrorismus zu begegenen gilt, schrieb heute NDR1.

    Warum kostbare Zeit jenseits des Äquators verlieren, wenn es um den Nahen und Mittleren Osten geht, in dem sich die Spannungen aufheizen, wird sich die Einsatzleitung der Bundesmarine gefragt haben. Ausbildung und Präzenz der deutschen Schiffe am aktuell heissesten Brennpunkt der Welt werden so ganz praktisch miteinander verbunden und man hat die Schiffe einsatzbereit vor Ort.

    Es wurde nichts darüber berichtet, ob der Flottenverband auf der Hin- oder Rückreise an der NATO-Operation “Active Endeavour” teilnehmen wird.

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    Quelle: http://www.ndr1niedersachsen.de/marineschiffe100.html

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    Topics: Militär und Krieg | 4 Kommentare »

    4 Kommentare to “Deutsche Kriegsmarine: Kurs nach Südafrika – und Mittelmeer”

    1. Rudi Leuchtenbrink meint:
      10.Januar 2010 at 8:50 pm

      Alea iacta est,
      wir kommen da nicht mehr hinaus. Mit wehenden Fahnen untergehen wird die Bestimmung der Kameraden vor Ort.
      Der “lange Weg” lauert schon die europäischien Illusionen zu zerstören.

    2. Max Runge meint:
      11.Januar 2010 at 9:59 am

      Da die Marine einen Mangel an einsatzbereiten Maschinen hat, bleiben die sechs Plätze für Hubschrauber auf den Fregatten und der „Frankfurt am Main“ verwaist.
      Für das Manöver „Good Hope“ ist geplant, einen südafrikanischen Hubschrauber für Seenotfälle an Bord zu nehmen.
      Und da stellt sich die Frage, was soll die Deutsche Marine mit einem Hubschrauberträger (u.a. JSS o.ä:), worüber immer soviel diskutiert wird, wenn nicht mal die Möglichkeit besteht, einem Verband , der unter anderem nicht nur als Einsatz- und Ausbildungsverband fungiert, sondern auch an der Operation ACTIVE ENDEAVOUR teilnimmt, mit Huschraubern auszustatten. Ich kann mir nicht vorstellen, das Schiffe oder Verbände anderer Nationen vor den gleichen Problemen steheh, bzw. diese so über sich ergehen lassen.

    3. Melanie Gatzke meint:
      11.Januar 2010 at 10:17 am

      Die Herren der Welt sind wieder unterwegs.
      Zwei Weltkriege haben noch nicht gereicht, sie suchen den Dritten.
      Sie begeben sich erneut auf ein Himmefahrtskommando.
      Wann hört dieser Wahnsinn auf?
      So gesehen, fällt es schwer, ihnen dabei auch noch Glück zu wünschen. Stoppen kann sie wohl nur noch ein Zufall-Schicksal- Hinderniss–von welcher Seite auch immer.
      Die selbst ernannten Herren über Leben und Tod der Menschheit, haben sich nicht geändert, sie werden sich auch nicht ändern. sie sind, was sie schon immer waren.
      Krieger-Eroberer-Kolonialherren- selbsternannte Könige und Fürsten der Welt.
      Wer gibt ihnen das Recht dazu?

    4. Reinhard Müller meint:
      13.Januar 2010 at 9:22 pm

      Was auch immer dahinter stecken mag, ich bin mir Sicher, nichts Gutes. Da der Komandostand in den USA liegt und unsere Vasalen seit Jahrzenten nur Befehlsempfänger von drüben sind. Aus der Weltwirtschaftskrise führt nur ein Weg und dieser bahnt sich schon des längerem in verschiedenen Versuchen an. Die desulate Finanzlage Weltweit führt unweigerlich zum Weltkrieg, die Frage ist nur dabei das Gesicht zu wahren, mit jedem neuen Versuch wird es etwas problematischer. Die trickserei findet bald ihr Ende, dann müssen sie Farbe bekennen, dann kommts zum Knall und das dauert keine Jahrzente mehr. Das Recht dazu gibt ihnen die Bevölkerung durch Stillhalten, besonders durch die, die es besser wissen müssten. Keiner getraut sich, wie im Osten 1989 sich gegen die Regierenden aufzulehen. Afghanistan ist nicht unsere Sache, der Jemen und Iran auch nicht, sie werden es aber werden. Die Menscheit im Gesamten wird wohl erst nach einem Atomkrieg, dem 3.Weltkrieg zur Vernunft kommen. Das muss halt wohl so sein.