Steinmeier:Syrien soll sich einmischen und raushalten
Im einem nie gekannten StuĂ-Fasel-Wettbewerb liegt der deutsche AuĂenspiegel Frank Steinmeier derzeit klar in FĂŒhrungDamaskus: Als hĂ€tte man der bezahlten deutschen Oberschichtsjournaillie in einer konzertierten Aktion ihr seit dem 11.September eh schon auf Kriegsautopilot getrimmtes Mickerlingshirn endgĂŒltig umgedreht, wird die Berichterstattung zur allgemein drohenden Eskalation im Nahen Osten nun zur unertrĂ€glichen Farce.
In dem BemĂŒhen vor Weihnachten die verblödeten MittelstĂ€nder der Republik nur ja nicht irgendwie in Unruhe zu versetzen, wird hier in den sogenannten „Medien“ ein Mist verzapft, der seines Gleichen sucht und dort auch findet.
Original-Meldung von tagesschau.de heute:
„Steinmeier habe seinem syrischen Amtskollegen Walid al Muallem gesagt, dass sich Syrien nicht in die inneren Angelegenheiten des Libanon einmischen solle. AuĂerdem mĂŒsse Syrien seinen Einfluss geltend machen und bei der Hisbollah auf ein Ende der Protestkundgebungen der Opposition in Beirut drĂ€ngen.“
Das sei eine „klare Botschaft“, so die Tagesschau ĂŒber Franky, unseren Mann in Damaskus, einmischen und raushalten. Wo lernt man sowas?
Nun, aber immerhin – auch der syrische Mini-Monarch Assad hielt flott mit. Zitat tagesschau.de:
„Israel mĂŒsse wissen, dass jede Generation nur noch mehr Hass auf das Land empfinde, als die davor, und das, obwohl die Araber nicht hassten und auch nicht zum Hass anstachelten.“
Auch nicht schlecht. Man hasst noch mehr, aber auch wieder nicht, und das mĂŒsse man wissen…
Liebe MÀÀhdien: wĂŒrdet Ihr das bitte mal lassen?
Ich weiĂ, noch ist Geistverletzung kein Straftatbestand, aber sollte er mal rĂŒckwirkend eingefĂŒhrt werden (was heutzutage eh ohne Weiteres möglich ist) dann Gnade Euch, ihr Windhunde.Was ich mir hier jeden Tag fĂŒr einen ScheiĂ durchlesen muĂ, das geht auf keine Menschenhaut.
Könnt Ihr nicht einfach schreiben, „Hey, wir sind die NATO und wir stehen drauf“? Dann wird einfach irgendwo eingerĂŒckt und gut isÂŽ, aber dann hĂ€tte man wenigstens dieses Gelaber vom Hals.
Nun, man weiĂ ja – dumm verdient gut. Will man Euch also nichts wegnehmen, mĂŒĂte man diese Regel Ă€ndern.
Da es als Traditionsbrecher aber noch nie wirklich einfach war in Deutschland, ist daher eher davon auszugehen, daĂ es vorerst bei diesem Zustand bleibt…
..wenn, ja wenn da nicht wirklich der Krieg kommt, von dem derzeit alle reden die ihn fĂŒhren wollen, und das Ganze dabei „BemĂŒhen um den Frieden“, „Diplomatie“, „Streben nach Sicherheit“ oder sonstwie nennen.
Die einzige offene und klare Botschaft hat da das Original aller GarderobenstĂ€nder im WeiĂen Haus. Bush sprach von Anfang an vom Krieg, setzte aber darauf, daĂ Politik fĂŒr Milliarden heiĂt, zu sagen was man will, ohne daĂ die begreifen was das ist.
Die deutsche Variante heiĂt da: wir begreifen erstmal selbst nicht was wir wollen, wir haben keine Ahnung was passiert und deshalb sagen wir erstmal das Eine und gleichzeitig das Andere.
Und glauben das auch.
Und weil wir das tun, ist das vernĂŒnftig.
Hey, Franz.
Ja, Sie, Herr Kafka.
WĂŒrden Sie bitte wiederkommen? Die schreiben hier alle ab von Ihnen ohne Sie je gelesen zu haben.
Quelle:
(1)
http://www.tagesschau.de/aktuell/meldungen/0,,OID6160090_REF1,00.html
