Aktiv gegen Stuttgart 21Aktiv gegen Stuttgart 21

« | Home | »

Kontenspionage: Die EU Junta entlarvt sich

Die Weitergabe aller Bankdaten aller Bürger an Geheimdienste und US-Behörden entlarvt die antidemokratische Brüsseler Oligarchie als ganz normale Regierungen mit viel zu viel Macht.

Von Daniel Neun | 27.Juli 2009

Die Weitergabe aller Bankdaten aller Bürger an Geheimdienste und US-Behörden entlarvt die antidemokratische Brüsseler Oligarchie als ganz normale Regierungen mit viel zu viel Macht.

Heute sitzen Regierungsvertreter der Mitgliedsstaaten der sogenannten “Europäischen Union” in Brüssel, um über die Fortführung der totalen Finanzspionage gegen die Bürger ihrer Staaten zu beraten. Wieder einmal werden sie sich dabei hinter “Europa” verstecken. Dabei sind sie nichts weiter als eine Ansammlung ganz normaler Regierungen, die seit Jahrzehnten durch diesen simplen Bluff noch mehr Macht haben als vorher.

Seit 2001 wurden kontinuierlich Bankdaten, finanzielle Transaktionen und Kontobewegungen weltweit und systematisch durch die US-Regierung und ihre Geheimdienste ausspioniert. Technische Grundlage dafür war das Nadelöhr SWIFT, über das praktische alle regulären Geldbewegungen des globalen Bankensystems abgewickelt werden.

Taktische Grundlage dafür waren die Attentate auf eigenem Boden am 11.September 2001, die weder durch die hochgerüsteten eigenen Militärs, die seit dem Ende der Sowjetunion ohne gleichwertigen Gegner weltweit operierenden Geheimdienste, noch die eigene Regierung in Washington verhindert wurden, obwohl am gleichen Tage “Terror-Übungen” abgehalten wurden, in denen der Einschlag entführter Flugzeuge in die Skyline von New York “simuliert” wurden.

Politische Grundlage dafür aber, das war die Angst und die Dummheit der Menschen.

Seit der Veröffentlichung der “New York Times” vom 23.06.2006 (Radio Utopie berichtete, 1) konnte eigentlich jeder über diese gigantische Durchleuchtung des für die Menschen Wichtigsten auf der Welt Bescheid wissen. Wer wann wie wohin Geld fliessen lässt oder welches bekommt, dieses Wissen ist auch heute noch Macht.

Dabei spielte die CIA wieder mal die Rolle des ausführenden Deppen, der dann die Schuld bekam. Teil des strategischen Spiels nach dem 11.9. war die systematische Entmachtung der alten Agentur zugunsten des Militärs. So hatte die Leitung der SWIFT-Überwachung – von der schon 2006 bekannt war dass sie unter Zustimmung und Kooperation der SWIFT-Behörden und der sie leitenden Finanzminister (darunter auch der deutsche) geschah – der US-Militärgeheimdienst des Pentagon, die NSA. Die NSA war für die strategische Kommunikations-, Informations- und Transationsüberwachung weltweit zuständig, ob sie es heute noch ist und in welchem Umfang, das sei dahin gestellt.

Eingeweiht in die weltweite Kontenspionage über das Abfischen der SWIFT-Daten seit 2001 waren jedenfalls laut der “New York Times”:
- ausgerechnet Mitglieder des Kongreß-Untersuchungsauschußes zum 11.9.
- “some members of Congress”, also parlamentarische Amigos.
- das 25-köpfige Führungsgremium von SWIFT, zusammengesetzt aus Vertretern von Finanzinstitutionen weltweit.
- ebenso die Gruppe von 10 Zentralbanken in den führenden Industrienationen welche Swift überwachen soll, also auch die deutsche Bundesbank.

Der Chef von SWIFT war damals übrigens der Chef der US Handelskammer in Belgien (AmCham in Belgium), Leonard H. Schrank. Das SWIFT-Hauptquartier in La Hulpe liegt nur ein paar Taxi-Minuten von der Innenstadt entfernt, genau da, wo jetzt – in diesen Minuten – die Vertreter von ganz normalen Regierungen einzelner Staaten sitzen und dank der Angst und der Dummheit ihrer Bürger zusammen eine Junta unter dem Witz “EU” und dem Alibi “Europa” bilden dürfen.

