Aleviten demonstrieren am 29. gegen "Volksverhetzung" durch NDR-Tatort
Köln: Was auch immer den NDR und seine Drehbuch-Autorin geritten hat, das Ganze hat doch einen mächtigen Pferdefuss. Nach dem billigen Versuch von Innenminister Schäuble vor ein paar Tagen alle Muslime pauschal für „gewaltbereit“ und gefährlich zu erklären (1), sendete nun der NDR – rechtzeitig zum zum 29.Jahrestag des Massakers an 30 Aleviten in der anatolischen Stadt Maras durch einen faschistischen Mob – am Sonntag Abend einen Tatort, in dem ein explezit alevitischer Vater seine Tochter vergewaltigt, welche sich dann zu orthodoxen Muslimen retten muss. Wie dumm man sein muss um in Deutschland Drehbücher loszuwerden, sieht man jeden Tag in der Glotze. Das aber war kein Zufall, das sah auch die alevitische Gemeinde so und zeigte den NDR wegen Volksverhetzung an (2). Ende Oktober: Europaweit Angriffe auf Kurden durch türkischen Militärgeheimdienst organisiert?
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