Forderung: eine Welt-Konferenz „Recht auf planetares Leben – vom Einzeller bis zum Menschen“

US-Kongressmitglieder fordern unabhängige Untersuchungen über den Klimawandel - keine Verabschiedung von Gesetzen zum Kampf gegen Klimaerwärmung vor der Prüfung der Unabhängigkeit der wissenschaftlichen Erkenntnisse.

Republikanische US-Kongressmitglieder forderten die Regierung auf, Massnahmen im Zusammenhang mit der Klimaerwärmung vorerst auszusetzen. Obama wird in einer Woche zum Klima-Gipfel nach Kopenhagen fliegen.

Hintergrund ihrer Forderung sind die im Netz aufgetauchten über eintausend e-Mail-Nachrichten von Wissenschaftlern aus Grossbritannien, die Zweifel an der vom Menschen verursachten Erderwärmung aufkommen liessen. Erderwärmungen sind die Regel und keine seltenen Ausnahmen in der Erdgeschichte, denen die verschiedensten Ursachen zu Grunde liegen können.

Gesetzesmassnahmen zur CO2-Reduzierung sollen solange aufgeschoben werden, bis der Streit der Klimaforscher beigelegt ist, forderten sie.

In einem Brief an die Environmental Protection Agency - eine Organisation der Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika zum Schutz der Umwelt und zum Schutz der menschlichen Gesundheit - verlangten die Kongressabgeordneten, dass Pläne zur Begrenzung der Emissionen von Fahrzeugen, Kraftwerken und anderen Quellen im Rahmen des Clean Air Act gestoppt werden, bis die Agentur nachweisen kann, dass die wissenschaftlichen Gründe hinter diesen regulatorischen Entscheidungen nicht durch Manipulationen beeinträchtigt wurden."

Die Republikaner verlangten am Mittwoch unabhängige Anhörungen im Repräsentantenhaus und Senat für Kongress-Untersuchungen, was aber durch Obama-Beamte und Demokraten im Kongress abgelehnt wurde.

Im Klima-Streit geht es nur um Eines: Der Zusammenprall von gegensätzlichen Interessen der Wirtschaft und Politik.

Die Umwelt selbst ist diesen Lobbygruppen gleichgültig, wie die ungehinderte Abholzung des Regenwaldes, Zerstörung der Landschaft durch Bergwerke oder Intensiv-Landwirtschaft, Überfischung der Meere, mangelnder Artenschutz, Einleitung giftiger Chemikalien in die Flüsse, industrielle Nahrungsmittelproduktion, Kriege, Uranmunition und tausend andere Zerstörungen durch den Menschen täglich zeigen.

Themen, die nur von Umweltschützern und Aktivisten der Öffentlichkeit aufgezeigt werden und oft von industriellen Lobbyverbänden und Regierungen unterdrückt werden, wie im gestrigen Artikel Greenpeace erst wieder in einem kleinen Beispiel zeigte: Greenpeace wegen sieben Steinen vor Gericht

Kohlenstoffdioxid-Kopenhagen, so wie es jetzt stattfindet, ist ein Gipfel-Witz, der dem Planeten nicht weiterhelfen wird. Andere Umweltverschmutzungen zu verhindern ist ein dringlicheres Anliegen.

Eine Lebens-Konferenz unter dem Motto

"Recht auf planetares Leben - vom Einzeller bis zum Menschen"

unter Beteiligung der gesamten Staatengemeinschaft muss einberufen werden, das wäre ehrlicher.

Quelle: http://www.latimes.com/news/nation-and-world/la-na-climate-emails3-2009dec03,0,2224917.story

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