Es hat lange gedauert, bis dies alles heraus kam. Wie es in solchen Fällen üblich ist, drängelt man an den mühsam durch wirre Regenmacher einsam in der Wüste herbeigerufene Oasen diese Spinner gleich wieder zur Seite, säuft sich einen, rülpst ein bisschen und bläht dann “ich hab´s doch gewusst” (2). Die CSU, Cohn-Bendit (dieser Heuchler), das EU-Parlament ohne Parlament, irgendwelche Flitzpiepen die sich “Datenschützer” nennen und als “Amtsschützer” gut davon leben konnten, Schwachkopf 1, 2 oder 3, nun kommen sie alle an und sind besorgt, empört, also das geht ja gar nicht, wir müssen was tun, am besten wir tun besorgt.

Eine Farce ohnegleichen, eine Schande dass es zum Erbarmen ist, ein Elend was sich selbst Demokratie nennt und ein Ende mit Schrecken. ´Egon Bahr, als er noch ganz dicht war, hätte jetzt gesagt: “Und das ist der Fortschritt.”

Bereit, wenn Sie es sind. Auch bereit, wenn Sie es nicht sind. Immer schön in der Herde halten, da fallen Sie nicht auf, und nu husch, husch, immer schön nach vorne. Sonst beisst Sie am Ende noch einer.

Nämlich der Fortschritt.

(…)
02.04.2008 Der Private Schnüffelstaat im Weltstaate
14.01.2007 NY Times:weltweite Kontenspionage durch das Pentagon
26.06.2006 Erdbeben in Babel Kapitel III

Quellen:
(1) http://www.radio-utopie.de/2006/06/26/erdbeben-in-babel-kapitel-iii/
(2) http://www.dw-world.de/dw/article/0,,4520130,00.html

Diesen Artikel empfehlen und weiterverbreiten:
  • Twitter
  • Google Bookmarks
  • Google Buzz
  • del.icio.us
  • Digg
  • Yigg
  • MisterWong.DE
  • LinkArena
  • Blogosphere
  • Add to favorites
  • LinkedIn
  • FriendFeed
  • MySpace
  • RSS
  • PDF
  • Print

Topics: Politik | Kommentare deaktiviert

* * */

Kein Kommentar to “Kontenspionage: Die EU Junta entlarvt sich”

  1. Knappek meint:
    27.Juli 2009 at 12:53

    … und wie verheimlichen dann die Regierenden, die Schnüffler und die Geheimdienstler ihre Geldtransaktionen? Das meiste an Schwarzgeld und Terroroperationsgeld verschieben doch diese Leute. Aus welchem Grund lassen sich die dann freiwillig durchleuchten und überwachen?
    Bin sehr neugierig auf die Antwort.

    Wie bewerten Sie den Kommentar? Daumen hoch 0 Daumen runter 0

  2. Lizzy meint:
    27.Juli 2009 at 13:22

    Im 9/11 Commission Report steht übrigens schwarz auf weiß, dass es “für die Aufklärung der Anschläge nicht wichtig sei, wie jene finanziert wurden”!!!

    Und was ist mit den 100.000 Dollar, die der pakistanische ISI vor dem 11.9. an Mohammed Atta überwies? Das stand nicht im Untersuchungsbericht (ist ja angeblich unwichtig) und auch in den Medien hat es keine Sau interessiert.

    Wie bewerten Sie den Kommentar? Daumen hoch 0 Daumen runter 0

  3. David ( Politik Blog ) meint:
    27.Juli 2009 at 14:13

    Tja wenn alle Zahlungen etc auftauchen fallen die umso weniger auch auf, und wenn schon. Wer sagt denn schon das die welche interessieren, egal ob 9/11 oder andere Anschläge.

