Iran: Admiral begrüsst heimkehrende Flotte

Iranische und internationale Kriegsschiffe Seit` an Seit` im Golf von Aden und vor Somalia auf Anti-Piraterie-Mission

Navy Commander Rear Admiral Habibollah Sayyari der Islamischen Republik Iran begrüsste gestern die zweite Marine-Brigade im Rahmen einer Feierstunde, die von ihrem zweimonatigem Anti-Piraterie-Einsatz vor Somalia und dem Golf von Aden zurückgekehrt war.

Er lobte den Einsatz der einundzwanzig Kriegsschiffe, die in dieser Zeit mit wachsamen Auge 2279 kommerziellen Schiffen und Öltankern ein sicheres Geleit während der Passage durch die unsicheren, von Piraten verseuchten Gewässern gegeben haben.

Piraten scheinen Respekt vor der iranischen Marine zu haben und einen weiten Bogen im Gegensatz zu anderen ausländischen Seegeschwadern zu haben, denn es wurden keine Vorfälle einer verdächtigen Sichtung gemeldet.

Die erste Anti-Piraterie-Mission des Irans endete am am 7. Juli diesen Jahres und begleitete in dieser Zeit 366 Handelsschiffe, 36 davon fuhren unter iranischer Flagge.

Die iranische Marine ist bemüht, mit einer aktiven Rolle die Interessen der Islamischen Republik zu verteidigen, sagte der Admiral.

Der Auftrag besteht darin, wenn es notwendig wird, vom Feind blockierte Routen freizuhalten.

Er bezeichnete den Einsatz der eigenen Kriegsschiffe, die der Iran an die Seite einer elitären Gruppe von Ländern, die sich dort auf Piradenjagd befinden, gesetzt hat, als ehrenvolle Leistung.

Der Iran schloss sich der Besorgnis der internationalen Gemeinschaft an, deren führenden Kräfte Militärpräsenz für diese wichtigsten befahrenen Seegebiete forderten und aufstellten, da in den letzten siebzehn Monaten nach ihren eigenen Aussagen über zweihundert Piratenüberfälle gemeldet wurden.

Marineschiffe der Europäischen Union, der NATO und anderen US-geführten Koalitionen wurden in der Region stationiert, um Entführungen zu verhindern und die ominöse Piraten zu erobern. Trotz aller Bemühungen ist es ihnen bisher nicht gelungen, die Piraterie in der berüchtigten somalischen Gewässern zu bekämpfen.
Die Banditen würden weiterhin Schiffe ergreifen und Lösegeld fordern, schreibt heute Press TV.

Quelle: http://www.presstv.ir/detail.aspx?id=105406§ionid=351020101