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Stellungnahme des Osloer Nobelkomitees

Von petrapez | 10.Oktober 2009

Die Verleihung des diesjährigen Friedensnobelpreises hat in der Welt für grossen Aufruhr gesorgt.

Die neokonservativen und -faschistischen Elemente befürchten, dass durch diese moralische Verpflichtung der US-Präsident in seinen weiteren zukünftigen Entscheidungen zur Entspannung davon geleitet werden wird.

Friedensbewegungen lehnen sie als unverdient ab, da noch keine sichtbaren Ergebnisse in der kurzen Amtszeit zu verzeichnen wären.

Selten gab es diese Einmütigkeit genau konträher Lager für die Vergabe dieses Preises.
Für die Einen ist er Faschist, für die Anderen Kommunist, Zionistenfreund oder Moslem.

Ein Novum ist die Intensität der Anschuldigungen und zeigt, dass hier gerade etwas in Amerika geschieht, dass den bisherigen eingefahrenen Geleisen zuwiderläuft.

Für diejenigen Menschen, die sich für eine andere Politik der USA einsetzen als sie in der Vergangenheit unter dem Bush-Regime und den meisten seiner Vorgänger herrschte, ist es eine Ermutigung und Ansporn, Obama zu unterstützen und einzufordern.

Diskussionen, ob er es ernst mit seinen Reformen meint oder nicht, führen zu nichts. Das Ergebnis zählt.

Jede jetzige weitere Handlung und Politik erfolgt unter dem Aspekt des Friedensnobelpreisträgers. Dieser Druck und Erwartungshaltung sind enorm gross und wird danach bewertet werden.

Der Präsident braucht Tausende von Unterstützern, die die Vereinigten Staaten von Amerika von dem Einfluss der Hochfinanz und des Militärs auf die Politik einschränken, die die Demokratie zerstört haben.

Es ist vollkommen logisch, dass er das nicht allein tun kann, selbst wenn er ein Diktator wäre. Es gibt den US-Kongress, der Gesetze verhindern kann.

Entscheidend ist trotzdem ein Präsident, der überhaupt einen Willen zur Veränderung öffentlich äussert und sich ein Team zur Unterstützung aussucht.

Der Vorsitzende des Osloer Nobelkomitees, Thorbjörn Jagland, zur Verleihung des Friedensnobelpreises an den US-Präsidenten Barack Obama:

“Alles, was in der Welt seit Obamas Amtsantritt geschehen ist, und wie das internationale Klima sich geändert hat, ist mehr als genug, um zu sagen, dass er das erfüllt, was in Alfred Nobels Testament steht. Nämlich, dass der Preis an denjenigen gehen soll, der im vorausgegangenen Jahr am meisten für internationale Verbrüderung und Abrüstung sowie die Förderung von Kooperation und Dialog getan hat.

Wenn man die Geschichte des Nobelpreises anschaut, dann haben wir bei vielen Gelegenheiten versucht, das zu stärken und zu fördern, was bestimmte Persönlichkeiten gerade durchzuführen versuchten. Zum Beispiel, als Willy Brandt den Preis 1971 bekam, hatte seine Ostpolitik in Europa gestartet, die so wichtig war für das, was dann viele Jahre später geschehen ist.

Oder die Vergabe 1990 an Michail Gorbatschow, der die Welt komplett verändert hat. Wer das meint, der soll sich die Realitäten in der Welt vor Augen führen.”

Zu dem Vorwurf, das Komitee habe eine “populistische Entscheidung” getroffen, meinte Jagland

“Mehr habe ich dazu nicht zu sagen.”

Quelle: http://www.fr-online.de/in_und_ausland/politik/aktuell/2002341_Nobelpreis-fuer-Obama-Komitee-wehrt-sich-gegen-Populismus-Vorwurf.html

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Topics: Kommentar | 6 Kommentare »

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6 Kommentare to “Stellungnahme des Osloer Nobelkomitees”

  1. Karl May meint:
    10.Oktober 2009 at 18:43

    Den Preis kann man sowieso in die Tonne kloppen und soll nur auch nur von solchen Sachen ablenken:
    http://www.genfoodneindanke.de/wp/2009/10/02/usa-obama-setzt-auf-monsanto/

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  2. tlast meint:
    10.Oktober 2009 at 21:04

    Na klar, dieses Gesülze von Visionen und Bemühungen – und? Das Ergebnis zählt? Ja, eben… Mich wundert hier nichts mehr. Demnächst bekommt J. Ackermann das Bundesverdienstkreuz als neuer Robin Hood. Oder jemand den nächsten Literaturnobelpreis, weil er vorhat, ein tolles Buch zu schreiben. Wo ist hier der Ausgang…

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  3. soso meint:
    11.Oktober 2009 at 08:10

    ..klar dass diese “geblendeten” ihren fehler nicht etngestehen wollen – oder sollen/dürfen
    hier gehts wohl zu wie bei jeder anderen wahl – irgend jemand bestimmt im voraus den “gewinner”
    tack norge – jag minns dig bettre …….

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  4. Schach meint:
    11.Oktober 2009 at 13:34

    John F. Kannady, hat es ernst gemeint, mit seinen visionen, von frieden, freiheit und gerechtigkeit für alle, er war in meinen augen, der letzte im grösten teils unabhängige präsident der USA, das haben einflussreiche gruppe sich nicht bitte lassen und ihn abgemurkst und seit dem haben sie stets ihre macht ausgebaut und dafür gesorgt das es niemals eine marionete wagen wird, aus der reihe zu tanzen, sprich, niemals einen unabhängigen präsidenten geben kann und wird, wie jimmy carter selber sagt:“es gibt kein us präsidentschaftskanditat ohne das israel es erlaubt bzw. ihn auserwählt bzw. ohne dem einverständiss“ich kenne den genauen wortlaut nicht mehr,es sind nicht nur israel bzw. israel lobbys wie aipac, diese pyramide ist es die die machtverhältnisse in den usa ofenbart

    “für die Einen ist er Faschist, für die Anderen Kommunist, Zionistenfreund oder Moslem“

    nach seinen worten und taten zu urteilen glaube ich er ist von allem ein bischen und am wenigsten ein moslem, das rum geschleime in der islamischen welt dient auch nur seiner kriegspolitik und das siedler in israel in als hamas liebenden israel hasser abstempeln nur wegen der minimal forderung den illegalen siedlungsbau zu stoppen und er wenn er den schein wahren muss,
    auch mal israel kritizieren , aber dabei und
    vorher zig male auf die palestinenser eingedroschen hat, zeigt sich, der man ist von psyschopathen umzingeln, denen er gehorchen muss
    diese psyschopathen bekriegen sich auch noch gegenseitig und die mutter(mütter)
    aller psyschopathen sitz zuhause und trink tee und geniest das spiel

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  5. Schach meint:
    11.Oktober 2009 at 13:44

    noch eines vileicht noch…

    “Jede jetzige weitere Handlung und Politik erfolgt unter dem Aspekt des Friedensnobelpreisträgers. Dieser Druck und Erwartungshaltung sind enorm gross und wird danach bewertet werden.“

    vileicht ist es doch nicht so schlecht, das man ihn ausgezeichnet hat, auch wenn er ihn eigendlich nicht verdient hätte.

    Nider Mit Der Tyranei

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  6. uhu meint:
    11.Oktober 2009 at 14:13

    “The meaning of peace is the absence of opposition to socialism.”
    – Karl Marx

    WELTFRIEDEN = Ruhe vor »dem Pöbel«

    Und Sozialismus/Kommunismus kommt nicht aus den Graswurzeln.

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