    grüße

    Wie bewerten Sie den Kommentar? Daumen hoch 0 Daumen runter 0

  4. false_is_true meint:
    27.Juli 2009 at 17:36

    man fragt sich , wer diese Unmemgen von daten überhaupt verarbeiten soll.
    Geht man von einem wirklichen interesse der betreffenden Kreise aus, wichtige Informationen aus diesen abermillionen Buchungen täglich, herauszufischen, müssten ja ganze Heerscharen von Angestellten diese sachen prüfen (ja natürlich, auch wenn mittels gewisser Algorithmen edv-technisch, schon einiges gesiebt würde. )
    Und die Kontendaten sind ja nur ein kleiner teil, dazu kommen noch die Abhörprotokolle, die ja auch nicht vernachlässigt werden sollen, biometrische daten von Überwachungskameras und und .

    ich glaube ein gut teil dieses Überwachungsystems ist gar nicht daruf angelegt, diese Daten zu verarbeiten, sondern in jedem Bürger das Bewußtsein zu injizieren: pass auf, wir sehen was du machst, mit wem du sprichst, was du denkst .

    und das beste daran:
    es scheint zu funktionieren !

    Wie bewerten Sie den Kommentar? Daumen hoch 0 Daumen runter 0

  5. freethinker meint:
    27.Juli 2009 at 20:12

    Da sieht man wo die wirkliche Terrorbande sitzt!

    Wie bewerten Sie den Kommentar? Daumen hoch 0 Daumen runter 0

  6. ludo meint:
    28.Juli 2009 at 07:10

    Na das ist doch mal ein echter Mittelstandsschutz unserer Wirtschaftsexperten, gleich der ganzen Welt Unternehmen, Kunden, Zulieferer und evtl. Empfänger von Forschungsaufträgen hübsch filetiert auf´s Tablett zu legen.

    Wie bewerten Sie den Kommentar? Daumen hoch 0 Daumen runter 0

  7. Martin meint:
    28.Juli 2009 at 15:59

    Nach meinem Kenntnisstand sind die SWIFT-Daten nicht die Bankdaten aller Bürger, sondern derjenigen Zahler, die internationale Überweisungen über das SWIFT-System tätigen, heute vor allem Zahlungen ausserhalb der EU. Natürlich kann man damit alle weltweit tätigen, und insbesondere auch interessante mittelständische Unternehmen anhand ihrer Auslandszahlungsflüsse wirtschaftlich ausspionieren. Und wen man mal ausspioniert hat und wer attraktiv ist, den könnte man im Ausland unter Druck setzen und ggf. übernehmen. Innerhalb der EU geht es noch bequemer: Auch kleine EU-Unternehmen, die Kapitalgesellschaften sind, sind inzwischen gezwungen, ihre Bilanzen zu im Internet veröffentlichen. Im Gegensatz zu großen Konzernen, wo die Bilanzen wenig über einzelne geschäftliche Aktivitäten aussagen, ist dies oftmals geschäftsschädigend. Wird eine Perle entdeckt, kann man auch die übernehmen. Und noch besser: An jeder Veröffentlichung verdient zwangsweiswe der (jedoch privatisierte!!!) Bundesanzeiger, per Gesetz, öffentlich-rechtlich strafbewehrt durch Bußgelder i.H.v. 25000 Euro.
    Der Bundesanzeiger gehört übrigens wie etliche Tageszeitungen(!) zur Verlagsgruppe M. DuMont Schauberg (MDS).

    Wie bewerten Sie den Kommentar? Daumen hoch 0 Daumen runter 0

  8. Gelegenheitsbesucher meint:
    28.Juli 2009 at 23:39

    Vorwahl von Irland: 00353.
    Anrufen und eine x-beliebige Nummer hinzufügen.
    Dann: Please, vote for all europeans, vote for freedom! against EU! vote with NO!

    Nächster Anruf…

    Wenn das genug Leute durchziehen- wer weiß.
    Schaden kanns nicht. Im schlimmsten Fall kappen sie die Leitungen nach Irland.
    Frage: WER IST IN DER LAGE DAS ZU ORGANISIEREN?
    DAZU AUFZURUFEN?

    Wie bewerten Sie den Kommentar? Daumen hoch 0 Daumen runter 0

  9. lupo meint:
    29.Juli 2009 at 03:38

    Damit ist der gesamte EU Apparat als Witz der USA enttarnt. Eine Mega teure Kulisse, für Mafiöse Banden, die sich Politiker nennen.

    Wie bewerten Sie den Kommentar? Daumen hoch 0 Daumen runter 0